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300 Euro im Monat geben private Haushalte für Ernährung und Tabak aus

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Durchschnittlich 300 Euro im Monat gab ein privater Haushalt in Deutschland im Jahr 2013 für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfiel der größte Teil dieser Ausgaben mit 225 Euro (75 %) auf Nahrungsmittel. Die Ausgaben für alkoholfreie Getränke lagen mit 32 Euro (11 %) leicht über den Ausgaben für alkoholische Getränke mit 26 Euro (9 %). Für Tabakwaren wurden durchschnittlich 17 Euro (6 %) im Monat ausgegeben.

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Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juni 2016

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Die deutsche Wirtschaft ist ordentlich in das zweite Vierteljahr 2016 gestartet. Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe erreichte im April nahezu das hohe Produktionsniveau des ersten Quartals, das durch Sondereffekte begünstigt war. Die Beschäftigung nahm bis zum aktuellen Rand insbesondere in den Dienstleistungsbereichen schwungvoll zu. Nachfrageseitig wird der Zuwachs der wirtschaftlichen Aktivität vor allem von den privaten und staatlichen Konsumausgaben getragen. Die privaten Konsumausgaben stiegen im ersten Vierteljahr das siebte Quartal in Folge an. Auch die inländischen Investitionen expandierten im ersten Quartal merklich. Dabei wurden die Bauinvestitionen durch günstige Witterungsbedingungen gestützt.

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Immer mehr Vertriebspartner für Direktvertriebsunternehmen tätig

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) haben im letzten Jahr die Anzahl ihrer selbständigen Vertriebspartner um 7 Prozent steigern können. Arbeiteten 2014 noch 192.000 Personen für die Direktvertriebsunternehmen, waren es 2015 bereits 206.000. Davon sind mehr als drei Viertel (79 Prozent) Frauen. Das hat die jährliche Umfrage des Bundesverbandes unter seinen 45 Mitgliedsunternehmen ergeben.

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Etwa alle zwei Sekunden wird ein Produkt im Direktvertrieb gekauft

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In den Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) sind 2015 knapp 14 Millionen Produktbestellungen eingegangen. Das bedeutet, dass ungefähr alle zwei Sekunden ein Produkt im Direktvertrieb gekauft wird. Dies hat die jährliche Umfrage des Bundesverbandes unter seinen 45 Mitgliedsunternehmen ergeben.

Mehr als jede zweite Bestellung wird im Direktvertrieb auf Verkaufspartys getätigt. „Social Selling ist beliebt. Die Kunden schätzen die persönliche Beratung und die Möglichkeit, das Produkt vor dem Kauf zu testen“, sagt Jochen Acker, Vorstandsvorsitzender des BDD. „Im Freundes- oder Bekanntenkreis auf einer Verkaufsparty einzukaufen ist zudem ein soziales Event, fernab von anonymen Online-Käufen.“ Dabei profitiert der Direktvertrieb vom immer stärker werdenden Hang des Verbrauchers zur Individualisierung. Besondere, einzigartige und neuartige Produkte werden meist exklusiv über den Direktvertrieb angeboten und sind nicht im Einzelhandel oder über E-Commerce-Kanäle zu kaufen.

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Anhaltend positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit im 1. Quartal 2016

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Im ersten Quartal 2016 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,1 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Erwerbstätigen kräftig um 533 000 Personen oder 1,3 %. Damit hat sich die gute Entwicklung der Erwerbstätigkeit zum Jahresbeginn fortgesetzt. Im vierten Quartal 2015 war der Anstieg zum Vorjahr mit + 1,0 % etwas schwächer ausgefallen.

Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2016 um 384 000 Personen (- 0,9 %). Ein Rückgang der Erwerbstätigkeit ist im ersten Vierteljahr eines Jahres üblich. Er war aber 2016 durch den milden Winter geringer als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (- 462 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich ein Zuwachs gegenüber dem Vorquartal von 181 000 Personen oder 0,4 %.

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Tarifverhandlung im Baugewerbe führt zur Einigung – Entgelte steigen in zwei Stufen

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Für die rund 760.000 Beschäftigten im Baugewerbe wurde nach 14-stündigen zähen Tarifverhandlungen in den Nachtstunden in Wiesbaden folgendes Ergebnis erzielt: Die Löhne und Gehälter sollen in den alten Bundesländern am 1. Mai 2016 um 2,4 % und am 1. März 2017 um 2,2 % und in den neuen Bundesländern zu denselben Zeitpunkten um 2,9 % und 2,4 % steigen. Dies entspricht einer Gesamterhöhung von 4,6 Prozent im Westen und 5,3 Prozent im Osten bei einer Laufzeit von 22 Monaten. Für die Tätigkeit auf auswärtigen Baustellen wurde folgende Vereinbarung getroffen:

Die Arbeitgeber werden künftig (ab 1. Januar 2017) die Unterkünfte stellen. Anstelle der bisherigen Auslösung erhalten die Arbeitnehmer bei auswärtiger Übernachtung zukünftig einen Verpflegungszuschuss von arbeitstäglich 24 Euro.

Für die Auszubildenden wird die Ausbildungsvergütung nach den Ausbildungsjahren degressiv gestaffelt zum 1. Juni 2016 und 1. Juni 2017 erhöht.

