Apr
30
Sparer und Anleger von Rentenfonds müssen aufgrund der Griechenlandkrise nicht um ihr Geld bangen. Das sagte der Finanzexperte Achim Tiffe vom Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen in der Sendung “NDR aktuell” im NDR Fernsehen. Die Werte, so Tiffe, würden nicht geschmälert. Durch das Verhalten von Politik und Presse werde Panik geschürt. Es sei der Eindruck entstanden, dass Griechenland einem Fass ohne Boden gleiche. Wirtschaftlich betrachtet sei das Land auf dem Peloponnes aber viel zu klein, um den Euro zu gefährden: “Zwei bis drei Prozent der Wirtschaftskraft innerhalb der EU kommen aus Griechenland.”
Apr
29
Die Zukunft des Private Banking in Deutschland: Konsolidierung, Regulierung und geringes Wachstum
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Der “perfekte Sturm” der weltweiten Finanzkrise hat in den vergangenen beiden Jahren das Private Banking-Geschäft erschüttert und seine Kunden bis ins Mark getroffen. Das bisher stabile und margenstarke Geschäftsmodell mit den vermögenden Kunden, mit einem Anlagevermögen von mehr als einer Million Euro, ist seit der Finanzkrise massiv beeinträchtigt. Markensterben, Konsolidierungsdruck und eine immer stärkere Regulierung haben das Private Banking-Geschäft verändert. Hinzu kommt, dass der deutsche Markt im weltweiten Vergleich nicht Schritt halten kann. Mit einer Wachstumsrate von lediglich 1,4% liegt Deutschland im Segment der so genannten High Net Worth Individuals (HNWI) zwar im europäischen Vergleich (1% Wachstum in Europa) noch vorne, gemessen an der weltweiten Wachstumsrate von über 4% hinkt man jedoch hinterher. Folgerichtig herrscht im Private Banking in Deutschland ein Verdrängungswettbewerb, konstatiert die globale Studie der internationalen Strategieberatung Booz & Company.
Apr
29
Mittelständler sind bei der Finanzierung von Innovationen stark von Eigenmitteln abhängig
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Kleine und mittlere Unternehmen leisten nach wie vor einen im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Beitrag zur Innovationskraft Deutschlands. Allerdings finanzieren sie ihre Innovationsanstrengungen zu mehr als 70 % über interne eigene Mittel. Externe Finanzierungsquellen spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Auf sie wird in der Regel erst dann zurückgegriffen, wenn eigene Finanzierungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen. Die starke Abhängigkeit von Eigenmitteln hemmt die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Dies zeigt eine Sonderauswertung der KfW Bankengruppe auf der Datenbasis des KfW-Mittelstandspanels.
Apr
29
Das Bundeskabinett hat gestern den Änderungswünschen des Bundesrates vom 26. März 2010 zu der vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie erarbeiteten Verordnung zur Anpassung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) sowie der Verordnung über die Vergabe von Aufträgen im Bereich des Verkehrs, der Trinkwasserversorgung und der Energieversorgung (Sektorenverordnung – SektVO) zugestimmt. Die Änderungswünsche betrafen im wesentlichen formelle Änderungen..
Apr
29
Elektro-Autos gehört die Zukunft
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Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft. Sie werden herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotoren ablösen. Das glauben 60 Prozent der Deutschen, wie der Hightech-Verband BITKOM vor dem E-Mobility-Gipfel von Politik und Industrie am 3. Mai in Berlin mitteilte. Basis ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag des BITKOM. „Die Bundesbürger wollen saubere, nachhaltige und zuverlässige Fortbewegungsmittel – der Elektromobilität trauen sie all das am ehesten zu“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Männer und Frauen sehen die Zukunft für Elektro-Autos gleichermaßen positiv. Bei den jüngeren Befragten (66 Prozent) ist das Vertrauen in die Zukunft der Elektro-Autos etwas höher als bei Senioren (55 Prozent).
Apr
29
Trotz ihrer rückläufigen Gesamtzahl bleiben die Apotheken in Deutschland mit 147.000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen ein Beschäftigungsmotor. Zum Vergleich: Derzeit sind in den 21.500 Apotheken rund 10.000 Menschen mehr beschäftigt als noch vor fünf Jahren. Das berechnete die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die neue Broschüre “Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2009″ wird derzeit auf dem 47. Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) in Potsdam vorgestellt.
Apr
29
Die weltweite Stadtbevölkerung wird bis 2025 von heute 3,5 Milliarden auf voraussichtlich 4,5 Milliarden wachsen, während die Landbevölkerung lediglich von 3,4 Milliarden auf rund 3,5 Milliarden zunimmt. Dies geht aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 1. Mai beginnenden EXPO in Shanghai veröffentlicht. Die EXPO beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema “Better city, better life”.
Apr
29
Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2010 gestiegen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben in diesem Zeitraum die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager rund 20,9 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 0,2 Millionen Hektoliter oder 1,1% mehr als im ersten Quartal 2009. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Apr
29
Im März 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 39,9 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 138 000 Personen oder 0,3% weniger als im März 2009. Im Januar und Februar 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch jeweils um 0,4% unter dem Vorjahresergebnis gelegen. Damit hat sich im Berichtsmonat März 2010 der Rückgang der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr leicht abgeschwächt.
Apr
28
Handwerk: Keine Krise bei Sanitär Heizung Klima
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“Das Handwerk für Sanitär, Heizung und Klima ist weitgehend unbeschadet durch das Krisenjahr 2009 gekommen.” Diese Bilanz zog Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die 50.000 Unternehmen des installierenden Gewerbes mussten 2009 nur einen leichten Umsatzrückgang von 1,1 Prozent auf 26,5 Milliarden Euro verschmerzen. “Nach der deutlichen Umsatzsteigerung im Jahr 2008 stabilisierte unser Handwerk seinen Umsatz im schlimmsten Krisenjahr der Nachkriegszeit auf relativ hohem Niveau”, urteilte Stather.