Mrz
31
Öffentliches Finanzierungsdefizit auf 105,5 Milliarden Euro gestiegen
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, stieg das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte einschließlich der Extrahaushalte – in Abgrenzung der Finanzstatistik – im Jahr 2009 auf 105,5 Milliarden Euro. Dies ist das bislang höchste Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 verzeichneten die öffentlichen Haushalte ein Finanzierungsdefizit von 5,2 Milliarden Euro und im Jahr zuvor einen Finanzierungsüberschuss von 11,1 Milliarden Euro.
Mrz
31
Im Februar 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 39,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 138 000 Personen oder 0,3% weniger als im Februar 2009. Im Januar 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch um 0,4% unter dem Vorjahresergebnis gelegen. Damit hat sich im Berichtsmonat Februar 2010 der Rückgang der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr leicht abgeschwächt.
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30
Geldwäscher machen um Banken einen Bogen
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Zwischen 40 und 60 Milliarden Euro aus kriminellen Aktivitäten werden jährlich in Deutschland in das Finanzsystem eingeschleust. Geldwäscher haben dabei ein leichtes Spiel, solange sie die Banken umgehen: Zwar haben beispielsweise auch Kasinos, Juweliere und Immobilienmakler Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung zu treffen, unterliegen aber keiner effektiven Kontrolle. Daher können etwa Angehörige der organisierten Kriminalität unbemerkt ganze Straßenzüge aufkaufen und so ihr Geld reinwaschen. Deutschland wird beim Kampf gegen Geldwäsche künftig internationale Standards nur dann einhalten, wenn neben den Kreditinstituten allen anfälligen Wirtschaftszweigen strenge Compliance-Richtlinien auferlegt werden.
Mrz
30
Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2010 um 2,6% über dem Vorjahresstand. Im Januar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 1,4% und im Dezember 2009 – 1,0% betragen. Gegenüber Januar 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im Februar 2010 um 1,0%.
Mrz
30
EU-Vergleich der Arbeitskosten und Lohnnebenkosten für das Jahr 2009
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Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bezahlten Arbeitgeber im Jahr 2009 in der deutschen Privatwirtschaft im Durchschnitt 30,90 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Im europäischen Vergleich lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit nach Dänemark, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Finnland und den Niederlanden auf Rang acht. Dänemark wies mit 37,40 Euro die höchsten, Bulgarien mit 2,90 Euro die niedrigsten Arbeitskosten je geleisteter Stunde auf.
Mrz
30
Bundesbürger lehnen Hilfen für Griechenland ab, glauben aber an den Euro
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Die große Mehrheit der Bürger ist dagegen, dass sich Deutschland an einem Hilfspaket der EU-Länder für das finanziell angeschlagene Griechenland beteiligt. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern erklärten dies mehr als zwei Drittel der Befragten (68 Prozent). Für eine Unterstützung der Griechen sprachen sich weniger als ein Drittel (28 Prozent) der Bürger aus.
Mrz
29
Auslandsaufenthalt als Wettbewerbsvorteil
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Im Ausland leben und arbeiten – für viele ist das nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern oft auch ein Gewinn für die berufliche Laufbahn. Neben der persönlichen Weiterentwicklung kann ein längerer Aufenthalt in einer fremden Kultur die Karrierechancen verbessern, denn internationale Erfahrungen werden auf dem hiesigen Markt besonders geschätzt. Kein Wunder also, dass fast die Hälfte der Deutschen anstrebt, ein paar Jahre im Ausland zu arbeiten, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des meistgenutzten deutschen Online-Karriereportals Monster. 24 Prozent der Befragten waren bereits beruflich im Ausland und möchten diese Erfahrung wiederholen. Hingegen lehnen vier Prozent einen Auslandsaufenthalt als zu anstrengend ab; 23 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben gar kein Interesse an einer Karrierestation im Ausland.
Mrz
26
Meist stabile bis rückläufige Dienstleistungspreise im 4. Quartal 2009
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zeigen sich die Erzeugerpreise für Dienstleistungen im vierten Quartal 2009 gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres überwiegend stabil bis rückläufig. Rückläufige Preise gab es im Seeverkehr: Die Dienste der See- und Küstenschifffahrt verbilligten sich im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum vierten Quartal 2008 um 5,6%. Der Erzeugerpreisindex für Telekommunikation lag um 7,3% unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dabei verbilligten sich die Dienste im Festnetz und Internet um durchschnittlich 4,4%, im Mobilfunk sogar um 11,6%. Ebenfalls rückläufig waren die Preise für die Güterbeförderung auf der Straße (- 3,3%). Hingegen war im vierten Quartal 2009 die Güterbeförderung auf der Schiene um 1,6% teurer als im vierten Quartal 2008. Die Preise für Post- und Kurierdienste waren um 1,3% niedriger. Nahezu unveränderte Preise im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum vierten Quartal 2008 waren für Frachtumschlag (+ 0,1%) und für Lagerei (0,0%) zu verzeichnen.
Mrz
26
Rohölimporte im Jahr 2009 sinken auf Wert von 30,9 Milliarden Euro
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Im Jahr 2009 haben sich die Rohöl-Einfuhren nach Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sowohl vom Wert als auch von der Menge her verringert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2009 nach vorläufigen Daten 97,6 Millionen Tonnen Rohöl im Wert von 30,9 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutete das einen wertmäßigen Rückgang um 42,0% und einen mengenmäßigen Rückgang um 7,5%.
Mrz
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Die Mehrheit der Kunden hat Probleme, die Post ihrer Dienstleister zu verstehen. So beklagen sich beispielsweise zwei Drittel der Versicherungsnehmer über „Fachchinesisch“. Zugleich fühlt sich nur jeder dritte Kunde von den Briefen und den schriftlichen Unterlagen seines Dienstleisters persönlich angesprochen. Vor allem Versicherer, Energieversorger und Telekommunikationsunternehmen zeigen große Defizite in der schriftlichen Kommunikation mit ihren Kunden. Das sind Ergebnisse des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“, der 2010 zum fünften Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.