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Die Berliner Weberbank bringt dem Mutterkonzern WestLB Verluste. Wie aus internen Dokumenten der WestLB hervorgeht, die dem Tagesspiegel (Montagausgabe) vorliegen, schrieb die Weberbank im vergangenen Jahr 10,94 Millionen Euro Verluste, die wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrag von der WestLB getragen werden müssen. Im laufenden Jahr erwartet der Konzern laut der auf April datierten Dokumente einen Verlust von 6,85 Millionen Euro.
Hinzu kommen 16,4 Millionen Euro Belastungen aus der Auflösung von Zinssicherungsgeschäften, so genannter Swaps. Insgesamt lag das im April erwartete Minus für 2008 demnach bei 23,25 Millionen Euro. Nach Angaben aus Konzernkreisen könnte sich der gesamte Fehlbetrag 2008 laut neuerer Berechnungen sogar auf rund 28,4 Millionen Euro erhöhen. WestLB und Weberbank wollten sich zu den Informationen nicht äußern. “Wir geben grundsätzlich keine Stellungnahme zu Zahlen ab”, sagte ein Weberbank-Sprecher. Die Swap-Geschäfte, die den Großteil der Belastungen ausmachen, waren vor allem nach dem Verkauf der Weberbank von der Bankgesellschaft Berlin (heute Landesbank Berlin) an die WestLB im Jahr 2005 abgeschlossen worden und hatten die Weberbank nach Tagesspiegel-Informationen jährlich mit einem einstelligen Millionenbetrag belastet. Ihre Auflösung soll dazu beitragen, die Weberbank künftig wieder in die Gewinnzone zu führen. Zudem arbeitet die WestLB an einem Konzept, die Private-Banking-Aktivitäten der WestLB bei der Weberbank zu bündeln und das Berliner Institut so zu stärken.
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