Jun
26
Finanzmarkt-Experten halten den für Herbst geplanten Teil-Börsengang der Deutschen Bahn angesichts der momentanen Kapitalmarkt-Turbulenzen für schwierig. Das Umfeld für eine solch große Transaktion sei derzeit “sehr schwierig”, sagte Heinz Steffen, Partner beim Frankfurter Analysehaus Fairesearch, dem “Tagesspiegel” (Donnerstagausgabe). Ob ein Börsengang erfolgreich sei, hänge derzeit stark vom Geschäftsmodell ab. “Und da sieht es für die Bahn nicht gut aus.” Die Infrastruktur sei angesichts der wachsenden Gütermengen nicht leistungsfähig genug. Der Konzern müsse den Anlegern eine hohe Dividende garantieren, “sonst geht es nicht”.
Jun
26
Die 10 besten Ideen in einem Fonds
Filed Under Aktien | Leave a Comment
Mit dem “Skandia European Best Ideas Fonds” (ISIN IE00B2Q0GR60) kommt erstmalig das erfolgreiche Anlage-Konzept der Best-Ideas-Fonds nach Deutschland. Auf Grundlage dieses Ansatzes bündeln 10 renommierte Fondsmanager ihre favorisierten Aktien in einem Fonds. Die bis zu 100 Titel werden direkt in europäische Aktien investiert. Die Fondsmanager entscheiden dabei unabhängig voneinander, welche Aktien ausgewählt und wie stark sie gewichtet werden. Im Gegensatz zu traditionell gemanagten Aktienfonds müssen sie keine Indizes oder Benchmark-Titel berücksichtigen. Somit kann jeder Fondsmanager – im Rahmen der gesetzlichen Aktienlimits – seine “beste Idee” zu 100 Prozent in das Portfolio einfließen lassen.
Jun
24
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum kommt – was Rentner wissen müssen
Filed Under Banken | Leave a Comment
Wer ab Juli 2008 eine Rente beantragt, sollte sie parat haben: Die IBAN- und BIC-Angaben seiner Bankverbindung. Dies gilt auch für alle, die ihre Bankverbindung ändern. “Für diejenigen, die schon eine Rente erhalten, ändert sich aber nichts. Die Renten werden weiterhin pünktlich ausgezahlt”, so ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung. Die Umstellung auf IBAN und BIC wird für die bereits laufend gezahlten Renten Ende 2008 automatisch vorgenommen.
Jun
24
Transparenz in der Wirtschaft: immer mehr Unternehmen veröffentlichen ihre Bilanzen
Filed Under Unternehmen | Leave a Comment
Die neuen Regelungen zur Publizitätspflicht bewegen immer mehr Unternehmen in Deutschland dazu, ihre Bilanzen zu veröffentlichen. So konnte der Wirtschaftsinformationsanbieter D&B Deutschland alleine bis Mai dieses Jahres ca. 700.000 neu veröffentlichte Unternehmensbilanzen auf seiner Datenbank registrieren. Im Vergleich dazu waren es im gleichen Zeitraum 2007 gerade mal 32.000. “Wir gehen davon aus, dass es in Zukunft noch mehr publizitätswillige Unternehmen geben wird, die dem Ruf nach mehr Transparenz in der Wirtschaft nachkommen. Bis Ende des Jahres rechnen wir mit über einer Million neuer Bilanzen auf unserer Datenbank”, so Thomas Dold, Geschäftsführer von D&B Deutschland.
Jun
24
KfW Gründungsmonitor 2008: Qualität der Unternehmensgründungen steigt, bei sinkender Anzahl
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Im Jahr 2007 betrug die Zahl der Gründer 860.000 Personen. Damit sind die Gründungsaktivitäten in Deutschland trotz anhaltend guter Konjunktur auf einem Tiefststand seit der Jahrtausendwende angekommen. Im Vergleich zum Vorjahr 2006 sank die Gründerzahl um 230.000 Personen (-21 %). Der prozentuale Rückgang war in den neuen Bundesländern (-35 %) doppelt so hoch wie in den alten Bundesländern (-17 %). Dies zeigt der neue Gründungsmonitor der KfW Bankengruppe, der am Dienstag in Frankfurt vorgestellt wurde. Als Hauptursache für diese Entwicklung nennt KfW-Chefvolkswirt Dr. Norbert Irsch die konjunkturelle Entwicklung.
