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Handel mit Schiffsfonds wird lebhafter

Der Handel mit Beteiligungen an Schiffsfonds belebt sich immer deutlicher. Die Flaute in diesem Marktsegment scheint vorüber zu sein. Viele Anleger versuchen derzeit, sich aufgrund der von der weltweiten Wirtschaftkrise beeinflussten Entwicklung auf den Schifffahrtsmärkten von ihren Schiffsanteilen zu trennen. Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG, sieht den Markt in einer Preisfindungsphase. „In den kommenden Monaten werden sich die Kurse wieder einpendeln – allerdings erwarten wir insgesamt ein niedrigeres Niveau als im vergangenen Jahr.“

Kurs des MS Cordelia bei 110 Prozent

In den vergangenen sieben Tagen wurden am Zweitmarkt für geschlossene Fonds der Fondsbörse Deutschland 29 Beteiligungen an 26 Fonds gehandelt und rund 1,2 Millionen Euro umgesetzt. Mehr als 50 Prozent des Umsatzes kamen aus dem Schiffssegment. Den höchsten Kurs fuhr dabei ein Anteil am MS Cordelia des Fondshauses Hamburg (FHH) mit 110 Prozent der Nominalsumme in den Hafen.

Immobilienfonds CFB 143 kam auf 140 Prozent

Kurssieger am Gesamtmarkt war jedoch ein Immobilienfonds. Ein Anteil am CFB 143 der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft, der im East Building New York Manhattan investiert ist, wechselte zu 140 Prozent den Besitzer. Die Nachfrage nach dem New Yorker Bürogebäude ist weiter groß. Auch der häufig gehandelte Fonds Mitteleuropa III von HGA war wieder dabei. Sein Kurs gab gegenüber der Vorwoche leicht von 124 auf 120,5 Prozent nach.