Mai
27
Immobilienkäufer und Häuslebauer können in Deutschland so günstig Kredite aufnehmen wie nie zuvor. Wie eine Erhebung des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount unter mehr als 70 Banken, Sparkassen und Versicherungen ergeben hat, liegen die Bestkonditionen für klassische Annuitätendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei 3,25 Prozent effektiv. Selbst Darlehen mit 20-jähriger Zinsbindung liegen wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise bei deutlich unter 4 Prozent.
Mai
27
Unternehmensbefragung 2010: Anhaltende Schwierigkeiten bei der Unternehmensfinanzierung
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Die Unternehmen in Deutschland sehen sich über alle Größenklassen hinweg weiter vor erhebliche Herausforderungen bei der Finanzierung gestellt. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2010, die die KfW gemeinsam mit BDI, BGA, HDE, ZDH sowie weiteren führenden Wirtschaftsverbänden im 1. Quartal 2010 durchgeführt hat. Die Finanzierungsprobleme sind gravierend, aber eine flächendeckende Kreditklemme besteht bislang nicht. Nach dem massiven Einbruch der Investitionen im Jahr 2009 planen viele Unternehmen jetzt wieder eine Ausweitung ihrer Investitionen. Der damit verbundene Kapitalbedarf lässt die Nachfrage nach Krediten steigen. Viele Kreditinstitute könnten sich jedoch vor dem Hintergrund ihrer schwachen Eigenkapitalausstattung aufgrund der deutlichen Ratingverschlechterungen sowie der gestiegenen Ausfallrisiken auf der Unternehmensseite bei der Kreditvergabe verstärkt zurückhalten. Die ohnehin schwierige Finanzierungssituation der Unternehmen würde sich dadurch weiter verschärfen. Dies könnte die Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung belasten.
Mai
27
Bain-Studie: Unternehmen profitieren in turbulenten Zeiten von der Konzentration auf ihr Kerngeschäft
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Verfolger in einem Markt mit schwachem Kerngeschäft haben in der vergangenen Rezession doppelt so viel an Wert eingebüßt wie die jeweiligen Marktführer. Außerdem verzeichneten sie zwei- bis fünfmal stärkere Schwankungen bei ihren Gewinnmargen als die Spitzenreiter in der jeweiligen Industrie. Nur eines von zehn Unternehmen schafft nachhaltig Wert und erwies sich damit während der letzten zehn Jahre als “Sustained Value Creator”. Das sind die Kernergebnisse der aktuellen Studie von Bain & Company, die im Buch “Profit from the Core: A Return to Growth in Turbulent Times” vorgestellt werden.
Mai
27
Deutscher Außenhandel: Ausfuhrüberschüsse mit drei Viertel der Partnerländer
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, führte Deutschland im Jahr 2009 Waren im Wert von 808,2 Milliarden Euro aus und importierte gleichzeitig Waren für 674,0 Milliarden Euro. Daraus ergab sich ein Ausfuhrüberschuss von 134,2 Milliarden Euro. Dieser positive Handelsbilanzsaldo entsprach 9,1% des gesamten Handelsvolumens (Ein- und Ausfuhren). Eine nähere Betrachtung der deutschen Handelspartner zeigt, dass Deutschland im Jahr 2009 mit drei Viertel seiner rund 240 Partnerländer einen Ausfuhrüberschuss verzeichnete, also mehr Waren in diese Länder verkaufte, als es von dort bezog.
Mai
26
Die Türkei ist ein attraktiver, aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Hightech-Industrie. Die deutsche IT- und Telekom-Branche und die CeBIT machen das Land am Bosporus nun zum offiziellen Partnerland 2011. “Deutschland ist seit vielen Jahren der wichtigste Handelspartner der Türkei”, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. “Mit ihrer Erfahrung in Europa und Asien sind türkische Unternehmen hoch interessante Kooperationspartner. Von einem stärkeren Austausch werden deutsche Firmen profitieren.” Die Kooperation soll auch Mittelständlern helfen, international aktiv zu werden. Die Deutsche Messe AG als CeBIT-Veranstalter und der BITKOM verfügen über langjährige enge Kontakte zu türkischen Unternehmen und Institutionen. Für das gemeinsame Partner-Jahr 2011 sind zwei neue Kooperationsabkommen vorgesehen – zwischen der Deutschen Messe AG und der Handelskammer Istanbul (ITO) sowie den Verbänden BITKOM und TÜBISAD.
Mai
26
Kredite für Existenzgründer
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Für jede Existenzgründung sind Werte notwendig: Kapital, Sicherheiten, Kredite. In der Europäischen Union und in Deutschland gibt es über 230 Förderprogramme, die angehenden Unternehmen zum Start verhelfen. “Bei der Vielzahl der Angebote kann man schnell den Überblick verlieren”, betont Andreas Hammer, Diplom-Betriebswirt und Autor des Beck kompakt-Ratgebers “Gründungsfinanzierung und -zuschuss” (Verlag C.H. Beck). Klar im Vorteil ist, wer sich an einige Regeln hält.
Mai
26
Jobampel testet 26 Studienfächer auf spätere Berufsaussichten – Ingenieure, Mediziner, Mathematiker und Physiker schwer gefragt
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Bildung zahlt sich aus – auch in der Wirtschaftskrise. Das belegt die Jobampel für junge Akademiker und Studienanfänger, die das Hamburger Magazin stern exklusiv in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe veröffentlicht. Sie zeigt die späteren Berufsaussichten für die 26 beliebtesten Studienfächer – von Anglistik bis Zahnmedizin.
Mai
26
Furcht vor zu hohen Staatsschulden und Inflation hat stark zugenommen – Politiker gelten als überfordert
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Die Deutschen blicken angesichts der Krise um den Euro deutlich sorgenvoller in die Zukunft als noch vor drei Monaten. An erster Stelle steht die Furcht, dass die Staatsschulden nicht mehr zu bewältigen sind. Im Sorgenbarometer des Hamburger Magazins stern erklärten drei von vier Bürgern (76 Prozent), sie hätten davor große oder sehr große Angst, 14 Prozentpunkte mehr als bei der jüngsten Erhebung Anfang Februar.
Mai
26
Der deutsche Mittelstand stützt seinen Personalbeschaffungsprozess zunehmend auf IT-basierte Lösungen und das Internet. Vier von zehn Neueinstellungen erfolgen inzwischen über Stellenanzeigen auf der eigenen Unternehmens-Webseite und Internet-Stellenbörsen. Und knapp die Hälfte der befragten Mittelständler bevorzugt eine elektronische Bewerbung. Das sind zentrale Ergebnisse der aktuellen Studie “Recruiting Trends im Mittelstand 2010″ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster.
Mai
26
Verdi-Chef Frank Bsirske fordert eine Ausweitung der Gewerbesteuer auf Freiberufler sowie deutlich höhere Erbschaftssteuern, um die Kommunen vor dem finanziellen Kollaps zu bewahren. Das sagte er den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Mittwochausgaben). “Die Kommunen können sich nicht mehr am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, geraten viele Städte in Verhältnisse, in denen ähnlich wie in Griechenland über massiven Personalabbau und Lohnkürzungen diskutiert wird. Dazu darf es nicht kommen. Sonst erleben wir eine Zuspitzung sozialer Auseinandersetzungen.”