Am Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin eine positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Im Juni 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,3 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 131 000 Personen oder 0,3% mehr als im Juni 2009. Im Mai 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Zuwachs um 0,2% erstmals seit zwölf Monaten wieder über dem Vorjahresergebnis gelegen.

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Versicherungen sollen ihre Kunden informieren, wenn deren Verträge Klauseln enthalten, die vom Hanseatischen Oberlandesgericht gestern für unwirksam erklärt worden sind. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Reaktion auf das Urteil gegen den Deutschen Ring, die Ergogruppe, Generali und Signal Iduna. “Wenn die Klauseln verwendet wurden, sollte es den Kunden möglich sein, ohne finanziellen Nachteil vom Vertrag zurückzutreten oder diesen neu formuliert fortzuführen”, fordert Vorstand Gerd Billen. Für höchstrichterliche Urteile in Verbandsklageverfahren fordert der vzbv außerdem eine gesetzliche Informationspflicht.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Juli 2010 gegenüber Juli 2009 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um 1,1% erhöhen (Juni 2010: + 0,9% gegenüber Juni 2009). Im Vergleich zum Vormonat Juni 2010 steigt der Verbraucherpreisindex um 0,2%.

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Trotz Finanzkrise und Kreditklemme scheinen die Geschäftsbeziehungen der mittelständischen Unternehmer zu ihren Hausbanken weitestgehend intakt zu sein. Dies ergab eine Forsa-Umfrage bei über 1.000 Unternehmern im Auftrag des Wirtschaftsmagazins ‘impulse’ (Ausgabe 8/2010, EVT 29. Juli), die über ihre Bankbeziehungen Auskunft gaben und die Geldhäuser beurteilten. Danach sind die Sparkassen mit einem klaren Votum von 37 Prozent der Befragten die beste Mittelstandsbank. Auf Platz zwei folgen die Volksbanken mit 24 Prozent.

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Das bereits von vielen Landesregierungen heftig kritisierte Sparpaket der Bundesregierung sehen auch zahlreiche mittelständische Unternehmer als verfehlt an. Zwei Drittel der Firmenchefs finden, dass mit diesem Maßnahmen-Paket zu wenig gespart wird.

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Im Jahr 2008 betrugen in Deutschland nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Arbeitskosten je geleistete Stunde durchschnittlich 28,09 Euro. In Ostdeutschland lagen 2008 die Arbeitskosten mit 21,09 Euro um 27,9% unter dem Niveau Westdeutschlands (29,25 Euro je geleistete Stunde).

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verzeichnete die gesetzliche Sozialversicherung – in Abgrenzung der Finanzstatistik – im ersten Quartal 2010 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 4,0 Milliarden Euro. Damit war das Defizit um 0,3 Milliarden Euro niedriger als im ersten Quartal 2009.

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Die deutschen Unternehmen setzen bei Neueinstellungen zunehmend auf Zeitarbeit. Das berichtet die “Berliner Zeitung” und beruft sich auf Angaben der Bundesregierung. Demnach wollten die Betriebe im Juni jede dritte neue Stelle mit einem Zeitarbeiter besetzen. Die Job-Angebote in diesem Sektor hätten sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Die Zahl der übrigen Stellen stieg lediglich um ein Drittel. – Die IG Metall sieht sich in ihren Befürchtungen bestätigt, dass immer mehr Firmen Zeitarbeiter holen. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Wetzel sagte, die Leiharbeit vermehre sich und verdränge die Stammbeschäftigung.

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Das gute Abschneiden der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft, das hochsommerliche Wetter sowie die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stimmen die Bundesbürger positiv. Die Konjunkturerwartung steigt im Juli deutlich. Auch die Einkommensaussichten legen signifikant zu und gleichen damit die Verluste aus dem Vormonat aus. Die Anschaffungsneigung muss dagegen leichte Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,6 Punkten im Juli für August 3,9 Zähler.

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Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Das ist die Erkenntnis von mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland, wenn sie ihre monatliche Lohnabrechnung in den Händen halten. Sie alle verdienen weniger als sechs Euro pro Stunde – brutto, wohlgemerkt. Derart niedrige Einkünfte sind nicht nur sittenwidrig, sie werden für die Gesellschaft am Ende richtig teuer und wir alle zahlen kräftig mit. Wer nämlich nicht genug verdient, um von seinen Einkünften leben zu können, hat als Aufstocker Anspruch auf HartzIV. Auf Leistungen also, die aus Steuergeldern finanziert werden.

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