Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Dezember 2009 arbeitstäglich und preisbereinigt um 6,0% gegenüber Dezember 2008 zurück (nach revidiert – 9,6% im November 2009). Der Inlandsumsatz nahm im Vergleichszeitraum um 6,6% ab, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern verringerten sich um 5,2%. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 5,7% und der Absatz in das übrige Ausland um 4,8% unter dem Vorjahresniveau.

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige erzielten einige Branchen im Dezember 2009 preisbereinigte Umsatzzuwächse gegenüber Dezember 2008. Dazu gehörten vor allem die Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit + 13,9% (Inlandsumsatz + 11,6%, Auslandsumsatz + 15,4%) und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die mit + 13,3% erstmals seit 16 Monaten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder steigern konnten (Inlandsumsatz + 0,5%, Auslandsumsatz + 23,2%). Den stärksten Umsatzrückgang hatte mit – 23,7% (Inlandsumsatz – 30,2%, Auslandsumsatz – 19,2%) weiterhin der Maschinenbau zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2009 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 2,0% (nach revidiert + 0,3% im November 2009). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern nahm zum Vormonat um 3,3% ab; der Auslandsumsatz verzeichnete ein Minus von 0,2%. Dabei erhöhte sich der Absatz in die Eurozone um 0,5%, der Umsatz mit dem restlichen Ausland verzeichnete dagegen einen Rückgang um 0,7%.

Im gesamten Jahr 2009 lag das (arbeitstäglich bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 17,0% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei verringerten sich das Inlandsgeschäft um 13,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 20,5%.

Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2005 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.

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