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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Juli 2010 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,9% gegenüber Juni 2010 zurück (nach revidiert – 0,5% im Juni 2010 gegenüber Mai 2010). Der Inlandsumsatz fiel im Juli 2010 um 1,2% gegenüber dem Vormonat Juni, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 0,5% ab. Der Absatz in die Eurozone sank dabei um 1,1%, der Umsatz mit dem restlichen Ausland um 0,1%.
Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige fiel der preisbereinigte Umsatz im Juli 2010 mit 5,4% gegenüber Juni 2010 am stärksten bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Dabei verringerten sich der Inlandsumsatz um 1,2% und der Auslandsumsatz um 7,8%. Dagegen setzten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen 5,8% mehr um (Inlandsumsatz + 3,7%, Auslandsumsatz + 8,2%). Im Maschinenbau nahm der Umsatz um 2,2% zu (Inland – 0,6%, Ausland + 3,9%).
Im Vergleich zum Juli 2009 war der preis- und arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Juli 2010 um 9,9% höher (nach revidiert + 10,6% im Juni 2010 gegenüber Juni 2009). Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg im Juli 2010 gegenüber Juli 2009 um 7,7%, der Auslandsumsatz um 12,7%. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 8,6% und der Umsatz im Geschäft mit dem restlichen Ausland um 15,8%.
Kumuliert von Januar bis Juli 2010 lag das (arbeitstäglich bereinigte) reale Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 10,0% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums; dabei erhöhten sich das Inlandsgeschäft um 5,9% und der Auslandsumsatz um insgesamt 14,7%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2005 = 100). Die saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.
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