Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat das vom Bundesverband deutscher Banken vorgestellte Informationsblatt für Finanzprodukte begrüßt. “Das ist ein erfreuliches Signal für eine bessere Aufklärung der Bankkunden.”

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Im Handwerk drohen im laufenden Jahr bis zu 10 000 Lehrstellen unbesetzt zu bleiben. “Schon im vergangenen Jahr konnten wir fast 10 000 Ausbildungsplätze nicht besetzen. Die Lage wird sich auch 2010 kaum ändern”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). Viele Jugendliche wüssten zu wenig über das Handwerk.

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Die im zweiten Halbjahr 2009 in Deutschland neu abgeschlossenen Tariferhöhungen lagen laut Statistischem Bundesamt (Destatis) häufig deutlich niedriger als im Vorjahr: Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bewegten sich die meisten Tariferhöhungen zwischen 1,0% und 2,0%, während im zweiten Halbjahr 2008 in der Metallindustrie sowie einigen kleineren Branchen noch Tarifsteigerungen von 4% oder mehr abgeschlossen wurden. Allerdings wurden im zweiten Halbjahr 2009 insgesamt nur wenige Neuabschlüsse getätigt.

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Grundsätzlich erwarten ca. 75% der Befragten in 2010 die Schaffung neuer Stellen (bzw. auch den Ersatzbedarf für bereits existente Stellen aufgrund von Fluktuation), 25% gehen dagegen von einem eher stagnierenden Stellenvolumen aus und erwarten überhaupt keinen Handlungsbedarf, woraus für diese Gruppe zudem geschlossen werden darf, dass auch der Verlust von Mitarbeitern durch aktuelle Mitarbeiter kompensiert werden soll.

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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat gestern Abend gemeinsam mit Frank Hauser, Leiter des Great Place to Work® Institute Deutschland, die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs “Deutschlands Beste Arbeitgeber 2010″ gewürdigt. Insgesamt wurden 100 Unternehmen aller Regionen, Branchen und Größenklassen im Rahmen einer Prämierungsgala in Berlin für ihre besondere Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber ausgezeichnet. Das Great Place to Work® Institute zeichnet seit 2002 jährlich die besten Arbeitgeber Deutschlands aus.

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Laut eines Berichts der im Mikrofinanzwesen tätigen CGAP-Gruppe, die ihren Sitz bei der Weltbank hat, sind Rückzahlungsschwierigkeiten bei Mikrofinanzierungen in vier schnell wachsenden Märkten nicht auf die Finanzkrise zurückzuführen. Vielmehr werden diese durch die Art und Weise verursacht, mit der Mikrofinanzierungen in solchen Märkten durchgeführt werden. In dem Bericht werden Rückzahlungsschwierigkeiten in vier rasant wachsenden, dabei jedoch sehr unterschiedlichen Märkten analysiert: Nicaragua, Bosnien-Herzegowina, Marokko und Pakistan. Die Autoren kommen dabei zu dem Schluss, dass die beobachteten Probleme in engem Zusammenhang mit den Wachstumsphasen des jeweiligen Landes in der Zeit von 2004 bis 2008 stehen.

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Die Zeiten, in denen Konsumentenkredite zu historisch niedrigen Zinsen zu haben waren, neigen sich dem Ende zu. Zu diesem Ergebnis kommt FinanceScout24. Das unabhängige Verbraucher- und Vergleichsportal hat hierfür Tausende von Ratenkrediten analysiert, die zwischen Juli 2009 und Januar 2010 von Banken vergeben worden sind. Über alle Laufzeiten hinweg (12 bis 120 Monate) stieg der Effektivzins von 6,66 % im Dezember 2009 auf 7,01 % im Januar 2010, nachdem er in den Monaten zuvor gefallen war. Für Darlehen mit 36 Monaten Laufzeit mussten im Januar im Durchschnitt 6,45 % (Dezember: 6,20 %) bezahlt werden, bei den Krediten mit 60 Monaten Laufzeit stieg das Zinsniveau von 6,49 % (Dezember) auf 7,05 % (Januar). Basis der Untersuchung waren die Zinssätze der tatsächlich zustande gekommenen Kredit-Verträge in dieser Zeit, nicht die Angebote, mit denen die Banken um Kunden werben.

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Die deutsche Bauwirtschaft hat das erste Jahr der Wirtschaftskrise mit einem “blauen Auge” überstanden: Die Konjunkturpakete haben zwar den Einbruch im Wirtschaftsbau nicht auffangen, aber doch mildern können. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2009 – wie vom Verband prognostiziert – um nominal 4 % zurückgegangen. Für die Unternehmen sei dies zwar schmerzlich; die Bauwirtschaft habe damit aber besser abgeschnitten als die meisten anderen Branchen des Produzierenden Gewerbes. Als “Hoffnungsschimmer” wertet der Hauptverband, dass sich die Baunachfrage gegen Jahresende stabilisiert hat: Die Auftragseingänge sind im vierten Quartal 2009 um nominal 1,9 % gestiegen (Dez: 5,8 %). Der Hauptverband erwartet deshalb, dass sich der Umsatzrückgang 2010 auf nominal 1,5 % verlangsamt.

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Die meisten deutschen Großunternehmen verzichten noch immer auf ein Compliance-Programm. Wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufzeigt, haben 56 Prozent von 500 befragten Unternehmen keine konsistenten Richtlinien und Methoden zur Abwehr von Wirtschaftskriminalität und Durchsetzung ethischer und rechtlicher Standards etabliert. Bei mehr als jedem zweiten dieser Unternehmen steht die Einführung eines Compliance-Programms auch mittelfristig nicht auf der Agenda.

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Bei der Vermarktung von Medikamenten und medizinischen Produkten geraten neue Kundengruppen in den Mittelpunkt. Entsprechend neu richten die Hersteller ihre Vermarktungskanäle aus. Doch viele Pharma-Unternehmen wissen dabei zu wenig über ihre Kunden und über Erfolge und Misserfolge ihres Marketings. Das zeigen zwei Analysen des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.

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