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Gastgewerbeumsatz im März 2016: Preisbereinigt um 1,1 % höher als im März 2015

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Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im März 2016 preisbereinigt (real) 1,1 % mehr um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug der Zuwachs nominal, also ohne Berücksichtigung von Preisveränderungen, 3,0 %. Die Beherbergungsunternehmen erzielten preisbereinigt 2,2 % und nominal 2,9 % höhere Umsätze als im März des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie stieg im März 2016 preisbereinigt um 0,4 % und nominal um 2,8 % gegenüber dem März 2015. Innerhalb der Gastronomie lag der Umsatz der Caterer preisbereinigt um 0,1 % niedriger und nominal um 1,8 % höher als im Vorjahresmonat.

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Vermögen der reichsten Deutschen stark überschätzt

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Die Reichen werden immer reicher und die Superreichen häufen so viel Vermögen an, dass die Mittelschicht langsam verschwindet und die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird: Ein gesellschaftliches Albtraumszenario, vor dem sich viele fürchten. In der Realität überschätzen die Deutschen jedoch das Vermögen ihrer wohlhabendsten Mitbürger stark. Während die Bevölkerung davon ausgeht, dass die reichsten 1 Prozent in Deutschland 59 Prozent des gesamten Privatvermögens besitzen, sind es in Wahrheit nur 30 Prozent. Wenn es nach der Meinung der Deutschen geht, sind jedoch auch diese 30 Prozent noch zu viel. Die Bevölkerung hierzulande ist der Ansicht, dass die Reichsten lediglich in Besitz von 18 Prozent des privaten Haushaltsvermögens sein sollte. Dies ergab eine durch das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte repräsentative Studie unter 25.556 Befragten in 33 Ländern.

Reichtum der Wohlhabenden gerade in Industrieländern überschätzt

Nicht nur in Deutschland wird das Vermögen der Reichen zu hoch eingeschätzt, gerade in Industrienationen ist dies häufig der Fall. Mit 36 Prozentpunkten überschätzt Großbritannien den finanziellen Besitz der reichsten „Ein Prozent“ dabei am stärksten. Der Durchschnitt der Briten geht davon aus, dass die Vermögendsten des Landes 59 Prozent des gesamten privaten Vermögens besitzen, dabei sind es in der Realität nur 23 Prozent. Auch die Franzosen und Australier überschätzen sich mit jeweils durchschnittlich 33 Prozentpunkten stark (56% zu 23% und 54% zu 21%). Ein ganz anderes Bild von der Vermögensverteilung in ihrem Land haben hingegen die Russen. Sie gehen davon aus, dass ihre reichsten Bürger in Besitz von 53 Prozent des privaten Haushaltsvermögens sind. Tatsächlich besitzt das wohlhabendste eine Prozent der Russen jedoch 70 Prozent des Geldes. Auch in Peru wird der Reichtum der Besserverdiener mit 15 Prozentpunkten stark unterschätzt (32% zu 47%).

Russen und Türken am unzufriedensten mit der Vermögensverteilung

Auch wenn viele Nationen das Vermögen ihrer reichsten Bürger überschätzen, herrscht rund um den Globus der Konsens, dass die reichsten 1 Prozent nicht so viel besitzen sollten, wie sie es in der Realität tun. Im internationalen Vergleich von 33 Ländern, sind lediglich die Neuseeländer, Japaner, Franzosen, Australier, Italiener und Kanadier der Ansicht, dass ihre Topverdiener mehr des privaten Haushaltsvermögens besitzen sollten, als dies aktuell der Fall ist. Alle anderen Nationen sind entgegengesetzter Meinung. Am unzufriedensten mit der aktuellen Verteilung des Vermögens in ihrem Land sind dabei die Russen. Aus ihrer Sicht sollten die reichsten 1 Prozent nur 23 Prozent des privaten Haushaltsvermögens ihr Eigen nennen, während die Superreichen in der Realität 70 Prozent davon besitzen. Auch die Türken wünschen sich eine andere Vermögensverteilung und denken, dass die Vermögendsten unter ihnen lediglich 21 Prozent der vorhandenen Finanzmittel besitzen sollten, während es in Wirklichkeit 54 Prozent sind.

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Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im April 2016

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Die deutsche Wirtschaft hat zu Jahresbeginn etwas mehr Fahrt aufgenommen. [1] Das außenwirtschaftliche Umfeld ist zwar weiterhin gedämpft, die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte haben aber etwas zugenommen. In den Dienstleistungsbereichen stieg die Beschäftigung kräftig. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe wurde deutlich ausgeweitet. Sie wurde dabei durch Produktionsverschiebungen und den milden Winter unterstützt. Von der Nachfrageseite sorgen die robuste Entwicklung von Beschäftigung und Einkommen bei stabilem Preisniveau für eine solide Konsumnachfrage der privaten Haushalte. Die Versorgung der Flüchtlinge dürfte zu einem spürbaren Anstieg des Staatskonsums führen und auch den Bauinvestitionen Impulse geben. Die Unternehmen scheinen zudem nach der Jahreswende wieder etwas mehr in ihre Ausrüstungen zu investieren. Auch die Verunsicherung der Wirtschaft zu Jahresbeginn hat sich mittlerweile wieder etwas gelegt. Die konjunkturellen Aussichten werden von den Unternehmen nach wie vor nur verhalten zuversichtlich eingeschätzt. Nach einem guten Start in das Jahr 2016 dürfte die deutsche Wirtschaft weiter expandieren, allerdings mit einer etwas langsameren Geschwindigkeit.

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