“Der Großhandel nimmt Fahrt auf. Die Umsatzentwicklung deutet auch auf eine anziehende konjunkturelle Erholung insgesamt. Der Großhandel profitiert von steigenden Nachfrageimpulsen aus dem Ausland, die die Binnenwirtschaft immer stärker erfassen. Zugleich ist die Konjunktur mit erheblichen Risiken an den Finanzmärkten behaftet. Vordringlichste internationale Aufgabe für einen nachhaltigen Aufschwung ist, die Finanzmärkte in Ordnung zu bringen.” Dies erklärt Anton. F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. in Berlin zu der heute vom statistischen Bundesamt vorgelegten Umsatzentwicklung im Großhandel für das 1. Quartal 2010.

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40 Prozent der Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen bemängeln Defizite bei der Umsetzung neuer Vertriebstrends – beispielsweise Web-2.0-Tools wie Blogs und soziale Onlinenetzwerke. Um den Onlinevertrieb weiter in Richtung Social-Media-Vertrieb auszubauen, sind weitere Investitionen in die Kundenkommunikation im Internet geplant. Zu diesem Ergebnis kommt die „Potenzialanalyse Vertriebsmanagement“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die monatlichen Tarifverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen Januar 2009 und Januar 2010 durchschnittlich um 2,3%. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2010 um 0,8% über dem Vorjahreswert. Allerdings profitierten – wegen Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen aufgrund von Öffnungsklauseln – nicht alle Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen.

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Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Großhandel in Deutschland im ersten Quartal 2010 nominal 2,1% und real 0,3% mehr um als im ersten Quartal 2009. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) wurde im ersten Quartal 2010 nominal 1,1% mehr, real aber 1,1% weniger als im Vorjahresquartal umgesetzt.

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Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben die deutschen öffentlichen und privaten Hochschulen im Jahr 2008 36,3 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus (2007: 33,5 Milliarden Euro). Das waren 8,6% mehr als im Vorjahr. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während die Hochschulausgaben in Hessen gegenüber 2008 um 19,0% zunahmen, betrug die Steigerung im Saarland 3,3%.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Angaben mitteilt, wurden in Deutschland im kombinierten Verkehr mit Containern insgesamt fast 165 Millionen Tonnen befördert. Das war gegenüber dem Jahr 2008 ein Rückgang um 20%. Im kombinierten Verkehr übernehmen Eisenbahnen und Schiffe den Ferntransport von Gütern in Containern, Lastkraftwagen dagegen sammeln oder verteilen diese weiter. Der Transport auf Schienen und Wasserwegen ist daher für die Entwicklung des kombinierten Verkehrs von entscheidender Bedeutung.

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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, hat heute in Berlin das zweite Fachforum der Initiative “Wirtschaftsfaktor Alter” eröffnet. Staatssekretär Burgbacher: “Um einen gravierenden Fachkräftemangel zu vermeiden, müssen wir unsere Potenziale besser ausschöpfen. Dazu brauchen wir neben einer besseren Schulbildung und Qualifizierung unserer jungen Menschen und einer höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, auch eine deutlich höhere Beschäftigungsquote Älterer und eine längere Lebensarbeitszeit als heute.

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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kommentiert Arbeitsmarktdaten für April: “Innerhalb der noch unübersichtlichen Lage der Weltwirtschaft erweist sich der deutsche Arbeitsmarkt derzeit als Fels in der Brandung. Die neuen Arbeitmarktzahlen sind erfreulich. Die Arbeitslosigkeit ist deutlicher gesunken, als das für einen Monat April üblicherweise zu erwarten war. Positiv ist auch die erneut gewachsene Nachfrage nach Arbeitskräften. Wir kommen an dieser Stelle langsam aus dem krisenbedingten Tief heraus. Zu beachten sind allerdings noch zwei Faktoren. Ohne die Entlastung durch die Kurzarbeit stünde der Arbeitsmarkt auch in dieser Aprilbilanz nicht so gut da.

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Die Hauptschuld an der Finanzkrise in Griechenland tragen nach Ansicht der Mehrheit der Deutschen die Griechen selber. So sehen das 59 Prozent der Bürger, in der jüngsten Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid für den Nachrichtensender N24 durchgeführt hat. 13 Prozent sehen ein Versagen der Banken als ursächlich an; 11 Prozent bestätigen den europäischen Politikern, versagt zu haben. Dahingegen halten nur 9 Prozent die Spekulanten für die Schuldigen in der Griechenlandkrise.

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Natürlich hat es sich der griechische Patient zunächst selbst zuzuschreiben, dass ihm nun der Exitus droht. Statt nach Auswegen aus seiner Misere zu suchen, entwickelte Griechenland eine bemerkenswerte Kreativität beim Frisieren seiner Daten, um das Ausmaß seiner Not vor dem Rest der Welt zu verheimlichen und den Gürtel nicht enger schneller zu müssen. So wie in der klassischen Tragödie der Versuch des Protagonisten, den Willen der Götter zu umgehen, schließlich zu seinem Absturz führt, muss Griechenland nun seine moderne Hybris mit noch einer viel größeren Rosskur bezahlen, als sie ursprünglich nötig gewesen wäre.

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