Die umsatzstärksten Fondsklassen an der Börse Hamburg sind zurzeit neben den eingefrorenen offenen Immobilienfonds vor allem Aktien- und Dachfonds. Aber selbst bei den in letzter Zeit oft etwas vernachlässigten Geldmarktfonds hat sich der Handel in dieser Woche belebt. Bei den Aktienfonds sind die Kursrückgänge – entsprechend der weltweiten Aktientendenz – mit bis zu zwölf Prozent zwar größer als die positiven Kursraten, aber immerhin gibt es doch auch zahlreiche Kursgewinner mit bis zu knapp sechs Prozent Plus.

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Im vierten Quartal 2008 stieg nach Angaben der Deutschen Bundesbank in Folge der Finanzkrise der Bargeldbestand der Haushalte auf 16,7 Milliarden Euro. Damit verdreifachte er sich im Vergleich zu den ersten drei Quartalen. Damit widerspricht das Verbraucherverhalten dem Ziel der europäischen Sepa-Initiative (Single Euro Payment Area), die Nutzung von Bargeld zurückzudrängen. Bargeld ist ein teures Zahlungsmittel, da das Sortieren, Zählen, Prüfen und Transportieren von Banknoten hohe Kosten verursacht. Nach Angaben des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes kostet die Bargeldlogistik eine durchschnittliche Sparkasse rund 3,7 Millionen Euro. Das entspricht etwa 0,2 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme. (Quelle: Banken Partner 03/07). Angesichts des verschärften Effizienzdrucks in Kreditinstituten und der erhöhten Bargeldnachfrage, gewinnt die Bargeldoptimierung an Bedeutung. Darüber hinaus tritt am 31. Oktober 2009 das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) in Kraft, das die Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter im Zahlungsverkehr vereinheitlichen soll.

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Das Zahlungsverhalten in Deutschland hat sich im Vergleich zum Sommer 2008 schrittweise verschlechtert. 55 Prozent der befragten Unternehmen zufolge ist die inländische Zahlungsmoral nur “mittelmässig”. Zwar bewerten nur 8 Prozent die deutsche Zahlungsmoral als “schlecht”, mittlerweile weicht die Zahlungsdauer (28 Tage) aber bereits vier Tage vom Zahlungsziel (24 Tage) ab. Noch im Sommer 2008 wurde mit nur einem Tag Differenz fast pünktlich gezahlt. Auch nach Einschätzung ausländischer Geschäftspartner ist die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen schlechter als im Sommer 2008. So hat sich die Zahlungsdauer deutscher Unternehmen gegenüber ihren Lieferanten im Ausland um sieben Tage von 36 auf 43 Tage erhöht – eine Steigerung, die nur durch Italien und Südamerika übertroffen wird. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter 1.800 Unternehmen in neun europäischen Ländern.

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Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG beabsichtigt die von der EWE AG an der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) gehaltenen Anteile in Höhe von 47,89 Prozent zu erwerben. Einen entsprechenden Beschluss hat der EnBW-Aufsichtsrat heute gefasst. Die EWE AG hat eine Veräußerung ebenfalls am heutigen Tag beschlossen. Die Übertragung des Aktienpakets bedarf insbesondere noch der Zustimmung der Hauptversammlung der VNG sowie der Zustimmung des Bundeskartellamts.

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Fidelity Fondsmanager Joseph Tse sieht trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise weiterhin gute Anlagechancen in Asien. Die Konjunkturprogramme vieler asiatischer Staaten mildern die Folgen der Krise für Wirtschaft und Unternehmen ab. An den Aktienmärkten sind die Bewertungen fast überall deutlich gesunken. In diesem Umfeld lassen sich mit einer gezielten Einzeltitelauswahl Unternehmen mit hohem Kurspotenzial für den Fidelity Asian Special Situations Fund finden.

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Die Bundesbürger lassen sich bislang durch die Krise kaum verunsichern. Das geht aus Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor, die die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer dieswöchigen Ausgabe veröffentlicht. Danach glauben nur 13 Prozent, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Lage verschlechtern werde. Dazu passt, dass 54 Prozent noch keinerlei Auswirkungen der schlechten wirtschaftlichen Lage auf ihre Betriebe spüren. Insgesamt sorgen sich 27 Prozent der Arbeitnehmer um ihren Job.

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Die KfW Bankengruppe hat heute eine Euro-Anleihe mit einer Laufzeit von drei Jahren und einem Volumen von 5 Mrd. EUR begeben. Nach erfolgreichen Platzierungen einer 5- und einer 10-jährigen Anleihen in diesem Jahr hat die KfW damit auch das kurze Laufzeitsegment mit einer Benchmark-Anleihe abgedeckt.

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Seit Ausbruch der internationalen Finanzmarktkrise wächst der Einfluss des Staates im Finanzsektor. Vor allem nach dem Zusammenbruch der US-Investment Bank Lehman Brothers im September 2008 haben die Regierungen weltweit ihren Zugriff auf Banken und Versicherungen verstärkt. Allein von Oktober 2008 bis März 2009 haben sie sich mit rund 200 Milliarden Euro an Investitionen im Finanzsektor beteiligt. Dies zeigt eine Auswertung der weltweiten Beteiligungen und Übernahmen im Finanzsektor von Bureau van Dijk Electronic Publishing (BvDEP) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) – der aktuelle M&A-Report (s. angehängte Datei).

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Eine robuste Nachfrage nach Einfamilienhäusern aus dem Bestand registrieren die zehn LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) auch im Jahre 2009. Wie die vorläufigen Zahlen der größten Maklergruppe Deutschlands für das erste Quartal zeigen, haben die von den LBS-I vermittelten Hauskäufe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent zugenommen – bei Durchschnittspreisen, die leicht über dem Wert des Jahres 2008 (145.000 Euro) liegen. “Bei uns in Deutschland hat es im letzten Jahrzehnt konstante Preise gegeben, deshalb können hier auch keine Preisblasen zu platzen drohen”, kommentierte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm die aktuellen Zahlen.

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Am 11. Mai 1949 – vor genau 60 Jahren – trat das Gesetz über die Landwirtschaftliche Rentenbank in Kraft. Als Förderbank für die Land- und Ernährungswirtschaft übernahm das neue Institut die Aufgaben seiner Funktionsvorgängerin, der Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt (RKA), die im August 1925 gegründet worden war. Deren Vorläuferinstitut, die im Oktober 1923 zum Zweck der Währungssanierung ins Leben gerufene Deutsche Rentenbank, hatte zu diesem Zeitpunkt die Hyperinflation durch Ausgabe der “Rentenmark” bereits erfolgreich beendet. Bei der Kapitalaufbringung der Landwirtschaftlichen Rentenbank griff man nicht auf Haushaltsmittel, sondern das bereits 1923 angewendete privatwirtschaftliche Verfahren zurück. “Charakteristisch für das Modell Rentenbank ist die ungewöhnliche Verknüpfung öffentlich-rechtlicher und privatwirtschaftlicher Konstruktionsprinzipien.

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