Jun
30
Der Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt im Juni: Arbeitslosigkeit geht zurück, Beschäftigung steigt
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Die Arbeitslosigkeit ist im Juni im Zuge der Frühjahrsbelebung und aufgrund der wirtschaftlichen Erholung weiter zurückgegangen. Die Arbeitslosigkeit sank im Juni um 88.000 auf 3,153 Millionen. “Die gute Arbeitsmarktentwicklung der letzten Monate hat sich auch im Juni fortgesetzt. Die wesentlichen Indikatoren haben sich erneut verbessert.”, sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundes¬agentur für Arbeit (BA), heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Jun
30
MaComp in der Praxis: Welcher Aufwand auf die Banken wirklich zukommt
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Juni 2010 erstmals ein einheitliches Regelwerk zu den Pflichten des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) veröffentlicht. Mit dem MaComp-Rundschreiben werden in quantitativer und qualitativer Hinsicht neue Anforderungen für die Compliance-Funktion festgelegt, die von den Banken in Deutschland umgesetzt werden müssen. Das Frankfurter Beratungshaus PPI untersuchte in einer Gap-Analyse, was damit konkret auf die Institute zukommt und welche Größenordnung der Änderungsaufwand haben wird. Demnach werden rund 30 Prozent der aufgeführten Regelungen neuen Handlungsbedarf bei den Banken auslösen.
Jun
30
Neues “Pfändungsschutz-Konto” der Banken sollte für Verbraucher kostenfrei sein
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Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat die Einführung des Pfändungsschutzkontos (“P-Konto”) ab 1. Juli begrüßt und Banken und Sparkassen aufgefordert, das neue P-Konto kostenfrei anzubieten oder zumindest “keine Aufschläge zur normalen Kontoführungsgebühr” zu verlangen.
Jun
30
Nach vielen positiven Signalen aus der Wirtschaft schätzen die Bundesbürger die Konjunkturaussichten wieder deutlich optimistischer ein. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern und den Fernsehsender RTL sagten 27 Prozent, es werde wirtschaftlich bergauf gehen – acht Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor. Eine Talfahrt befürchten aktuell noch 47 Prozent – in der Woche zuvor waren noch 57 Prozent pessimistisch eingestellt. Mitte Mai, als die Schuldenkrise Griechenlands und die Sorge um den Euro die Schlagzeilen beherrschten, hatte dieser Wert sogar bei 58 Prozent gelegen.
Jun
30
Armutsgefährdung in deutschen Großstädten überdurchschnittlich
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Im Jahr 2008 war rund jeder vierte in Leipzig lebende Mensch armutsgefährdet (27%). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traf dies auch auf mehr als jede fünfte Einwohnerin oder jeden fünften Einwohner von Hannover (22%), Bremen (22%), Dresden (22%) und Dortmund (21%) zu. Dagegen war nur jede zehnte Münchnerin oder jeder zehnte Münchner von Armut bedroht (10%). Diese Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung des Mikrozensus für die 15 Großstädte Deutschlands mit einer Bevölkerung von mehr als 500 000 Personen.
Jun
30
Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen leicht rückläufig
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Laufe des Jahres 2009 in Deutschland etwas mehr als 580 000 Unternehmen Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert. Damit hat sich die Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr (585 000) leicht verringert. Knapp 486 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, während rund 239 000 Unternehmen als Exporteure tätig waren.
Jun
30
Im ersten Quartal 2010 führten sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben bei den öffentlichen Haushalten der Gebietskörperschaften zu einem Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistik – von 47,3 Milliarden Euro. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik für die Haushalte des Bundes und der Länder (jeweils einschließlich Extrahaushalte), der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der EU-Anteile mit. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres erhöhte sich das Finanzierungsdefizit damit um 13,5 Milliarden Euro.
Jun
30
Im Mai 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,2 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 60 000 Personen oder 0,1% mehr als im Mai 2009. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit erstmals seit zwölf Monaten wieder über dem entsprechenden Vorjahresergebnis, nachdem sich der Rückgang der Erwerbstätigkeit in den vorangegangenen sechs Monaten bereits kontinuierlich abgeschwächt hatte.
Jun
29
Private-Banking-Studie der Hochschule WHU: Unabhängige Vermögensverwalter haben die zufriedensten Kunden
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Private-Banking-Kunden sind bei unabhängigen Vermögensvewaltern am zufriedensten. Das ergibt eine Studie der privaten Hochschule WHU – Otto Beisheim School of Management, die dem Anlegermagazin ,Börse Online’ (Ausgabe 27/2010), EVT 1. Juli) exklusiv vorliegt. Die klassischen Privatbanken rangieren an zweiter Stelle, gefolgt von regionalen Anbietern wie Sparkassen, Landesbanken und Genossenschaftsbanken. Erst ganz hinten kommen die Großbanken.
Jun
29
BMU und KfW Entwicklungsbank geben Startschuss für globalen Klimaschutzfonds
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Das Bundesumweltministerium (BMU) und die KfW Entwicklungsbank haben heute im Rahmen der zweitägigen Konferenz “Klimaschutzfinanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern – Instrumente und Anreize für klimafreundliche Investitionen des Privatsektors” mit der Vertragsunterzeichnung in Berlin den Startschuss zum Aufbau eines innovativen Globalen Klimaschutzfonds gegeben. Der Fonds fördert kleine und mittlere Unternehmen sowie private Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern, die in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren. BMU und KfW Entwicklungsbank sagten zusammen Mittel in Höhe von über 100 Mio. USD für die Erstausstattung des Fonds zu. Weiter sollen Gelder von internationalen öffentlichen und privaten Investoren eingeworben werden. Insbesondere durch die Beteiligung des Privatsektors soll das Fondsvolumen in den kommenden fünf Jahren auf über 500 Mio. USD anwachsen. Der Fonds leistet einen bedeutenden Beitrag zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur effizienten sparsamen Energienutzung. Entwicklungsländer werden darin unterstützt, ihren CO2-Ausstoß zu verringern und gleichzeitig die Versorgungssicherheit mit Energie zu erhöhen.