Wenn Deutschland von der steigenden Nachfrage nach islamischen Finanzprodukten profitieren will, sind Politik und Finanzwirtschaft gleichermaßen gefordert. Finanzprodukte, die dem islamischen Recht (Scharia) entsprechen, müssen anders strukturiert sein als hierzulande üblich. Dafür sind zum einen zielgruppenspezifische Konzepte erforderlich, zum anderen müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. (FAZ, 23.07.2008) “Islamic Banking, vor wenigen Jahren noch als eine marginale Randerscheinung gebrandmarkt, erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit, und dies nicht nur in der arabisch geprägten Region, sondern auch in nicht islamisch geprägten Ländern”, so Zaid el-Mogaddedi, Managing Director des Institute for Islamic Banking & Finance (IFIBAF). Das globale geschätzte Potenzial für schariakonforme Finanzprodukte liegt nach IFIBAF-Angaben bei vier Billionen US-Dollar. (Kreditwesen 15/2008)

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Die Dr. Klein & Co. AG offeriert ab Montag (1. September) ein Tagesgeldkonto, das die derzeit höchste Verzinsung bietet, die man in Deutschland für Beträge in dieser Anlageform erhalten kann: das “Dr. Klein netbank Konto” mit 6-Prozent-Verzinsung. Das Konto ist kostenlos. Es gibt keine Kontoführungs- oder Transaktionsgebühren.

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Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im Juli 2008 nominal 10,8% und real 3,5% mehr um als im Juli 2007. Im Vergleich zum Juni 2008 stieg der Umsatz im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten um nominal 0,4% und um real 0,3%. Fünf der sechs Großhandelsbranchen erzielten im Juli 2008 nominal und real höhere Umsätze als im Juli 2007. Die höchste reale Umsatzsteigerung verzeichnete dabei der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren mit 13,3% (nominal + 34,0%).

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fielen im ersten Halbjahr 2008 viele Tarifabschlüsse in Deutschland mit über 4% erneut deutlich höher aus als in den Vorjahren. In diesem Zeitraum gab es einen Anstieg der Verbraucherpreise von bis zu 3,3% (Juni gegenüber dem Vorjahresmonat).

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Deutsche Aktionäre erhalten bei der Wertpapierorder nur selten den günstigsten Preis. Der Grund: Fast alle Finanzinstitute (98 Prozent) nutzen rein statische Verfahren zur Ermittlung des bevorzugten Handelsplatzes. Anders als dynamische Best Execution Policies ermöglichen diese Verfahren kein automatisches Routing an den günstigsten Handelsplatz. Dadurch versäumen es die Institute, die gestiegenen MiFID-Anforderungen beim Anlegerschutz, proaktiv für den eigenen Geschäftserfolg zu nutzen. Die EU-Richtlinie MiFID verpflichtet Wertpapierdienstleister seit November 2007 dazu, angemessene Vorkehrungen zu treffen, um das für den Endkunden beste Ergebnis bei der weisungsfreien Orderausführung zu erzielen. Das sind Ergebnisse aus der Studie “Best Execution” des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, das die Best Execution Policies von 51 Banken- und Institutsgruppen über die Dauer von 15 Handelstagen untersucht hat.

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Zeitwertkonten – bei welchen der Arbeitnehmer während seines Erwerbslebens Entgeltbestandteile anspart, um hieraus eine spätere Freistellung zu finanzieren – erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Grund hierfür war bislang insbesondere die Tatsache, dass weder die Einrichtung eines Zeitwertkontos noch die Einbringung von Entgeltbestandteilen in das Wertguthaben Lohnsteuer auslöst; diese fällt vielmehr erst bei der Freistellung (beim “Verbrauch” des Wertguthabens) an, wird also bis zu diesem Zeitpunkt gestundet (Gleiches gilt im Übrigen für die Beiträge zur Sozialversicherung).

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Defensive Gesundheits- und Telekommunikationstitel sind im Fidelity Funds – Multi Asset Strategic Fund derzeit übergewichtet. Das aus einer breiten Palette an Anlageklassen aufgebaute Portfolio ist damit auf die aktuelle Wirtschaftslage eingestellt. Fondsmanager Trevor Greetham hat zudem bei Anleihen, Rohstoffen und Geldmarkttiteln die Übergewichtungen reduziert. Aktien und Immobilien sind untergewichtet.

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Die Union Bancaire Privée (UBP) will sich mit einem neuen Team verstärkt auf dem deutschen Markt engagieren. Das gab die familiengeführte Schweizer Privatbank mit Fokus auf Asset Management heute bekannt. Mit dem Deutschlandgeschäft wurden Peter Richters und Peter-Conradin von Albertini betraut, die von der bestehenden Niederlassung in Zürich aus operieren werden. Beide berichten an Roger Lehmann, Leiter Institutionelle Kunden deutschsprachiges Europa und Skandinavien. Peter Richters, der zuletzt als Direktor bei Allianz Global Investors im Segment Versicherungen und Pensionskassen für institutionelle Kunden verantwortlich war, wird bei der UBP den Bereich Institutionelle Kunden in Deutschland führen. Peter-Conradin von Albertini kommt von der Deka (Swiss) Privatbank Zürich, wo er fünf Jahre als Vertriebsleiter tätig war. Er wird bei der UBP für den Deutschlandvertrieb der Investmentfonds sowie der umfangreichen Dach-Hedgefonds-Palette verantwortlich sein. Ein weiterer Senior Relationship Manager, Bruno Forrer, wird Richters und von Albertini bei der Betreuung deutscher Kunden unterstützen. Das deutsche Führungsduo kann darüber hinaus auf die weltweiten Ressourcen von UBP und insbesondere die des Züricher Teams zugreifen. Insgesamt arbeiten rund 100 Mitarbeiter für die UBP Zürich, die von Hansruedi Huber, Mitglied des Exekutivkomitees der UBP, geleitet wird.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im August 2008 – nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern – gegenüber August 2007 voraussichtlich um 3,1% erhöhen (Juli 2008:  + 3,3%). Im Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von – 0,3%.

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Rund 1,474 Millionen Selbständige, die freiwillig Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind, müssen jetzt zügig für den Krankheitsfall vorsorgen und den Krankengeldanspruch neu sichern. Wie die Online-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins ‘impulse’ meldet, hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt diese Leistung im Zuge der Gesundheitsreform für die meisten Betroffenen unbemerkt gestrichen. “Sie erhalten ab dem 1. Januar 2009 kein Krankengeld mehr von ihrer Kasse”, bestätigte Ann Hörvath vom GKV-Spitzenverband in Berlin gegenüber www.impulse.de.

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