Es ist ein offenes Geheimnis: Rund die Hälfte aller in der Schweiz gelagerten Privatvermögen von Ausländern sind Schwarzgelder. Schweizer Private Banker, die auf Kundenfang in Deutschland gehen, haben eine ganze Reihe von Tricks auf Lager, wie Gelder «steuerneutral» in den Tresoren der Alpenrepublik verschwinden können, Transport über die Grenze inbegriffen. René Zeyer weiß, wie sich Schweizer Vermögensverwalter Kommissionen und Gebühren satt abgreifen und das Schwarzgeld nicht selten mit riskanten Spekulationen in den Sand setzen.

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Die Private-Equity-Branche kämpft sich mit neuen Konzepten und Finanzierungsstrategien aus der Krise. Für 2010 rechnen sieben von zehn Finanzinvestoren mit einer Markterholung in Europa, wie aus dem “Private Equity Trend Report 2010″ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. Allerdings gehen neun von zehn Fondsmanagern davon aus, dass sich die vor Beginn der Krise erfolgreichen Geschäftsmodelle nicht wiederbeleben lassen.

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Die Bundesregierung will die Fördermittel für die Energie-Sanierung von Gebäuden halbieren und bringt damit sowohl Umweltschützer als auch das Handwerk gegen sich auf. “Jetzt die energetische Sanierung auszubremsen, gefährdet tausende hoch-qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland”, sagte Handwerks-Präsident Otto Kentzler der Rheinischen Post (Montagausgabe).

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Dezember 2009 arbeitstäglich und preisbereinigt um 6,0% gegenüber Dezember 2008 zurück (nach revidiert – 9,6% im November 2009). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 6,6% ab, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern verringerten sich um 5,2%. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 5,7% und der Absatz in das übrige Ausland um 4,8% unter dem Vorjahresniveau.

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Der deutsche Autohandel muss in diesem und im kommenden Jahr mit hohen Verlusten beim Verkauf falsch kalkulierter Leasingfahrzeuge rechnen. Außerdem hat die Abwrackprämie die schlechte Ertragslage des Handels nur wenig verbessert, 2008 lagen die Renditen im Schnitt bei minus 0,6 Prozent. “Wir haben noch keine genauen Zahlen, aber wir gehen davon aus, dass 2009 aus der roten Null eine schwarze Null geworden ist”, sagte Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), dem “Tagesspiegel” (Montagausgabe).

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Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe sank im Dezember vorläufigen Angaben zufolge [1] preis- und saisonbereinigt [2] um 2,6 %. Im Vormonat hatte sie um 0,7 % zugenommen. Produktionsverluste sind im Dezember nahezu gleich stark in der Industrie in Höhe von -2,8 % und im Bauhauptgewerbe in Höhe von -2,6 % zu verzeichnen. Die Energieerzeugung schwächte sich leicht um 0,2 % ab. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen gingen die größten Einbußen zulasten der Hersteller von Vorleistungsgütern (-4,3 %) und Investitionsgütern (-3,4 %), die wesentlich von der Produktion chemischer Erzeugnisse bzw. dem Fahrzeugbau verursacht wurden. Die Konsumgüterproduzenten meldeten hingegen ein Plus von 1,5 % zum Vormonat.

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Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Max Otte von der FH Worms erwartet von einer möglichen Sondersteuer für Banken keine negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. In der PHOENIX RUNDE sagte Otte über das zur Refinanzierung der für die Bankenrettung aufgewendeten Gelder vorgeschlagene Instrument: “Natürlich würden unter Umständen einige Banken abwandern, das wäre erst einmal ein leicht negativer Effekt. Aber ich glaube nicht, dass es die deutsche Wirtschaft nachhaltig schädigen würde.” Die Kreditversorgung der deutschen Wirtschaft sei auch aus dem Sparvolumen der Deutschen “locker zu leisten”, so Otte.

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Männer und Frauen sind weiterhin unterschiedlicher Meinung über die Realität und den Wert der Gleichstellung in Unternehmen. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Strategieberatung Bain & Company in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Harvard Business Review, bei der weltweit mehr als 1.800 Angestellte beiden Geschlechts – davon 60 Prozent in Führungspositionen – befragt wurden. Die überwiegende Mehrheit gab an, von den Vorteilen der Gleichstellung am Arbeitsplatz überzeugt zu sein. Doch während 84 Prozent der Frauen der Meinung sind, dass Gleichstellung auch ein strategisches Ziel ihres Unternehmens sein sollte, glauben das nur 48 Prozent der Männer. Nach Ansicht der Autoren der Studie “The great disappearing act: Gender parity up the corporate ladder” liegen die Gründe für die anhaltende Stagnation der Gleichstellung in der Besetzung von Führungspositionen, im Fehlen von Prozessen und Zielkennzahlen sowie im mangelhaften Monitoring der erreichten Gleichstellung. Die Studie zeigt, dass 75 Prozent der Unternehmen die Gleichstellung nicht zum ausdrücklichen und sichtbaren Unternehmensziel erklärt haben und 80 Prozent nur ungenügende Mittel zur Erreichung von Gleichstellung zur Verfügung stellen.

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Dem Aufruf des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), gegen die Kürzungspläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zu protestieren, sind heute tausende Beschäftigte der Solarbranche gefolgt. Mehr als 35 Unternehmen mit insgesamt über 20.000 Mitarbeitern appellierten mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen an die Bundesregierung, ihre wirtschaftliche Existenz nicht zu gefährden und am Solarstandort “Made in Germany” festzuhalten.

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Hewlett-Packard ist der neue Spitzenreiter der weltweiten Top-250-Konsumgüterunternehmen für das Jahr 2008 und verdrängt damit Vorjahressieger Samsung auf den zweiten Rang. Platz drei belegt unverändert die Nestlé S.A., Nokia stieg als umsatzstärkstes europäisches Unternehmen auf Platz sechs. Erstes deutsches Unternehmen in der Rangliste ist Henkel (34), es folgen adidas (52), Maxingvest (64), BSH Bosch und Siemens (65) sowie Beiersdorf (94). In der Gruppe der Plätze 100 bis 250 kommen zusätzlich die B&C Tönnies Fleischwerk GmbH (130), die Humana Unternehmensgruppe (144), Miele (188), Puma (190) und Nordmilch (233) hinzu. Bis auf ein Unternehmen konnten im Vorjahresvergleich alle deutschen Player ihre Position halten bzw. verbessern. Zudem positionierten sich mit B&C Tönnies (Umsatzwachstum: 26,9%) und der Humana Gruppe (19,0%) zwei deutsche Anbieter unter den 50 am schnellsten wachsenden Firmen. Dies sind einige Ergebnisse des dritten Deloitte-Reports “Extracting Value – Global Powers of the consumer products industry 2010″.

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