Jun
24
Das Internet etabliert sich zunehmend als dritte starke Säule im Bankvertrieb – neben dem Einsatz mobiler Berater sowie dem persönlichen Kontakt in der Filiale. Rund zwei Drittel der Institute konzentrieren ihre Vertriebsaktivitäten im Privatkundengeschäft bis 2009 auf diese drei Kanäle. Speziell für den Vertrieb über das Internet haben die Banken ihre Prognose noch einmal deutlich nach oben korrigiert. 67,4 Prozent der Bankmanager rechnen für die kommenden zwölf Monate mit einer steigenden Bedeutung des elektronischen Vertriebswegs. Das ist ein Anstieg von 8,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, so die Ergebnisse der Studie Banking Trend 2008 von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit ibi research und dem Bankmagazin durchgeführt wurde.
Jun
24
Ständig steigende Energiekosten sowie weiter drohende massive Gas-Preiserhöhungen werden zu einer immer größeren Belastung der Verbraucherstimmung. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung mussten im Juni zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Folglich prognostiziert das Konsumklima für Juli einen Wert von 3,9 Punkten nach revidiert 4,7 im Juni. Vor dem Hintergrund sich verfestigender Inflationstendenzen um die Drei-Prozent-Marke revidiert die GfK ihre bisherige Prognose für den realen privaten Verbrauch für 2008 von 1 Prozent, die auf einer erwarteten Inflationsrate von 2,5 Prozent basierte, folglich auf 0,5 Prozent.
Jun
24
Darlehen mit 20 Jahren Zinssicherheit billiger als Kredite mit 5 Jahren Zinsbindung
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Immobilienkredite mit langen Zinsbindungen werden im Vergleich zu Krediten mit kurzen Zinsbindungen immer preiswerter. “Aktuell kosten Darlehen mit 20-jähriger Zinsbindung sogar weniger als Darlehen mit 5-jähriger Zinsfestschreibung”, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Kreditnehmer sollten unbedingt zum günstigeren Langläufer greifen.
Jun
24
Zu den Enttäuschungen in der vergangenen Woche gehörte, dass die Inflationsrate für den Monat Mai im Euroraum von 3,6% auf 3,7% leicht nach oben revidiert wurde. Und auch die Erzeugerpreise in Deutschland wiesen mit einem Anstieg von 6% gegenüber dem Vor-jahr eine stärker als erwartete Steigerung auf. Dies dürfte die EZB in ihrer Absicht bestärken, den Leitzins im Juli zu erhöhen. Andererseits brach der ZEW-Index erneut deutlich ein und ist nun auf dem tiefsten Stand seit Dezember 1992. Auch aus den USA gibt es nichts Positives zu berichten: Die erhoffte Trendwende im Baugewerbe lässt weiter auf sich warten, das Leistungsbilanzdefizit hat sich im ersten Quartal trotz des schwachen Dollars wieder ausgeweitet und die regionalen Stimmungsindikatoren Phily-Fed-Index und Empire State Index waren rückläufig. Schließlich sind die Erzeugerpreise im Mai stärker als erwartet gestiegen.
Jun
23
Bruttomonatsverdienste 1. Quartal 2008: + 2,8% auf 3 064 Euro
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Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2008 durchschnittlich brutto 3 064 Euro im Monat, das waren 2,8% mehr als im ersten Quartal 2007. Der Verbraucherpreisindex stieg in diesem Zeitraum um 2,9% und damit um 0,1%-Punkte stärker als die Verdienste.