Für die Studie “Stärkung der Corporate Governance in Deutschland – Umsetzungsstand und Effektivität”, durchgeführt von Deloitte und dem Lehrstuhl für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling der Universität Duisburg-Essen, wurden die Angaben von 87 kapitalmarktorientierten Unternehmen sowie 59 Finanzanalysten ausgewertet. Die Untersuchung zeigt: Maßnahmen, die einen gesetzlichen Hintergrund haben wie die Stärkung der Unabhängigkeit der Abschlussprüfer und der Bilanzeid leisten einen höheren Beitrag zu guter Corporate Governance als freiwillige Maßnahmen wie die Einrichtung von Compliance-Systemen oder der “Tone at the Top”. Aus Kapitalmarktsicht ist vor allem die Offenlegung der Directors’ Dealings maßgeblich, die Veröffentlichung der Prüfungshonorare hingegen kaum. Allerdings unterscheiden sich die beiden befragten Gruppen bei ihren Einschätzungen zu Wirkung und Relevanz der einzelnen Punkte deutlich.

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Die Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug genießt heute bei allen Banken einen hohen Stellenwert. Das übergeordnete Ziel in der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität ist einerseits, dass eigene Finanzinstitut vor Reputations- und finanziellen Schäden zu bewahren. Andererseits gilt es, dem Wirtschaftsprüfer und dem Gesetzgeber durch die internen Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einen lückenlosen und plausiblen Nachweis für die Bearbeitung von Verdachtsfällen liefern zu können.

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An der Börse Hamburg bestimmten offene Immobilienfonds diese Woche die Umsätze im Fondshandel. Eindeutiger Spitzenreiter war wieder einmal der Morgan Stanley P2 Value (WKN A0F6G8). Hier hat die Fondsgesellschaft in dieser Woche gemeldet, dass nach der Rückgabeaussetzung der Anteile nun auch die Ausgabe von Investmentanteilen vorübergehend eingestellt wurde. Die Anleger nutzen umso intensiver die Möglichkeit zum Handel über die Börse Hamburg.

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Während der Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen hat die KfW Entwicklungsbank heute im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew Kreditverträge mit sechs russischen Banken unterzeichnet. Die Kreditvergabe in einem Volumen von 73 Millionen US-Dollar erfolgte im Rahmen der “Deutsch-Russischen Initiative zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen” zwischen der russischen Vnesheconombank und der KfW. Innerhalb der Initiative stehen insgesamt 200 Millionen Euro für die Mittelstandsfinanzierung in Russland zur Verfügung, damit Unternehmen auch in der Krisenzeit an Kapital kommen. Davon hat die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesumweltministerium, im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative 30 Millionen Euro für die Kreditvergabe an russische Mittelständler, die Energieeffizienzmaßnahmen durchführen wollen, vorgesehen. Das im Februar gestartete Abkommen sieht vor, dass von der KfW zu vergebende Kredite mit einer Garantie durch die Vnesheconombank versehen werden.

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Frauen gründen seltener als Männer. Diese Aussage findet sich spätestens seit den 1970er Jahren in einschlägigen Studien der Gründungsforschung. Der aktuelle KfW-Gründungsmonitor, die repräsentative Analyse der KfW Bankengruppe zum Gründungsgeschehen in Deutschland, belegt diese These auch für das Jahr 2008: Ingesamt haben in diesem Jahr 797.000 Personen ein Unternehmen gegründet, lediglich 41 % davon waren Frauen. Worauf ist dies zurückzuführen? Eine nun vorliegende Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors beschäftigt sich mit den Gründen für die geringere Gründungsneigung von Frauen.

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Mehr als jeder zweite Bankkunde hat weniger Vertrauen in sein Kreditinstitut und in die angebotenen Finanzprodukte als vor der Finanzkrise. Bislang sind die Institute jedoch glimpflich davon gekommen, denn nur jeder sechste enttäuschte Bankkunde hat seinen Berater gewechselt. Allerdings gärt die Unzufriedenheit: 60 Prozent der finanziell geschädigten Anleger meinen, dass ihre Bank keine Lehren aus der Finanzkrise gezogen hat. Die Wechselwelle unter den Instituten ist damit noch längst nicht vorbei. Dies zeigt eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Faktenkontor und Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Banken und Sparkassen sind gut beraten, in ihre Kundenkommunikation zu investieren und das Vertrauen wieder aufzubauen.

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Rund jeder zweite Kunde von Telekommunikationsunternehmen, Energieversorgern, Banken, Versicherungen und weiteren Dienstleistungsunternehmen hält den Service und die Produkte seiner derzeitigen Anbieter für weitgehend austauschbar. Daher halten viele den Wechsel zu einem vergleichbaren Unternehmen nicht für unwahrscheinlich. Kundenbindung entsteht im Gegensatz hierzu vor allem durch überdurchschnittliche Serviceleistungen und innovative Produkte.

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Ein Jahr nach Inkrafttreten der Novelle des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und der Versicherungsvermittlerverordnung verwenden Vermittler rund vier Prozent mehr Zeit für administrative Tätigkeiten. Der Grund: Um den Zeitplan für die Umsetzung der gesetzlichen Neuerungen zu halten, begnügen sich zwei von drei Assekuranzen mit manuellen Lösungen. Im Falle des Beratungsprotokolls kommen häufig einfache Formblätter zum Einsatz. Diese füllt der Vermittler vielfach sogar handschriftlich und nicht am Laptop aus, was den Zeitaufwand für die Antragsbearbeitung erheblich ansteigen lässt. Damit die geänderten Vorschriften für die Versicherungswirtschaft nicht zur Bürokratiefalle werden, investieren die Anbieter nun nachträglich in effizientere Abläufe, zusätzliche Leitfäden für den Außendienst sowie neue Beratungssoftware. Die Investitionen belaufen sich 2009 auf mehrere Millionen Euro. Das ergibt eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.

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Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (BBS) haben heute ihren gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erstellten Parlamentarierbrief zur Bundestagswahl 2009 präsentiert. Das Papier mit dem Titel “Rückbesinnung auf echte Werte” enthält konkrete wirtschaftspolitische Vorschläge – etwa zu den Themen Infrastruktur, Wohnungsbau, Bildung, Klimaschutz und internationale Märkte.

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Bei vielen “Gratis”-Kreditkarten muss der Verbraucher monatlich nur einen geringen Teilbetrag der auf der Karte entstandenen Schulden zurückzahlen. Für die Restschuld zahlt der Verbraucher Zinsen, die oft deutlich teurer sind als der Dispo-Kredit auf dem Girokonto.

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