Finanzkrise hin, Finanzkrise her – die Mietpreise sind trotz rauer Wirtschaftslage fast überall in Deutschland stetig gestiegen. Während viele Anleger in der Krise Geld verloren haben, können sich Immobilienbesitzer also sogar über Gewinne freuen.

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Für die Umsetzung der Abgeltungsteuer haben die Banken in Deutschland bisher im Durchschnitt einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich aufgewendet. Die Abgeltungsteuer auf steuerpflichtige Kapitalerträge und Veräußerungsergebnisse ihrer Kunden werden nunmehr seit Anfang des Jahres von den Banken steuerlich korrekt ermittelt und an die Finanzbehörden abgeführt. Zeit zum Ausruhen bleibt den deutschen Banken allerdings dennoch nicht. Denn aus Kundensicht bleibt die Berechnung der Abgeltungsteuer nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Hier sind die Banken gefragt, ihre unentgeltlich erbrachten Serviceleistungen transparent zu machen und dadurch bislang ungenutztes Vertriebspotenzial zu heben. Das ergibt eine aktuelle Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.

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Für dieses Jahr erwartet die Bundesregierung in ihrer Herbstprojektion im Jahresdurchschnitt einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 5,0 Prozent. Für das Jahr 2010 geht die Bundesregierung von einem Wachstum in Höhe von 1,2 Prozent aus.

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Bei der Hälfte aller börsennotierten Unternehmen* in Deutschland handelt es sich eigentlich um Familienunternehmen. Diese repräsentieren etwa ein Drittel der Marktkapitalisierung, sind relativ jung, wachstumsstark und in fast allen Industrien vertreten. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht stellen sie somit ein bedeutendes Phänomen am deutschen Kapitalmarkt dar. Das sind die wesentlichen Aussagen einer Studie der Stiftung Familienunternehmen, die vom Center for Enterpreneurial and Financial Studies an der TU München durchgeführt wurde.

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Die konjunkturelle Besserung in Deutschland gewinnt weiter an Boden. Nach einer Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Leistung im zweiten Quartal dürfte sie im dritten Quartal deutlicher zugenommen haben. Ausgangspunkt bildet die weltwirtschaftliche Erholung, die dem Außenhandel – ausgehend vom niedrigen Niveau – Impulse verleiht. So dürften die Exporte in der Quartalsbetrachtung erstmals seit mehr als einem Jahr wieder zugelegt haben. Neben den umfangreichen geldpolitischen und fiskalischen Maßnahmen wirken insbesondere die allmähliche Überwindung der Vertrauenskrise und die Umkehr des Lagerzyklus im dritten Quartal stark stützend. In der Binnenwirtschaft kommen verstärkt die Maßnahmen der Konjunkturprogramme zum Tragen. Die Bauwirtschaft profitiert von der Umsetzung der öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen, während beim privaten Konsum die Pkw-Umweltprämie nachwirkt sowie zusätzliche Abgabenentlastungen und Transfererhöhungen die Einkommen stützen. Auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit und der Abbau von Beschäftigung halten sich bisher in Grenzen. Vor diesem Hintergrund haben eine Reihe von Instituten und Organisationen wie auch die Gemeinschaftsdiagnose ihre Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung zuletzt nach oben korrigiert. Auch die Bundesregierung hat in ihrer Herbstprojektion die reale Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts für 2009 von -6,0 % auf -5,0 % und für 2010 von +0,5 % auf +1,2 % angehoben. Allerdings bleibt die Erholung mit erheblichen Risiken belastet. Insbesondere sind die Produktionskapazitäten trotz Erholungstendenzen noch stark unterausgelastet und beeinträchtigen die Perspektiven am Arbeitsmarkt. Auch bestehen Unsicherheiten an den Finanzmärkten trotz anhaltender Besserung weiter fort.

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Über 72.000 Arbeitsplätze sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken seit Start des “Wirtschaftsfonds Deutschland” am 06. März 2009 durch die Begleitung von Finanzierungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen – ein Zuwachs von über 53 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dazu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. zu Guttenberg: “Für mich sind diese positiven Zahlen ein deutlicher Beleg dafür, dass die Unternehmen mit Hilfe des ‘Wirtschaftsfonds Deutschland’ Beschäftigung sichern. Nur mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann der Mittelstand seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten und neue Aufträge generieren. Die Begleitung von Finanzierungsvorhaben durch die Bürgschaftsbanken ist damit auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfestigkeit des deutschen Mittelstands.”
Im Gesamtjahr sicherten die Bürgschaftsbanken bereits mehr als 86.000 Arbeitsplätze (plus 45,1 Prozent).

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Die Stabilisierung der deutschen Wirtschaft ist früher eingetreten, als von den Instituten im Frühjahr erwartet. Das entschlossene Handeln von Regierungen und Notenbanken auf nationalen wie internationalen Ebenen hat hierzu entscheidend beigetragen. Im zweiten Halbjahr 2010 könnte sich die Erholung sogar noch verstärken. Zu diesem Ergebnis kommen die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute in ihrem heute vorgestellten Herbstgutachten.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im August 2009 nominal 3,2% und real 5,3% weniger um als im August 2008. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im August 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,1% niedriger und real unverändert.

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“Die Befürchtungen, dass die Konjunkturprogramme zu deutlichen Preiserhöhungen in der Baubranche führen könnten, haben sich nicht bestätigt.” Diese Auffassung vertrat heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael Knipper anlässlich der Veröffentlichung der Baupreise durch das Statistische Bundesamt. Im Durchschnitt der Branche waren die Baupreise nach Berechnungen des Bundesamtes im dritten Quartal nur um 0,1 % gegenüber dem zweiten Quartal gestiegen. Im Vergleich zum Jahresbeginn – dem Start der Konjunkturprogramme – waren die Preise sogar stabil geblieben.

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Das Herbstgutachten bestärkt die keimende Zuversicht in der Wirtschaft, dass die Konjunktur langsam aus der Krise fährt. Für eine generelle Entwarnung ist es jedoch noch zu früh. Immer noch sehen sich die Unternehmen mit einer drohenden Kreditklemme und anderen Unwägbarkeiten konfrontiert.” Dies erklärt Anton F. Börner heute in Berlin anlässlich der Vorstellung des Herbstgutachtens des Sachverständigenrates.

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