16.650 Unternehmen stellten nach Angaben der Auskunftei Creditreform im ersten Halbjahr 2009 einen Insolvenzantrag. Nach dem bisherigen Anstieg der Insolvenzen um gut 14 Prozent prognostizieren Experten bis Ende des Jahres eine weitere Zunahme der Insolvenz-Fälle. Nach einer Umfrage des Kreditversicherers Euler Hermes und der Universität Mannheim rechnen knapp zwei Drittel der 107 befragten Insolvenzverwalter für 2009 sogar mit einer Überschreitung des bisherigen Höchstwertes von 39.320 Fällen im Jahr 2003. Um die Möglichkeiten zur Sanierung zahlungsunfähiger Unternehmen zu verbessern, fordern Insolvenzverwalter weitreichende Reformen des Insolvenz- und Gesellschaftsrechts. Insbesondere § 613a BGB, der die Arbeitnehmerrechte schützen soll, und eine Verlängerung des Insolvenzgeldes werden derzeit diskutiert.

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Immobilienkäufer sollten im aktuellen Zinstief langfristig planen. Denn ob ein Darlehen wirklich billig ist, darüber entscheiden im Lauf der Jahre vor allem Faktoren wie Tilgungshöhe und Zinsbindung. “Besonders für junge Familien und Menschen mit langem Planungshorizont lohnt es sich oftmals, ein Darlehen mit 15 Jahren Zinsbindung zu wählen – sie sollten die günstigen Zinsen dauerhaft festzurren “, sagt Kai Oppel, Finanzierungsexperte beim Baugeldvermittler HypothekenDiscount.

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Eine repräsentative Untersuchung der ING-DiBa zum weltweiten Sparverhalten in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Österreich, Spanien und den USA mit insgesamt über 9.000 Befragten zeigt, dass für 52 Prozent der Deutschen die Bildung von “Finanziellen Rücklagen für den Notfall” das Sparziel Nr. 1 ist. Sparziele wie Ferien (11%), Hauskauf/Renovierung (10%) oder die Altersvorsorge (8%) spielen nur eine geringe Rolle.

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Über die angemessene Höhe des Taschengeldes gibt es zwischen Eltern und Kindern naturgemäß unterschiedliche Ansichten und viele Diskussionen. Eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken ergab nun: Mehr als die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Jugendlichen erhält monatlich bis zu 30 Euro. Jeder Vierte verfügt über 31 bis 50 Euro Taschengeld im Monat und nur eine Minderheit bekommt über 50 Euro (siehe Grafik).

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Magna International Inc. (“Magna”) (TSX: MG.A; NYSE: MGA) und die Savings Bank der Russischen Föderation gaben heute bekannt, dass Magna und Sberbank ein überarbeitetes Angebot eingereicht haben, um im Rahmen eines Beschlussvorschlags, der das langfristige Überleben von Opel sicherstellen soll, einen 55-prozentigen Anteil der Adam Opel GmbH (“Opel”) zu erwerben. Unter diesem Angebot geht der 55-prozentige Anteil an Opel zu gleichen Teilen in den Besitz eines Magna/Sberbank-Konsortiums (“Konsortiums”) über. General Motors (“General Motors”) behält einen 35-prozentigen Anteil und die Opel-Mitarbeiter erhalten unter dem neuen Arbeitsrahmenkonzept 10 %. Das Angebot wurde nach Anforderung von General Motors für endgültige Angebote bezüglich Opel abgegeben. Das Angebot umfasst eine Gesamtinvestition des Konsortiums in Höhe von 500 Millionen Euro im Laufe der Zeit.

