Nov
20
“Die Zehn Gebote” für Finanzmanager
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Unmittelbar nach dem Welt-Finanzgipfel hat das Institute for Corporate Culture Affairs (ICCA) “Zehn Gebote” für Finanzmanager aufgestellt. “Neben den ökonomischen Kriterien zur Lösung der Finanzkrise müssen auch unternehmenskulturelle Aspekte berücksichtigt werden”, sagte Professor Manfred Pohl, Gründer und CEO von ICCA am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Pohl lehrt seit 1981 Unternehmensgeschichte und Unternehmenskultur an der Goethe-Universität Frankfurt/Main.
Nov
20
Europaweit 33 Milliarden Euro Verlust durch faule Verbraucherkredite im nächsten Jahr befürchtet
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Viele Probleme im Kreditgeschäft der Banken ließen sich durch ein besseres und langfristig angelegtes Kreditmanagement vermeiden. Das zeigt eine aktuelle Studie von Intrum Justitia und der Unternehmensberatung Oliver Wyman. In der Untersuchung werden die Risiken beschrieben, denen sich die europäischen Banken bei der Gewährung von Kundenkrediten in den nächsten Jahren aussetzen. Die europaweiten Verluste bei Verbraucherkrediten für 2009 werden auf rund 33 Milliarden Euro geschätzt.
Nov
20
Studie zeigt gefährliche Kommunikationsklemme, die sich zur Kreditklemme ausweiten kann
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Angesichts der andauernden globalen Finanzmarktkrise und der damit verbundenen fundamentalen Umbrüche des deutschen Bankenmarktes wird gute Finanzkommunikation für den Mittelstand wichtiger denn je. Das zeigt eine repräsentative Studie für den Mittelstand in Deutschland, die durch die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG zusammen mit den Partnern BDI, Commerzbank AG, Financial Times Deutschland, dem Wirtschaftsmagazin impulse und mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums in Auftrag gegeben wurde. Die wissenschaftliche Durchführung lag bei Prof. Dr. Stephan Paul und Prof. Dr. Stefan Stein von der Ruhr-Universität Bochum.
Nov
20
Banken setzen aufs Netz
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Die deutschen Online-Agenturen sind überzeugt, gestärkt aus der Finanz- und Wirtschaftskrise hervorzugehen. Das ergab eine Umfrage der Marketingzeitung HORIZONT (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) unter führenden Newmedia-Diensleistern. Deren Einschätzung nach werden Marketingchefs in den kommenden Monaten gezwungen sein, besonders sparsam und effizient zu agieren. Und das führe sie automatisch zum erhöhten Einsatz des Internets. “Die Krise forciert den Wandel. Unternehmen analysieren verstärkt die Kanäle und hinterfragen den Kommunikationsmix. Das wertet Direct Response und damit auch das Internet auf”, sagt Marco Seiler, CEO von Deutschlands viertgrößter Online-Agentur Syzygy in Bad Homburg. “Mit nachweislich erfolgreichen vertriebsfördernden Maßnahmen stellen wir in Krisenzeiten einen Teil der Lösung dar und nicht einen Teil des Kostenproblems”, ergänzt Michael Bassier, Geschäftsführer der OberhausenerAgentur BBK, die unter anderem Porsche, McKinsey und Fujitsu Siemens zu ihren Kunden zählt.
Nov
20
Angesichts gestrichener staatlicher Bauförderung und konjunktureller Abkühlung geht der Wohnungsbau in Deutschland drastisch zurück. 2007 wurden in der Bundesrepublik nur noch 210 700 Wohnungen fertiggestellt, 15,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Experten rechnen für 2008 und 2009 mit einem weiteren kräftigen Rückgang.
Nov
20
Bundeskabinett – Existenzminimumbericht
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Der Finanzökonomen der Universität Duisburg-Essen, Prof. Reinhold Schnabel, hat den heute von Finanzminister Steinbrück im Bundeskabinett vorgelegten Existenzminimumbericht kritisiert. Laut dem Steinbrück-Papier steigt der sozialrechtliche Grundbedarf für Hartz IV-Empfänger um gut 500 Euro an, das steuerliche Existenzminimum für die Steuerzahler soll jedoch eingefroren werden. Folge ist: die Hartz IV-Regelsätze werden erhöht, der steuerfreie Grundfreibetrag der Steuerzahler aber bleibt auf dem niedrigen Stand von Januar 2005.
Nov
19
Von den verschiedenen bargeldlosen Zahlungsmitteln werden in Deutschland Überweisungen und Lastschriften am häufigsten genutzt. Sie machen mit 46 bzw. 45 Prozent aller Transaktionen den größten Anteil der bargeldlosen Zahlungsvorgänge aus (siehe Grafik). Bei den Kartenzahlungen ziehen die Deutschen ihre girocard (vormals ec-Karte) einer Kreditkarte vor: 6 Prozent der bargeldlosen Transaktionen werden mit electronic cash abgewickelt, also mit Karte und PIN an elektronischen Kassen z.B. im Handel oder Restaurant. Kreditkarten sind dagegen vergleichsweise wenig im Einsatz, nur 3 Prozent der bargeldlosen Zahlungsvorgänge werden damit beglichen. Die früher einmal beliebte Bezahlung mit Schecks ist mittlerweile nahezu bedeutungslos geworden und beträgt gerade noch etwa 1 Prozent.
Nov
19
Die globale Finanzkrise hat nunmehr auch den deutschen Mittelstand erfasst. Besonders schlecht sind die Perspektiven für die Unternehmen der Automobilbranche. Hier rechnet mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen mit Personalkürzungen und knapp jedes zweite Unternehmen kalkuliert für 2009 Umsatzverluste ein, wie aus einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor geht. “Die Finanzkrise setzt bislang vor allem Unternehmen international ausgerichteter Branchen unter Druck. Allerdings werden sich auch die überwiegend im Inland tätigen Mittelständler kaum dauerhaft vom Abwärtstrend abkoppeln können”, kommentiert Prof. Norbert Winkeljohann, Mitglied des PwC-Vorstands und Leiter des Bereichs Mittelstand.
Nov
19
Das beste Alter, um eine Immobilie zu finanzieren, ist nach Meinung vieler Deutscher zwischen 25 und 35 Jahren. Das hat die Baugeldstudie 2008 des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben. “Obwohl ein frühzeitiger Immobilienkauf favorisiert wird, findet der tatsächliche Erwerb erst deutlich später statt”, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.
Nov
19
Fehlzeiten-Report 2008 erschienen: Rückgang der Fehlzeiten um 2,1 Tage in den letzten zehn Jahren
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Seit Jahren gehen die Fehlzeiten in den Betrieben stetig zurück: Wurde 1997 noch jeder Arbeitnehmer durchschnittlich rund 18,5 Kalendertage im Jahr krankgeschrieben, so sind es 2007 nur noch 16,4 Tage. Trotz der leichten Zunahme des Krankenstands im Jahr 2007 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent ist keine Trendwende zu vermuten. Die gesunkenen Krankenstände sind auf Veränderungen in der Beschäftigtenstruktur, Fortschritte in der Medizin und eine verbesserte Gesundheitsvorsorge in den Betrieben zurückzuführen. In der zehnten Ausgabe des Fehlzeiten-Reports wird deutlich: Durch betriebliche Gesundheitsförderung können nicht nur krankheitsbedingte Ausfallzeiten reduziert, sondern auch die Produktivität und die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Von einem nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagement, so Helmut Schröder vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), profitieren somit Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.