Mrz
25
Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gesunken. Dabei blieben die Bruttomonatsverdienste im Jahr 2009 konstant, die Verbraucherpreise erhöhten sich um 0,4%. 2008 waren die Reallöhne noch um 0,4% (Bruttomonatsverdienste + 3,0%, Verbraucherpreise + 2,6%) gestiegen. Bezogen auf das vierte Quartal 2009 sind die Reallöhne gegenüber dem vierten Quartal 2008 ebenfalls um durchschnittlich 0,4% (Bruttomonatsverdienste 0,0%, Verbraucherpreise + 0,4%) gesunken.
Mrz
25
Bankenabgabe verhindert keine Krise
Filed Under Banken | Leave a Comment
“Die von der Bundesregierung geplante Bankenabgabe ist keine Lösung. Mit ihr soll lediglich von den eigentlichen Ursachen der Finanzkrise und notwendigen Gesetzesänderungen abgelenkt werden”, kritisiert Uwe Foullong, Bundevorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Wichtig sei jetzt, Voraussetzungen zu schaffen, die eine erneute Krise zukünftig verhindern. Die Bankenabgabe gehe so, wie sie geplant ist, an diesem Ziel vorbei.
Mrz
25
Der wirtschaftliche Druck auf Krankenhäuser hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und wird sich auch weiterhin verschärfen. In dieser Situation erscheint den Trägern defizitärer Krankenhäuser oftmals der Verkauf und damit die Privatisierung der Einrichtung als einzige Konsequenz. Doch sind die Krankenhausprivatisierung oder – im schlimmsten Fall – die Krankenhausschließung die einzigen und zugleich richtigen Wege aus der Krise?
Mrz
25
Die mittelständische Factoringbranche konnte im Krisenjahr 2009 ihr Wachstum nicht fortsetzen. Während die Zahl der Neukunden um 7,4 Prozent stieg, ging das Ankaufvolumen aus kleinen und mittleren Unternehmen um 5,7 Prozent zurück. Das meldet der BFM Bundesverband Factoring für den Mittelstand. “Das Bestandsgeschäft war 2009 durch erhebliche konjunkturbedingte Rückgänge bei unseren Kunden geprägt. Wir konnten die negative Entwicklung aber durch Neugeschäft weitgehend auffangen”, erklärt Volker Ernst, Vorstandsvorsitzender des BFM. “2010 rechnen wir mit zweistelligen Zuwachsraten. Die Ergebnisse unserer Verbandserhebung zeigen, wie stark vor allem bei KMU die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsmodellen wächst”, so Ernst. Im BFM sind mittelständische Factoringunternehmen organisiert, die KMU durch den laufenden Ankauf von Forderungen eine bankenunabhängige Umsatzfinanzierung liefern. 2009 betrug das Ankaufvolumen, bereinigt von Sondereffekten, rund 2,27 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,41 Mrd. Euro). Die Zahl der Neukunden stieg von 3.800 auf 4.080.
Mrz
25
Immer mehr Kommunen planen Sex-Steuer
Filed Under Finanzen | Leave a Comment
Angesichts knapper kommunaler Kassen planen immer mehr nordrhein-westfälische Städte die Einführung einer sogenannten Sex-Steuer. Wie die WAZ-Gruppe (Donnerstagausgabe) berichtet, wollen sich die Städte Oberhausen, Dorsten, Gladbeck und Sprockhövel die Erhebung der Sex-Steuer durch das zuständige nordrhein-westfälische Innenministerium genehmigen lassen. Dem Vernehmen nach können die Kommunen davon ausgehen, dass Innenminister Ingo Wolf (FDP) grünes Licht geben wird. Auch die Städte Essen, Duisburg und Dortmund erwägen, Prostituierte und Clubbesitzer künftig stärker zur Kasse zu bitten.
Mrz
24
Die deutsche Musikindustrie ist gut durch das Krisenjahr 2009 gekommen und befindet sich weiter auf Konsolidierungskurs. Stützen des Musikmarktes waren die stabilen CD-Verkäufe, das anhaltend hohe Wachstum bei Musikdownloads und die an Bedeutung gewinnenden neuen Erlösquellen. Inklusive der erstmals in der Gesamtstatistik erfassten Einnahmen aus Leistungsschutzrechten sowie den neuen Erlösquellen wie Merchandise, Künstlermanagement und Lizenzeinnahmen erzielte die Musikindustrie im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von 1,803 Milliarden Euro (2008: 1,842 Mrd.), was einem leichten Rückgang um 2,1 Prozent entspricht. Etwas stärker (-3,3 Prozent) gingen die reinen Musikverkäufe zurück. Sie sanken von 1,582 Milliarden Euro in 2008 auf 1,530 Milliarden Euro in 2009. Das gab der Bundesverband Musikindustrie e.V. am Mittwoch in Berlin bekannt.
Mrz
24
Gute Entwicklung im Einzelhandel geht an Beschäftigten vorbei
Filed Under Unternehmen, Wirtschaft | Leave a Comment
Als “gute Nachricht” bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Margret Mönig-Raane, dass der deutsche Einzelhandel im Krisenjahr 2009 von einem dramatischen Umsatzeinbruch verschont worden ist. Zum Teil seien die Umsatzrückgänge durch die 19 (!) Preissenkungsrunden im Lebensmitteleinzelhandel selbst veranlasst. Auch die Insolvenzen in bisher für den Einzelhandel unbekanntem Ausmaß hätten zu den Umsatzrückgängen beigetragen.
Mrz
24
Bauwirtschaft am Jahresanfang 2010: Umsätze um 20 % eingebrochen – Auftragseingänge sinken um 7 %
Filed Under Unternehmen, Wirtschaft | Leave a Comment
Die Rekordkälte belastet den Start in das Baujahr 2010: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, ist der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe im Januar um 20,3 % eingebrochen. Die Produktion (gel. Arbeitsstunden) weist ein Minus von 19,2 % auf. Hinzu kommt, dass sich die Stabilisierung der Auftragseingänge, die im vierten Quartal 2009 eingesetzt hatte, im Januar 2010 nicht fortgesetzt hat: Die Ordertätigkeit ist um nominal 7,1 % zurückgegangen (preisbereinigt: – 6,6 %).
Mrz
24
BDI zum EU-Frühjahrsgipfel: “Eurozone muss Stabilitätsgemeinschaft bleiben”
Filed Under Finanzen, Wirtschaft | Leave a Comment
“Die Eurozone darf sich nicht von einer Stabilitätsgemeinschaft zu einer Transferunion entwickeln. Solide öffentliche Finanzen und eine stabile Währung sind unabdingbare Standortbedingungen für eine starke und wettbewerbsfähige Industrie. Die Industrie unterstützt daher den klaren Kurs der Bundeskanzlerin.” Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Mittwoch im Vorfeld des EU-Frühjahrsgipfels.
Mrz
24
Für Niedriglohnbezieher ist es vor allem wichtig, dass das gesamte Haushaltseinkommen stimmt. Dabei nimmt die Zufriedenheit mit dem eigenen Lohn zu, wenn sich das Gesamteinkommen des Haushalts erhöht, etwa durch Einkünfte des Ehepartners oder Sozialtransfers. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer Studie, die sich auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels stützt. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Niedriglohnempfänger in einem Haushalt mit einem monatlichen Gesamteinkommen zwischen 2.500 und 4.000 Euro netto selbst ungerecht behandelt fühlt nur halb so hoch wie in einem Haushalt mit weniger als 1.900 Euro Monatseinkommen.