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Das Vertrauen der Deutschen in Fonds und Einzelaktien hat erheblich nachgelassen. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest, die dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ in Auszügen exklusiv vorliegt (Ausgabe 31/2009, EVT 23. Juli). Demnach sind beide Investmentformen – es wurde nicht zwischen Aktien- und Rentenfonds unterschieden – nur noch für jeden vierten Bundesbürger (25 Prozent) Bestandteil einer guten Geldanlage. Vor Jahresfrist hatte noch jeder dritte Deutsche (33 Prozent) diese Ansicht vertreten. Besonders stark sank die Zustimmung bei Anlegern mit einem Einkommen von 2.500 Euro und mehr pro Monat – von 55 auf 45 Prozent. Zum größten Vertrauensverlust kam es ausgerechnet im Kreis der Investoren, die selbst Aktien besitzen (Rückgang von 72 auf 54 Prozent).

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Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verzeichnete die gesetzliche Sozialversicherung – in der Abgrenzung der Finanzstatistik – im ersten Quartal 2009 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 4,2 Milliarden Euro. Damit lag es um rund 20,8% unter dem des ersten Quartals 2008 (5,3 Milliarden Euro). Die gesetzliche Sozialversicherung umfasst die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung für Landwirte sowie die Bundesagentur für Arbeit (einschließlich Versorgungsfonds).

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Wie hoch sind die Baulandpreise in München, Moers oder Moormerland? Was kosten gebrauchte Einfamilienhäuser im Vergleich zu neuen? Bleibt der Wohnungsmarkt in Deutschland bis auf weiteres entspannt oder drohen bald neue Miet- und Preissteigerungen? Und wie haben sich die Finanzierungskonditionen entwickelt? Orientierung bei diesen und vielen weiteren Fragen bietet die Publikation “Markt für Wohnimmobilien 2009″, die jetzt von den Landesbausparkassen (LBS) herausgegeben wurde.

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Trotz aktueller Aktienbaisse und einer Niedrigzinspolitik der Notenbank behauptet sich die Rendite von klassischen Lebensversicherungen mit durchschnittlich über vier Prozent. Im Neugeschäft der Lebensversicherer verzeichneten Kapital-Lebensversicherungen 2008 allerdings einen Einbruch um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rentenversicherungen und fondgebundene Rentenpolicen hatten 2008 dagegen einen Anteil von 57,8 Prozent am Neugeschäft. (Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) Wegen der starken Nachfrage nach Lebensversicherungen mit rentenförmigen Auszahlungen entwickeln immer mehr Versicherer neue Versicherungsprodukte, mit denen sie individueller auf die Bedürfnisse der Kunden zwischen Sicherheit und Flexibilität reagieren können.

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Eines der attraktivsten Segmente in der Finanzdienstleistungsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Profite der Banken im Geschäft mit vermögenden Kunden in Europa sind im letzten Jahr um 42% eingebrochen und erreichten damit nur noch das Niveau von 2003. Das verwaltete Kundenvermögen (Assets under Management, AuM) sank 2008 um durchschnittlich 15% auf den Stand von 2005. Das ergab der European Private Banking Survey 2009 der Unternehmensberatung McKinsey. Die deutschen Privatbanken verzeichneten 2008 einen Rückgang der Nettomittelzuflüsse auf 2% nach 9% im Jahr 2007. Die Gewinnmargen verringerten sich 2008 um ein Drittel auf 19 BP. Im Jahr davor hatten sie noch 30 BP betragen. Die Fundamentaldaten lassen jedoch trotz des aktuellen Rückgangs langfristig eine solide Entwicklung erwarten. Gleichzeitig herrscht aber Unsicherheit über die mittelfristige Entwicklung. Die Szenarien für die nächsten drei Jahre reichen von einem gleichbleibenden Asset-Volumen bis zu einem Asset-Wachstum von 8% und mehr, je nachdem, wie schnell sich Wirtschaft und Finanzmärkte erholen. Angesichts des starken Profitabilitätsrückgangs und der großen Ungewissheit müssen die Private Banker rasch reagieren. Die zunehmende Forderung der Kunden nach besseren Angeboten und transparenten Konditionen sowie neue regulatorische Rahmenbedingungen verstärken den Handlungsdruck weiter.

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