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Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35,6 Stunden und wollen 0,5 Stunden mehr Arbeit

Die gewöhnlich geleistete Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren betrug als Summe aus Haupt- und Nebentätigkeiten im Jahr 2015 durchschnittlich 35,6 Stunden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, würde die Berücksichtigung aller Arbeitszeitwünsche – rein rechnerisch – im Saldo zu einer Erhöhung der Wochenarbeitszeit um 0,5 Stunden je Erwerbstätigen führen. Dabei wurden die Befragten gebeten, zu berücksichtigen, dass Mehrarbeit mit einem entsprechend höheren und Minderarbeit mit einem entsprechend geringeren Verdienst einhergehen würde.

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Handel startet mit gedämpften Erwartungen in das Jahr

„Nach einem schwierigen 2016 wird die Lage auch in 2017 herausfordernd bleiben. Es gilt die Wirtschaften in Deutschland, Europa und der Welt am Laufen zu halten. Wachstum ist Voraussetzung für Beschäftigung und somit Wohlstand sowie soziale Sicherheit. Wenn diese Kette weiter aufbricht, werden Nationalismus und Populismus zu einer noch ernster zu nehmenden Gefahr.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Ergebnissen der aktuellen Unternehmensbefragung des Verbandes.

Der BGA-Großhandelsindikator liegt zum Jahreswechsel 2016/17 bei 126,5 Punkten. Er hat damit um 4,4 Punkte zugelegt, verharrt aber immer noch auf dem seit 2014 bestehenden Niveau. Die Geschäftslage wird mit 124,2 Punkten um 5,2 Punkte höher bewertet, die Geschäftserwartungen dagegen aber nur um 3,6 Punkte und absolut mit 128,8 Punkten.

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Deutliche Unterschiede in der Wohnsituation von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Im Jahr 2014 unterschieden sich die Wohnsituationen der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland deutlich voneinander. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) auf Basis des Mikrozensus lebten Menschen mit Migrationshintergrund wesentlich seltener in Wohneigentum (34,5 %) als Menschen ohne Migrationshintergrund (54,8 %). Menschen mit Migrationshintergrund lebten mit einem Anteil von 6 % doppelt so oft in Wohngebäuden mit mehr als 12 Wohnungen (ohne Migrationshintergrund: 3 %). Sie hatten mit 32,8 Quadratmeter weniger Wohnfläche je Person zur Verfügung (ohne Migrationshintergrund: 47,7 Quadratmeter) und wohnten in Haushalten, die mit 7,26 Euro eine höhere Bruttokaltmiete pro Quadratmeter bezahlten (ohne Migrationshintergrund: 6,69 Euro).

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Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen

Mit der Gründung des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. im Jahr 1967 unter dem Namen Arbeitskreis „Gut beraten – Zu Hause gekauft“ wurden erstmals die Interessen der Direktvertriebsunternehmen in Deutschland vertreten. Sieben Gründungsmitglieder setzten vor 50 Jahren den Grundstein für den einzigen Branchenverband der deutschen Direktvertriebsbranche, darunter Avon, Tupperware und Vorwerk. Der BDD vertritt über 45 Mitglieder in Deutschland, für die über 215.000 Vertriebspartner tätig sind und die einen Gesamtumsatz von 1,78 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften.

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43,8 Millionen Erwerbstätige im November 2016

Im November 2016 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 43,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber November 2015 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 305 000 Personen oder 0,7 % zu. Die Erwerbstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr zwar weiter gestiegen, der Zuwachs hat sich aber im zweiten Halbjahr deutlich abgeschwächt. Betrug die Vorjahresveränderung im Juni 2016 noch 1,1 %, so fiel diese Rate auf 0,9 % im Juli beziehungsweise 0,8 % in den Monaten August bis Oktober auf nunmehr 0,7 %. Erwerbslos waren im November 2016 rund 1,7 Millionen Personen, 234 000 weniger als ein Jahr zuvor.

