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Zinsrutsch beim Baugeld: Immobilienbesitzer sollten jetzt Anschlussfinanzierung prüfen
Filed Under Finanzen
Der jüngste Zinsrutsch beim Baugeld bietet jetzt besonders Immobilienbesitzern mit laufender Finanzierung attraktive Chancen: Wer zwischen Mitte 1999 und Ende 2000 finanzierte, hat in einem Zinsumfeld von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Diese Kunden haben nun die Möglichkeit, sich ihre Zinsverlängerung zu Konditionen von deutlich unter 5 Prozent für alle Laufzeiten zu sichern. Wer für die Anschlussfinanzierung eine Zinsbindung von 10 Jahren benötigt, erhält derzeit sogar Bestsätze ab 4,59 Prozent effektiv und profitiert so von einem Vorteil von rund 1,5 Prozentpunkten gegenüber der laufenden Finanzierung. Möglich wird ein Kreditwechsel für diese Darlehensnehmer durch die vielfach angebotene bereitstellungszinsfreie Zeit von 12 Monaten oder durch Forward-Darlehen, die nach wie vor bei einigen Anbietern ohne Aufschlag verfügbar sind.
“In jedem Fall sollte man als Immobilienbesitzer jetzt die eigene Finanzierungssituation genau prüfen und sich insbesondere das Ende der Zinsbindung wie auch die genaue Zinshöhe ansehen und von einem unabhängigen Baufinanzierungsspezialisten Vergleichsoptionen prüfen lassen”, so Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und ergänzt: “Das aktuelle Zwischentief kann so Immobilienbesitzern helfen, ihre Finanzierung deutlich zu optimieren und mittels zusätzlicher Tilgungsleistung schneller schuldenfrei zu sein.”
Zinsvorteile, die sich durch Bankwechsel bei einer Anschlussfinanzierung ergeben, sollten nach Ansicht der Experten von Interhyp unbedingt in eine höhere Tilgung von 2 Prozent und mehr investiert werden.
Der Anbieterwechsel bei der Anschlussfinanzierung ist dabei denkbar einfach, denn in den meisten Fällen regeln die bisherige und die künftige Bank die Grundschuldabtretung untereinander. Damit liegen die Wechselkosten bei einem 100.000 Euro-Darlehen meist unter 200 Euro, während die Ersparnis mehrere Tausend Euro ausmachen kann.
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