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Reallöhne im Jahr 2016 um 1,8 % gestiegen

Nach endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wird damit das vorläufige Ergebnis vom 6. Februar 2017 bestätigt. 2016 ist somit das dritte Jahr in Folge mit einem starken Anstieg des Reallohnindex. Der Verbraucherpreisindex legte im selben Zeitraum um 0,5 % zu. Der nominale Verdienstanstieg betrug 2,3 %.

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Verbraucherpreise Februar 2017: + 2,2 % gegenüber Februar 2016 – Inflationsrate zieht weiter an

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Februar 2017 um 2,2 % höher als im Februar 2016. Die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – zog damit weiter an (Januar 2017: + 1,9 %; Dezember 2016: + 1,7 %). Eine Inflationsrate über zwei Prozent hatte es zuletzt im August 2012 mit ebenfalls + 2,2 % gegeben. Im Vergleich zum Januar 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2017 um 0,6 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 1. März 2017.

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6,9 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2016

Im Jahr 2016 meldeten die deutschen Amtsgerichte 21 518 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 6,9 % weniger als im Jahr 2015. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Zuletzt hatte es im Krisenjahr 2009 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+ 11,6 % gegenüber dem Jahr 2008).

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Offizielle Arbeitslosenstatistik erfasst 162.600 ältere Arbeitslose nicht

Die offizielle Arbeitslosenstatistik hat im vergangenen Jahr 162.600 ältere Arbeitslose nicht erfasst – weil Personen über 58 Jahre, denen ein Jahr lang kein Job mehr angeboten wurde, aus der Statistik herausfallen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) vorliegt.

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Immer mehr Frauen fühlen sich im Job benachteiligt

Frauen fühlen sich in der Arbeitswelt heute stärker benachteiligt als zu Beginn des Jahrzehnts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 4792 Angestellten weltweit – davon gut 80 Prozent weiblich. Besonders deutlich zeigt sich der Anstieg bei den sogenannten Millennials, also bei Frauen, die in den 1980er- und 90er-Jahren geboren sind. Während bei der gleichen Umfrage 2011 gerade mal 16 Prozent der weiblichen Millennials angaben, Unternehmen würden im Zweifel eher Männer einstellen, waren es diesmal 28 Prozent.

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Tagesgeldindex im März 2017: Inflation frisst Sparzins

Während die Inflationsrate im Februar 2017 mit 2,20 % den höchsten Stand seit 2011 erreichte, sank der Zinssatz für Sparer weiter ab. Zum Stichtag 1. März 2017 ließen sich mit einem durchschnittlichen Tagesgeld lediglich Zinsen von 0,21 % erzielen – ein Minus von 4,55 % zum Vormonat. Im Vergleich mit dem Stand vor 12 Monaten verlor der Sparzins rund 43,2 %. Zu diesem Ergebnis kam aktuell der Tagesgeldindex von Tagesgeldvergleich.net. Das Fachportal erhebt für Index monatlich die Neukunden-Zinsen von 122 Tagesgeldern – jeweils für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro.

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Studie: Ungerechtigkeit ist am Arbeitsplatz der Unzufriedenheitsfaktor Nummer 1

Die Zufriedenheit eines Mitarbeiters im Betrieb steht und fällt damit, inwieweit er sich wertgeschätzt fühlt. Und dazu gehört nach einheitlicher Meinung der Personalchefs deutscher Unternehmen ein fairer Umgang: Ungerechtigkeit ist für sie ein wesentlicher Grund für Verdrossenheit am Arbeitsplatz. Als ungerecht wird in erster Linie empfunden, wenn die Leistung eines Beschäftigten nicht anerkannt wird. Außerdem nagt es an Arbeitnehmern, wenn ihre Meinung weder geschätzt oder sogar noch nicht einmal gehört wird. Das sind Ergebnisse der Studie „Erfolgsfaktor Wertschätzung“, für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert rund 100 HR-Führungskräfte aus meist größeren mittelständischen Unternehmen befragt wurden.

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Der Arbeitsmarkt im Februar 2017: Anhaltend positive Entwicklung

„Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist weiter positiv. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat sich im Februar verringert, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liegt deutlich über dem Vorjahreswert und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Beschäftigten bleibt auf hohem Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im Februar: -15.000 auf 2.762.000 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -149.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:unverändert bei 6,3 Prozent

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Rückgang der Privatinsolvenzen in Deutschland – immer mehr Ältere rutschen in die Pleite

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist 2016 erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr verringerten sich die privaten Pleiten um 6,4 Prozent auf 100.984 Fälle (2015: 107.919 Privatinsolvenzen). So lauten die Ergebnisse der Bürgel Studie „Schuldenbarometer 2016“. „Die Privatinsolvenzen sind durch den sechsten Rückgang in Folge auf den niedrigsten Stand seit 2005 gesunken“, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Klaus-Jürgen Baum die Zahlen. Im bisherigen Rekord-Insolvenzjahr 2010 mussten in Deutschland noch 139.110 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden.

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Staat erzielt Überschuss von fast 24 Milliarden Euro im Jahr 2016

Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2016 nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 23,7 Milliarden Euro. Das ist absolut gesehen der höchste Überschuss, den der Staat seit der deutschen Wiedervereinigung erzielte. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (3 132,7 Milliarden Euro) ergibt sich daraus für den Staat eine Maastrichtquote von + 0,8 %. Bei diesen Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010, die die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten bilden.

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