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Der Arbeitsmarkt im Jahr 2016: Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv bei moderatem Wirtschaftswachstum

„Der Arbeitsmarkt hat sich 2016 günstig entwickelt: Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist erneut gesunken, die Beschäftigung ist vor allem in der ersten Jahres-hälfte weiter gestiegen und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat sich nochmals kräftig erhöht.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

  • Arbeitslosenzahl im Jahr 2016: 2.691.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -104.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahr: -0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent
  • Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung
  • Im Jahresdurchschnitt 2016 waren in Deutschland 2.691.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 104.000 Menschen weniger.

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Öffentliche Schulden im 3. Quartal 2016 um 0,4 % höher als am Jahresende 2015

Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3. Vierteljahres 2016 mit 2 031,4 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg damit der Schuldenstand gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 0,4 % beziehungsweise 8,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorquartal sank der Schuldenstand um 0,3 % beziehungsweise 6,2 Milliarden Euro. Zum nicht-öffentlichen Bereich zählen Kreditinstitute sowie der sonstige inländische (zum Beispiel private Unternehmen) und sonstige ausländische Bereich.

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Rund 460 000 Haushalte bezogen am Jahresende 2015 Wohngeld

Am Jahresende 2015 bezogen in Deutschland rund 460 000 Haushalte Wohngeld. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 1,1 % aller privaten Haushalte. Im Vergleich zu 2014 ging die Zahl der Empfängerhaushalte um rund 19 % zurück. Damals hatten rund 565 000 Haushalte Wohngeld erhalten, was einem Anteil von 1,4 % aller Privathaushalte entsprach.

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Organisierte Schwarzarbeit – 27 Millionen Euro an Sozialabgaben und Steuern hinterzogen

Mit der Verurteilung von 6 Männern zu mehrjährigen Haftstrafen wegen Steuerhinterziehung, Vorenthaltens von Arbeitsentgelt und Urkundenfälschung endete am 12.12.2016 vor dem Landgericht Darmstadt ein umfangreiches Strafverfahren. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer ein Geflecht von Scheinfirmen aufbauten, um Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zu hinterziehen. Im Oktober 2015 hatten im Auftrag der Staatsanwaltschaften Darmstadt und Frankfurt/Main mehr als 1.200 Einsatzkräfte von Zoll und Polizei 170 Objekte in sieben Bundesländern durchsucht und dabei sechs Männer verhaftet. Die Männer hatten über Jahre hinweg ein Netz von Unternehmen aufgebaut hat, mit dessen Hilfe sie Arbeitnehmer im Bereich Cargo und Gepäckabwicklung an Großunternehmen vornehmlich am Frankfurter Flughafen verliehen haben.

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Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2016

Die Konjunktur dürfte im Jahresendquartal wieder etwas Fahrt aufnehmen. Im dritten Quartal hatte sie sich abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm lediglich um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal zu. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates wurden kräftig erhöht und auch die Bauinvestitionen ausgeweitet. Die Investitionen in Ausrüstungen wurden dagegen angesichts der schwachen Exportentwicklung und der Unwägbarkeiten aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld eingeschränkt. Im Ergebnis stand einer robusten Binnennachfrage ein negativer Wachstumsbeitrag des Außenhandels gegenüber. Die Weltkonjunktur scheint sich aber im zweiten Halbjahr ein wenig zu beleben. Das Geschäftsklima hat sich auch deshalb wieder spürbar aufgehellt. Die Bestellungen des Verarbeitenden Gewerbes erhielten im Oktober einen außergewöhnlichen Schub. Zwar hat sich der Anstieg der Beschäftigung seit dem Sommer auch in Dienstleistungsbereichen spürbar verlangsamt. Aber gerade auch im tertiären Bereich ist die Konjunktur nach einer zögerlichen Entwicklung im dritten Quartal weiter aufwärtsgerichtet. Die gesamtwirtschaftliche Leistung sollte daher im vierten Quartal etwas stärker zunehmen als im Vorquartal.

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