“Mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe leiden zunehmend unter den Folgen der Wirtschaftskrise”, beklagt Reinhard Ockel. Er ist im Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland für den Bereich Handwerk zuständig.

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“Kopenhagen hat sein Ziel verfehlt. Der erhoffte Durchbruch zu einem internationalen bindenden Abkommen ist misslungen. Gerade weil die deutsche Industrie sich zum Klimaschutz bekennt, sind wir vom Ausgang der UN-Klimakonferenz ernüchtert und enttäuscht.” Das erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Sonntag in Berlin.

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Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal um durchschnittlich 0,6% gestiegen. Nach Rückgängen in den beiden Vorquartalen ist dies der erste Anstieg im Jahr 2009. Die Bruttomonatsverdienste lagen im dritten Quartal 2009 um 0,4% höher als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise sanken im gleichen Zeitraum um 0,2%.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben sich die Erzeugerpreise für Dienstleistungen im dritten Quartal 2009 gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres überwiegend abgeschwächt. Starke Preiseinbrüche gab es im Seeverkehr: Die Dienste der See- und Küstenschifffahrt verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich um 27,5%. Der Erzeugerpreisindex für Telekommunikation lag um 5,7% unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dabei verbilligten sich die Dienste im Festnetz und Internet um durchschnittlich 1,1%, im Mobilfunk sogar um 11,8%. Ebenfalls rückläufig waren die Preise für die Güterbeförderung auf der Straße (- 3,3%). Hingegen war im dritten Quartal 2009 die Güterbeförderung auf der Schiene um 2,0% teurer als noch ein Jahr zuvor. Die Preise für Post- und Kurierdienste waren um 1,7% niedriger.

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Die Zahlen gerichtlicher Maßnahmen zur Eintreibung offener Forderungen gegen Privatpersonen sind von Januar bis September 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres rückläufig. Laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsauskunftei BÜRGEL in Hamburg gaben im Untersuchungszeitraum 472.344 Bürger eine eidesstattliche Versicherung ab – 25,97 Prozent weniger als in den ersten drei Quartalen 2008. Ferner verhängten Gerichte mit 339.772 Fällen 11,3 Prozent weniger Haftanforderungen.

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Tagesgeld statt Aktien, festverzinsliche Wertpapiere statt Zertifikaten: Seit der Finanzkrise ist Sicherheit für die Deutschen in Geldangelegenheiten oberste Maxime. Für die Finanzierung der eigenen vier Wände gilt das allerdings nur bedingt. Eine repräsentative Umfrage des Finanzierungsvermittlers PlanetHome AG unter mehr als 1000 Teilnehmern zeigt zwar: Die Mehrheit der Haus- und Wohnungskäufer bevorzugt ein klassisches Annuitätendarlehen (64 Prozent). Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) sind aber auch variable Kredite interessant – diese bieten derzeit extrem günstige Konditionen, die jedoch nicht langfristig festgeschrieben sind.

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Die rund 1.200 Genossenschaftsbanken in Deutschland stellen ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Anlageberatung. Daher ist der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bereit für Gespräche über sinnvolle Verbesserungen der gesetzlichen Bestimmungen. So müsse zum Beispiel der graue Kapitalmarkt stärker reguliert werden.

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In vier von zehn deutschen Unternehmen behindern langwierige Entscheidungen die Arbeit. Die Probleme sind häufig hausgemacht: Weil beispielsweise zu viele Mitarbeiter an den Prozessen beteiligt sind, ist die Abstimmung untereinander erheblich erschwert – Abläufe ziehen sich dadurch unnötig in die Länge. In drei von zehn Unternehmen hemmen außerdem komplexe Hierarchien die Entscheidungen. Verantwortlichkeiten sind nicht ausreichend geklärt, weshalb sich Mitarbeiter mitunter nicht für Aufgaben zuständig fühlen. Sie bleiben dann unerledigt liegen. Das ergibt der “Managementkompass Komplexitätsmanagement”, der von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Oktober 2009 nominal 4,5% und real 6,1% weniger um als im Oktober 2008. Im Vergleich zum September 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,1% und real 1,5% niedriger.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug im Jahr 2008 der vorläufige Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Strom 9,07 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Grenzpreis damit um 5,8% gestiegen. Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös der Versorgungsunternehmen je Kilowattstunde Strom, berechnet aus den Stromlieferungen an Sondervertragskunden.

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