“Junge Unternehmer würden gern ausbilden, aber die Schüler haben oft keine Vorstellung von Arbeit”, kommentiert die Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland die Ergebnisse des Berufsbildungsberichts 2010 der Regierung. “Dass ein Großteil deutscher Schüler nicht ausbildungsreif ist, ist für uns Unternehmer nichts Neues. Der Kampf um die wenigen qualifizierten Schüler ist längst entbrannt”, meint Eva Fischer.

“Die Unternehmer müssen heute die Aufgaben von Lehrern und Eltern mit übernehmen, wenn die Schüler auch nach der Schule noch nicht richtig lesen, schreiben und rechnen können. Die Unternehmen sind die Verlierer des defekten Bildungssystems”, so Fischer.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland engagieren sich deutschlandweit in 213 Kreisen für eine bessere Bildung und für einen besseren Übergang von der Schule in den Beruf. Mit ihren mehr als 100 Bildungsprojekten erreichen sie jährlich rund 200.000 Schüler.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).

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