Okt
30
15,5 % Einheitsbeitrag: geringerer Arbeitslosenbeitrag gleicht GKV-Kosten nicht aus
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Der heute von der Bundesregierung festgelegte Einheitsbeitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung von 15,5 Prozent kostet die deutschen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen mindestens 4,08 Milliarden Euro. Der zwischen Januar 2009 und Juni 2010 vorübergehend um 0,5 Prozentpunkte sinkende Beitrag zur Arbeitslosenversicherung gleicht die Mehrbelastung nicht aus. Unter dem Strich bleibt eine zusätzliche Belastung von 378 Mil. Euro im Jahr 2009 für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen. Das hat der Freiburger Ökonom Professor Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) errechnet.
Okt
30
Beitragserhöhung der Krankenversicherung kostet Unternehmen zwei Milliarden Euro
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Rund zwei Milliarden Euro jährlich kostet deutsche Unternehmen die Erhöhung der gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf 15,5 Prozent im nächsten Jahr. Im Bundesdurchschnitt bedeutet das 75 Euro pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem. Dies ergab eine aktuelle Studie des Ökonomen Prof. Bernd Raffelhüschen, die er im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Wirtschaftsmagazins ‘impulse’ durchführte. Der erhöhte Einheitsbeitrag tritt ab 1. Januar 2009 im Rahmen des Gesundheitsfonds in Kraft und soll heute von der Bundesregierung verabschiedet werden.
Okt
30
KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Schröder: “Mit dem nun rechtskräftig abgeschlossenen Verkauf an einen privaten Investor haben wir trotz der widrigen Umstände der Finanzkrise die zentralen Ziele der IKB-Rettungsaktion erreicht.” Die KfW Bankengruppe und Lone Star haben heute in Frankfurt am Main den Verkauf aller Anteile der KfW an der Deutsche Industriebank (IKB) rechtsgültig abgeschlossen. Lone Star hat damit 531.314.238 Aktien erworben, dies entspricht 90,8 % der IKB.
Okt
29
Konsumprognose 2009: Stagnation in Deutschland, massive Einbrüche in den Vereinigten Staaten
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Booz & Company-Studie zeigt signifikanten Einbruch des Konsumklimas in den USA / Konsumklima in Deutschland hält sich stabil auf niedrigem Niveau / Strategieberater sagen FMCG-Bereich und Out-of-Home-Entertainment-Branche in den USA deutlichen Einbruch voraus / Krise wird Marktkonsolidierung beschleunigen
Okt
29
Stern-Umfrage: Große Mehrheit für Verstaatlichung von Schlüsselindustrien
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Die Pläne zur Verstaatlichung großer Konzerne von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, wodurch er die Unternehmen seines Landes vor dem Verkauf an ausländische Investoren schützen will, finden in der deutschen Bevölkerung Beifall. Nach einer Umfrage im Auftrag der Hamburger Zeitschrift stern, würde eine große Mehrheit der Bundesbürger die Schlüsselindustrien Deutschlands gerne unter den besonderen Schutz des Staates stellen. Das Ergebnis dürfte vor allem die bürgerlichen Parteien überraschen: Unter den Befürwortern sind auch viele Anhänger von Union und FDP.
Okt
29
Vertriebsmonitor 2008: Versicherungsmakler sind die Zugpferde des Neukundengeschäfts
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Der Maklervertrieb gewinnt für die Versicherer zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich vor allem in der Neukundenakquise der Assekuranz wider. In 28 Prozent der Versicherungsunternehmen sind bereits zwischen 45 und 50 Prozent des Neukundengeschäfts auf Maklertätigkeit zurückzuführen. Damit fällt der Anteil der freien Vermittler am Neukundenvolumen größer aus als beim Gesamtprämienvolumen. Hier erreichen die Makler nur in 24 Prozent der Unternehmen einen vergleichbaren Anteil. Damit wächst der Maklervertrieb weiter. Das ist das Ergebnis des “Vertriebsmonitors für die Assekuranz 2008″, der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutschen Ring in Kooperation mit dem Versicherungsmagazin erstellt wurde.
Okt
29
Börsen-Zeitung: Scherbenhaufen an der Börse
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Mit dem Chaos, das am Dienstag im Dax-Werte-Handel ausgebrochen ist, haben die Kapriolen der VW-Aktie den Gipfel der Absurdität erreicht. In der Spitze 296 Mrd. Euro schwer, war der Automobilbauer nach Marktkapitalisierung vorübergehend das teuerste Unternehmen der Welt. Überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen ist auch die Tatsache, dass die übrigen 29 Dax-Titel zum Teil drastische Abschläge erlitten, weil die dringend zur Eindeckung benötigten VW-Aktien nur durch eine synthetische Transaktion, d.h. durch den Verkauf der anderen Index-Komponenten bei gleichzeitigem Kauf des Dax-Futures, beschafft werden konnten. Dass der Dax bombenfest war, obwohl mit Ausnahme von VW phasenweise alle Titel des Index nachgaben, machte den Börsenhandel vollends zum absurden Theater.
Okt
29
Gold als Krisenanlage? Edelmetalle im Depot nicht übergewichten
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Vor allem in unsicheren Zeiten flüchten Anleger oft ins Gold. Doch beim Gold kann man trotz seines Rufs als sicherer Hafen nicht von einer stabilen Preisentwicklung ausgehen. In der Vergangenheit bewegte sich der Goldpreis erheblich – nach unten wie nach oben. Erreichte der Preis für eine Feinunze Gold Ende September 2008 noch 870 US-Dollar (siehe Grafik), umgerechnet etwa 610 Euro, sank er im Oktober 2008 wieder bis auf zeitweise unter 700 US-Dollar.
Okt
29
Geldmarktfonds galten gerade in volatilen Märkten als sichere und attraktive Anlageklasse. Doch die Finanzmarktkrise hat eine Reihe von Geldmarkt- und geldmarktnahen Fonds in Liquiditätsschwierigkeiten gebracht. Dies zeigt, dass Anleger auch bei einer Investition in Geldmarktfonds genauer hinschauen sollten. So genannte Treasury-Style-Fonds wie der Fidelity Euro Cash Fund ermöglichen eine Streuung des Kontrahentenrisikos und zeichnen sich aufgrund ihrer Auswahl erstklassiger Papiere selbst in Krisenzeiten durch einen stabilen Anteilswert aus.
Okt
28
Finanzmarktkrise: Unternehmen müssen Jahresprognose revidieren
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Die Finanzmarktkrise mit ihren negativen Auswirkungen auf den Kapitalmarkt hat die Stimmung der Investor-Relations-Verantwortlichen im deutschsprachigen Raum deutlich verschlechtert. Bei der Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Lage werden die schlechtesten Werte seit Beginn der Befragung im Jahr 2004 erreicht. Die Unternehmen reagieren auf die veränderten Rahmenbedingungen mit Anpassungen ihrer Jahresprognosen zur Geschäftsentwicklung. Weichen sie hierbei nach unten ab, sind überproportionale Kursverluste das Ergebnis. Anpassungen nach oben finden hingegen nicht die gleiche Aufmerksamkeit. Der Einfluss auf den Aktienkurs ist geringer. Das sind Ergebnisse des aktuellen DIRK-Stimmungsbarometers, den die GfK im Auftrag des DIRK durchgeführt hat. Befragt wurden Investor-Relations-Manager (IR-Manager) in Deutschland, Österreich und der Schweiz.