Mehr als sechs von zehn Kreditinstituten sind überzeugt, dass die Bedrohung durch externe Angreifer im Electronic Banking im vergangenen Jahr zugenommen hat. Investitionen in die E-Banking-Sicherheit im Firmenkundengeschäft sind daher für die Banken keine Frage der Kosten, sondern der Notwendigkeit. Sie werden zudem als strategische Investitionen betrachtet, um sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Dies ergab die Studie “Electronic Banking 2008″ des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research.

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Die Ersatzkassen verzeichneten in den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 ein leichtes Defizit von 318 Mio. Euro. Dies teilten die Ersatzkassenverbände VdAK/AEV mit. Hauptursache für das Finanzdefizit sind die steigenden Leistungsausgaben, die sich insgesamt um 4,08 v. H. pro Mitglied erhöhten und damit im Vergleich zum Halbjahresergebnis (+ 4,7 v. H.) zwar etwas geringer ausfielen, aber noch immer auf sehr hohem Niveau sind. Gestiegen sind dabei vor allem die Ausgaben für die ärztliche Versorgung (+ 4,27 v. H.), Arzneimittel (+ 4,77 v. H.), stationäre Versorgung (+ 2,84 v. H.), Fahrtkosten (+ 8,29 v. H.) und häusliche Krankenpflege (+ 15,51 v. H.). Demgegenüber sind die Ein-nahmen der Krankenkassen nur um 1,55 v. H. pro Mitglied gestiegen.

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Im Jahr 2008 werden die Bundesbürger bei der Geldanlage in Termineinlagen den Vorjahresrekord erneut erreichen. Dies prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner jüngsten Studie zum Sparverhalten. In der ersten Jahreshälfte 2008 verbuchten Termineinlagen mit 31,3 Milliarden Euro hohe Zuwächse, wenn auch nicht mehr ganz so hoch wie im zweiten Halbjahr 2007 (41,1 Milliarden Euro). In 2007 hatte das Sparen in Termineinlagen den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht.

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Angesichts der gravierenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die deutsche Wirtschaft appellierte der Präsident des DStGB, Oberbürgermeister Christian Schramm, Bautzen, heute in Berlin an die Städte und Gemeinden, deren finanzielle Leistungsfähigkeit außer Frage steht, ohnehin geplante Investitionen vorzuziehen und die Möglichkeit zusätzlicher Investitionen in die kommunale Infrastruktur zu prüfen. “Wir müssen vor Ort entscheiden, welche Investitionen – auch im gesamtwirtschaftlichen Interesse – vorgezogen werden können”, so Schramm.

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Die parteiübergreifende Europa-Union Deutschland fordert die Mitgliedsländer und Institutionen der Europäischen Union zu einem raschen und selbstbewussten Handeln bei der Neugestaltung der Weltfinanzordnung auf. Der 54. Kongress der Europa-Union Deutschland hat bei seiner gestrigen Tagung in Saarbrücken im Wortlaut beschlossen: “Der Bundeskongress setzt sich für die baldige Weiterentwicklung von EU-weiten Mindeststandards auf dem Finanzsektor ein. Dazu gehört die Schaffung von mehr Transparenz im Kapitalmarkt, die bessere Überprüfung von risikoreichen Finanzinstrumenten einschließlich der Beteiligung der verantwortlichen Manager nicht nur an Gewinnen, sondern auch an Verlusten von Gesellschaften bzw. die Überprüfung von Vergütungssystemen.”

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Offene Immobilienfonds von Gesellschaften, die vorübergehend keine Anteile mehr zurücknehmen, waren auch in dieser Woche Umsatzspitzenreiter an der Börse Hamburg. Unter den zehn am meisten gehandelten Fonds befanden sich acht solcher Immobilienfonds mit einem Umsatzvolumen von zusammen 31 Millionen Euro. Das sind vier Millionen Euro mehr als in der Vorwoche. Wieder wurde der CS Euroreal (WKN 980500) mit knapp zehn Millionen Euro vom Freitag der Vorwoche bis Donnerstagabend dieser Woche am lebhaftesten gehandelt.

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Der Schwerpunkt des Handels am Zweitmarkt für geschlossene Fonds an der Fondsbörse Deutschland in Hamburg lag in dieser Woche erneut bei Immobilienbeteiligungen. Auch der Kurssieger kommt aus diesem Bereich: Ein Anteil am DB Real Estate Einkaufs-Center-Immobilienfonds wurde zu 264,5 Prozent der Nominalbeteiligung gehandelt.

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Jede vierte Investor Relations-Abteilung ist auf Krisenfälle kaum vorbereitet. Nur knapp acht Prozent der Befragten geben dagegen an, für kommende Krisen sehr gut gerüstet zu sein. Dies ist ein Fazit aus dem jüngsten Finanzmarkt-Trendmonitor von news aktuell, Faktenkontor, CAT Consultants und dem Handelsblatt. Insgesamt haben 282 Fach- und Führungskräfte für Finanzkommunikation an der Befragung teilgenommen.

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In den vergangenen Monaten hatten Immobilienbesitzer die Gelegenheit, sich bei ihrer Anschlussfinanzierung sehr günstig gegen das Risiko steigender Zinsen abzusichern: Eine Reihe von Banken haben Forward-Darlehen ohne Zinsaufschlag angeboten. Der Verzicht auf einen Aufpreis wurde durch die flache, teils sogar inverse Zinsstrukturkurve möglich. “Da die Zinsstrukturkurve aber immer steiler wird, können die Banken ihr Angebot an aufschlagsfreien Forward-Darlehen nicht mehr lange aufrechterhalten”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Wer daher noch von der Zinsabsicherung zum Nulltarif profitieren möchte, sollte sich beeilen – denn einige Banken haben bereits angekündigt, die Aufschlagsfreiheit nur noch bis Ende November anzubieten.”

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Wenige Wochen nach dem bisherigen Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise bleibt das Vertrauen der Deutschen in die Finanzwirtschaft schwer beschädigt: Lediglich sieben Prozent der Bundesbürger vertrauen aktuell noch der Kreditwirtschaft, 70 Prozent äußern hingegen offenes Misstrauen. Auch die allgemeine wirtschaftliche Lage beurteilen 65 Prozent der Deutschen derzeit skeptisch. Gleichwohl zeigen sich auch Lichtblicke: So konnte der rapide Vertrauensverlust aufgrund des stabilisierenden Effekts nationaler wie internationaler ´Rettungsschirme´ zumindest gestoppt werden; zudem ist das Vertrauen der Kunden in ihre ´eigenen´ Banken und Versicherungen deutlich höher ausgeprägt als in die Finanzbranche insgesamt.

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