“Von der Abschwächung der konjunkturellen Dynamik und den Turbulenzen an den Finanzmärkten zeigt sich der Arbeitsmarkt bisher unbeeindruckt. Die Arbeitslosigkeit geht zurück. Die Beschäftigung ist weiter gewachsen. Und die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich weiter auf hohem Niveau”, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Read more

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte für das erste Halbjahr 2008 mitteilt, stiegen die öffentlichen Einnahmen gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 4,0% auf 506,6 Milliarden Euro. Der Einnahmenzuwachs lag über dem Anstieg bei den öffentlichen Ausgaben, die sich um 2,1% auf 513,5 Milliarden Euro erhöhten. Im ersten Halbjahr 2008 resultierte aus der Differenz von öffentlichen Einnahmen und Ausgaben ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte (in Abgrenzung der Finanzstatistik, einschließlich des Saldos der haushaltstechnischen Verrechnungen) von 6,9 Milliarden Euro, das um 7,9 Milliarden Euro geringer war als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

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Apokalypse? Endzeit? Weltuntergang? Oder “nur” eine eskalierende Finanzkrise? Es fällt zunehmend schwer, das Geschehen in der deutschen und der internationalen Bankenwelt zum fairen Wert einzuordnen, ohne einerseits zu verharmlosen oder andererseits Panik zu schüren. Von Tag zu Tag, mit jeder Drehung der Krisenspirale, werden die Superlative des Schreckens knapper. Binnen 24 Stunden muss eine Public Private Partnership von Steuerzahlern und Banken mit Liquiditätshilfen und Bürgschaften in der unbegreiflichen Höhe von 35 Mrd. Euro die Hypo Real Estate auffangen, werden die britische Hypothekenbank Bradford & Bingley voll und der belgisch-niederländische Allfinanzriese Fortis zur Hälfte verstaatlicht – Kleinkram wie die Übernahme der angeschlagenen US-Großbank Wachovia durch Citi oder die Rettung der isländischen Bank Glitnir mit öffentlichen Geldern ist da kaum der Rede wert: Gibt es noch ein Morgen? Und, falls ja, welche Katastrophe kommt als nächste?

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Etwa jede zweite Banknotenfälschung ist ein Fünfziger. Auf sie entfallen 48 Prozent aller gefälschten Euro-Geldscheine. Es folgen Zwanziger mit einem Anteil von 20 Prozent. Die wenigsten Fälschungen gibt es von der größten und der kleinsten Banknote: dem Fünfhunderter und dem Fünfer (siehe Grafik).

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Deutsche Privatanleger können nicht damit rechnen, dass ihre Wertpapieraufträge zu den bestmöglichen Konditionen bearbeitet werden. Grund sind statische Orderverfahren, die von der großen Mehrheit der Wertpapierdienstleister eingesetzt werden. In Bezug auf Preis und Kosten führt dies in 54 Prozent der Fälle auf Einzelorderbasis nicht zu optimalen Transaktionsergebnissen. Anders als dynamische Policies verzichten statische Best Execution Policies auf ein automatisches Routing an den bestmöglichen Ausführungsplatz. Die Nutzung der statischen Ausführung kann daher für den Anleger zu einem beträchtlichen Renditenachteil führen. Das sind Ergebnisse aus der Studie “Best Execution” des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

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Kleine und mittlere Unternehmen legen großen Wert auf den Schutz ihrer Innovationen. Dazu entwickeln sie vor allem eigene strategisch orientierte Methoden. Mit dem Erzielen von Zeitvorsprüngen vor den Mitbewerbern, der Geheimhaltung relevanter Informationen oder der langfristigen Bindung des Personals versuchen sie, ihr geistiges Eigentum zu schützen. Erst in zweiter Linie setzen KMU dazu rechtliche Instrumente wie Patente, Gebrauchsmuster, Schutzmarken oder Urheberrechte ein. Auch forschungsintensive und besonders innovative Unternehmen messen dem strategischen Schutz ihrer Innovationen einen hohen Stellenwert bei, nutzen aber stärker als andere Unternehmen rechtliche Möglichkeiten.

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Kaupthing erhöht zum 30. September die Zinsen für seine Online-Festgeldkonten. Für einen Anlagezeitraum von zwölf Monaten wird in Zukunft ein Zinssatz von 6,1 Prozent geboten. Damit setzt sich die nordeuropäische Direktbank an die Spitze der Zinsangebote für Festgelder mit einem Jahr Laufzeit. Auch bei einem Anlagezeitraum von sechs Monaten bietet Kaupthing mit jetzt 5,9 Prozent die höchsten Zinsen.

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Seit den enttäuschenden Konjunkturdaten der vergangenen Woche stehen die Zeichen sowohl im Euroraum als auch in den USA auf Rezession. Die Einkaufsmanagerindizes im Euroraum und der ifo-Geschäftsklimaindex (s. Abbildung links) sind im September erneut deutlich rückläufig gewesen. Nachdem die Wirtschaft im Euroraum und in Deutschland bereits im 2. Quartal geschrumpft ist, dürfte es auch im 3. Quartal zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung gekommen sein. Damit wäre definitionsgemäß eine Rezession (negatives Wirtschaftswachstum in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen) eingetreten. In den USA sind die Auftragseingänge für langlebige Güter, die ein wichtiger Indikator für die Investitionstätigkeit am aktuellen Rand sind, förmlich eingebrochen. Im Juli waren diese noch mit einer Rate von 1,3% gewachsen. Im August wurde zwar allgemein ein Rückgang erwartet (Konsens: -1,4%), doch fiel der Rückgang mit -4,5% deutlich stärker als erwartet aus. Somit verdichten sich die Zeichen, dass auch die US-Wirtschaft in einer Rezession steckt. Schließlich wurden am Freitag noch die endgültigen Wachstumszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. In der Vorabschätzung wurde noch eine Rate von 3,3% veröffentlicht, gemäß den neuen Daten ist die Wirtschaft jedoch nur mit 2,8% gewachsen.

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Unabhängig von der Finanz- und Immobilienkrise in den USA müssen sich Bauherren, Immobilienkäufer und Anschlussfinanzierer in Deutschland keine Sorgen um die Versorgung mit privaten Immobilienkrediten machen. “Von einer ‘Kreditklemme’ in der privaten Baufinanzierung kann in Deutschland keine Rede sein”, sagt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, Deutschlands größtem Baugeld-Broker, und ergänzt: “Vielmehr sind die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb sehr gut: Immobilienkredite sind zuletzt zwar leicht teurer geworden, liegen aber mit Bestsätzen ab 4,90% effektiv noch immer auf einem historisch günstigem Niveau. Hinzu kommt, dass die eigenen vier Wände derzeit wohl als eine der sichersten Anlageformen gesehen werden müssen.”

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Der Markt des Private Banking ist hart umkämpft. Die Zahl der Vermögenden in Deutschland nimmt weiter zu. Allein die Zahl der Millionäre lag Ende 2007 um 20 Prozent höher als noch in 2006. Diese anspruchsvolle Klientel erwartet erstklassige Beratung und maßgeschneiderte Angebote. Nicht immer jedoch werden die Vermögensverwalter den hohen Erwartungen gerecht.

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