Apr
30
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im März 2008 nominal 1,3% mehr und real 4,6% weniger um als im März 2007. Im Vergleich zum Februar 2008 wurde im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal 0,6% und real 1,4% weniger umgesetzt.
Apr
30
“Besonders Dienstleistungsbranchen sind von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung stark betroffen. Hier muss die Bekämpfung noch weiter verschärft werden”. Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, heute in Berlin mit Blick auf den Abschluss mehrerer regionaler Bündnisse gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, zuletzt in Hessen. “Diese Branchenbündnisse zur Bekämpfung der Schwarzarbeit am Bau haben sich bewährt. Sie könnten auch zum Vorbild für andere Branchen werden”.
Apr
30
Deutschland altert deutlich. Der erwerbsfähigen Bevölkerung stehen immer mehr Rentner und Pensionäre gegenüber. Kamen 1955 noch etwa sechs Erwerbsfähige (Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren) auf eine Person im Rentenalter (65 Jahre und älter), so werden es im Jahre 2010 nur noch halb so viele sein. Und um das Jahr 2030 stehen sogar nur noch zwei Erwerbsfähige einem Ruheständler gegenüber (siehe Grafik).
Apr
30
Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im April 2008
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“Die Arbeitsmarktentwicklung wird weiter von der guten Konjunktur getragen. Die Arbeitslosigkeit ist im April allerdings geringer als erwartet gesunken. Das liegt zum einen daran, dass wegen weniger Winterarbeitslosigkeit deren Abbau entsprechend geringer ausgefallen ist. Zum anderen hat ein Ausfall der zentralen Netzwerkkomponenten der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Datenerfassung am statistischen Zähltag beeinflusst. Die Beschäftigung wächst weiter und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibt auf hohem Niveau”, erklärte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise.
Apr
29
Bundesagentur für Arbeit legt Finanzbericht für das erste Quartal 2008 vor
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im ersten Quartal des laufenden Haushaltsjahres 8,7 Milliarden Euro eingenommen und 11,3 Milliarden Euro ausgegeben. Nach den ersten drei Monaten des Jahres 2008 verzeichnet sie somit ein Einnahmedefizit von 2,6 Milliarden Euro. Eine Unterdeckung war aufgrund der zu erwartenden Einnahmen und der geplanten Ausgaben erwartet worden. Sie ist in der unterjährigen Finanzprojektion jedoch um 1,2 Milliarden Euro höher angesetzt.
Apr
29
Chinesische Firmen zahlen später
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Immer mehr chinesische Firmen lassen sich mit der Bezahlung von Rechnungen länger Zeit. Das hat eine Untersuchung von Coface in China gezeigt. 90 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Zahlungen verspätet eingehen. 20 Prozent warten 60 Tage und länger als vereinbart. Dabei hat sich das durchschnittliche Zahlungsziel bereits auf 90 Tage erhöht. 2004 waren es noch 60 Tage.
Apr
29
Verbraucherpreise April 2008: Voraussichtlich + 2,4% gegenüber April 2007
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2008 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber April 2007 voraussichtlich um 2,4% erhöhen (März 2008: + 3,1%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von – 0,2%.
Apr
29
Deutschlands Unternehmen haben auch im Jahr 2007 prächtig verdient: 62 % der Spitzenmanager aus den Unternehmen berichten von gestiegenen Vorsteuergewinnen (EBIT) gegenüber dem Vorjahr. Überdurchschnittlich gut erging es Unternehmen der Branchen IT und Pharma/Healthcare, die jeweils zu 71 % Gewinnsteigerungen erzielten. Verluste meldeten hingegen vor allem Unternehmen der Branchen Energie (16 %), Maschinen- und Anlagenbau sowie Telekommunikation (je 12 %). Das sind Ergebnisse der jährlichen Frühjahrsumfrage der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company unter Deutschlands Führungskräften.
Apr
29
Commerzbank: Börsenbericht für die Woche vom 28.04. bis 02.05.2008
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Unterstützt von einigen positiven Bilanz- und Konjunkturdaten sowie Übernahmefantasien sind Europas Aktienmärkte in der abgelaufenen Handelswoche zumeist gestiegen. Der Stoxx 50 gewann innerhalb von fünf Tagen 0,4% auf 3.206 Punkte. Zeitweise notierte er auf dem höchsten Niveau seit Ende Februar. Der Dax verbesserte sich auf knapp 6.900 Zähler und notierte damit knapp über dem Niveau der Vorwoche, jedoch wurden Investoren im Wochenverlauf mit häufig wechselnden Stimmungen konfrontiert. So kompensierten negative Makrodaten die in Summe eher positiven Impulse von Unternehmensseite. Auch an der Wall Street zeigten sich die Kurse resistent gegen schlechte Nachrichten. In der abgelaufenen Woche sank der Dollar zum Euro zwischenzeitlich auf ein Rekordtief, der Ölpreis erklomm neue Höhen, das nach Börsenwert größte US-Kreditinstitut Bank of America stellte nochmals 5 Mrd. Dollar für Kreditverluste zurück, die Zahl der Neubauverkäufe fiel auf das tiefste Niveau seit 17 Jahren, das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen war so gering wie seit 26 Jahren nicht mehr – und der S&P 500 lag am letzten Freitag etwa 0,5% über dem Schlussstand der Vorwoche. Im Handel wird dies als Indiz gewertet, dass der Tiefpunkt des Marktes bald erreicht ist. Zudem beginnen die Steuerbehörden Anfang Mai, an 90% der US-Haushalte durchschnittlich jeweils 1.500 bis 1.800 Dollar an Abgaben zurückzuzahlen. Die Erstattungen erreichen ein Volumen von insgesamt 115 Mrd. Dollar.
Apr
28
Infrastruktur-Fonds: Besser auf Nummer sicher
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In den letzten drei Jahren hat sich die Anzahl der Infrastruktur-Fonds vervierfacht, ihre Investitionen in Europa haben sich dabei auf 22 Milliarden Euro erhöht. Davon profitiert vor allem Großbritannien, aber auch Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten sind beliebte Investitionsziele. Die Bewertungen von Marktattraktivität und tatsächlicher Investitionsfokussierung unterscheiden sich deutlich: Obwohl die gesättigten Märkte (West-)Europas keineswegs die größten Potenziale versprechen, investieren die Fonds vornehmlich hier. Laut der Deloitte-Studie “The Road ahead” liegt dies unter anderem an den positiven Rahmenbedingungen für OECD-Staaten sowie den zum Teil strukturellen Investitionsrestriktionen außerhalb des Euro-, Pfund- und Dollarraums.