Okt
28
Unter 3 Millionen Arbeitslose
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Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals seit dem Jahr 2008 wieder unter die 3-Millionen-Grenze gesunken. Im Monat Oktober betrug die Zahl rund 2.945.000 Millionen (-86.000 gegenüber dem Vormonat). Das teilte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen heute in Berlin mit. Die neue Arbeitslosenquote beträgt im Oktober 7 Prozent, saisonbereinigt 7,5 Prozent. Read more
Okt
28
Rückwirkend zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August 2010 bekommen rund 361.000 junge Menschen mehr Berufsausbildungsbeihilfe beziehungsweise Ausbildungsgeld. Diese Leistungen erhalten Auszubildende, bei denen der eigene Lohn oder das Einkommen der Eltern nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Erhöhung hat ein Gesamtvolumen von 30,7 Millionen Euro.
Okt
28
Schweiz und Deutschland unterzeichnen Doppelbesteuerungsabkommen und Erklärung zur Aufnahme von Steuerverhandlungen
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Bundesrat Hans-Rudolf Merz und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble haben heute eine gemeinsame Erklärung zur Aufnahme von Verhandlungen im Steuerbereich zwischen der Schweiz und Deutschland unterzeichnet. Während des Treffens in Bern unterzeichneten die Minister zudem das revidierte Doppelbesteuerungsabkommen nach OECD -Standard. Mit ihren Unterschriften bekräftigen Merz und Schäuble den Willen der beiden Staaten, die Zusammenarbeit in Finanz- und Steuerfragen weiter zu vertiefen und die Rechtssicherheit langfristig zu stärken.
Okt
28
Internationale BDO-Studie: Unternehmen wieder in Expansionslaune
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Im Rahmen der internationalen BDO-Studie wurden Unternehmensführer und Leiter global agierender, mittelgroßer Unternehmen in Deutschland und neun weiteren Ländern (Australien, Brasilien, China, Indien, Kanada, Niederlande, Russland, Vereinigtes Königreich und USA) zu ihren Ambitionen und Wachstumsplänen befragt. Dabei zeigte sich, dass 47 Prozent der Unternehmen in BRIC-Märkte investieren wollen, fast die Hälfte hiervon (43 %) hat besonderes Interesse am chinesischen Markt. Tatsächlich führt aber Europa die Liste der Regionen an, die innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre die größten Möglichkeiten für grenzüberschreitendes Wachstum bieten. “In den benachbarten EU-Märkten ist Wirtschaftswachstum für deutsche Unternehmen zumindest in absehbarer Zeit noch besser realisierbar, da es hier noch infrastrukturelle Vorteile gibt und auch die Suche nach Personal und Partnern leichter fällt als in den BRIC-Märkten”, erklärt Dr. Holger Otte, Vorsitzender des Vorstands der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Deutschland.
Okt
28
Verbraucherpreise im Oktober 2010: Voraussichtlich + 1,3% gegenüber Oktober 2009
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Oktober 2010 gegenüber Oktober 2009 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um 1,3% erhöhen (September 2010: + 1,3% gegenüber September 2009). Im Vergleich zum Vormonat September 2010 steigt der Verbraucherpreisindex um 0,1%.
Okt
26
Positive Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres 2009/2010
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“Die Bilanz zum Abschluss des Berufsberatungsjahres 2009/2010 am 30. September 2010 zeigt, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt erneut verbessert hat. Die Gesamtzahl der gemeldeten Bewerber übersteigt noch immer die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen deutlich. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist, trotz der zu Beginn des Beratungsjares schwierigen wirtschaftlichen Situation, angestiegen. Auch die Anzahl der noch unbesetzten Berufsausbildungsstellen liegt über dem Vorjahresniveau und übersteigt die Zahl der unversorgten Bewerber”, so die Einschätzung des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (BA) Raimund Becker anlässlich der Vorstellung der Bilanz des abgelaufenen Berufsberatungsjahres.
Okt
26
Bain-Studie zu Kundentreue im Retail Banking: Banken mit gutem Service wachsen schneller
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Banken mit einer besonders hohen Zahl zufriedener und damit loyaler Kunden wachsen um zehn Prozent schneller und können sich um 80 Basispunkte günstiger refinanzieren als der Wettbewerb. Eine weltweite Umfrage der Unternehmensberatung Bain & Company unter rund 90.000 Privatkunden zeigt, dass die Loyalität der Kunden in erster Linie vom Service abhängt. Andere Faktoren wie Preis oder Produktangebot spielen eine eher untergeordnete Rolle. Dabei beurteilen die Kunden insbesondere die Leistung von Direktbanken positiv, während sie große Filialbanken kritisieren. Die bisherigen Versuche vieler Banken, Servicequalität und Kundentreue zu verbessern, greifen zu kurz, wie die neue Bain-Studie “Customer Loyalty in Retail Banking” zeigt.
Okt
26
“Die rückläufige Entwicklung der Bauwirtschaft, die seit vielen Jahren anhält, kann uns nicht zufriedenstellen. Sie ist Resultat deutlich rückläufiger Investitionen wie auch konsequenter Missachtung einer primär Investitionsgüter herstellenden Branche durch die Politik. Wir haben daher in diesem Jahr zum ersten Mal ein Schwarzbuch Bau veröffentlicht, in dem wir verdeutlichen, welche Chancen, auf mehr produktive Arbeitsplätze, auf höhere Einnahmen unseres Gemeinwesens und damit auf mehr Wohlstand uns entgehen, wenn die politisch Verantwortlichen der volkswirtschaftlichen Bedeutung unserer Branche weiterhin keine ausreichende Beachtung schenken.” So der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, zur Veröffentlichung des Schwarzbuchs Bau.
Okt
26
dbb stellt klar: Einkommensforderung für öffentlichen Dienst wird erst im Dezember beschlossen
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Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat aus aktuellem Anlass klargestellt, dass die Einkommensforderung für die nächste Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder, die Anfang nächsten Jahres startet, von den zuständigen Gremien des dbb beamtenbund und tarifunion erst im Dezember 2010 festgelegt wird. “Äußerungen einzelner Vorstandsmitglieder, die den Eindruck erwecken, es gebe bereits eine konkrete Einkommensforderung des dbb, entbehren jeder Grundlage”, so Heesen.
Okt
26
Weltwirtschaft: Unterwegs mit unregelmäßiger Geschwindigkeit
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Der aktuelle Deloitte-Report “Global Economic Outlook Q4 2010″ bescheinigt, dass, bis auf wenige Ausnahmen, die Zeichen globalwirtschaftlich auf Wachstum stehen. Doch ist die aktuelle Situation von vielen Fragen gekennzeichnet: Das beginnt mit den in einer Liquiditätsfalle gefangenen USA und setzt sich über Russland bis hin zum Vereinigten Königreich fort. Mitentscheidend für die weitere Entwicklung in den Ländern und Wirtschaftsräumen sind dabei neben Faktoren wie dem Abbau öffentlicher und privater Verschuldung und den Rohstoff- bzw. Immobilienpreisen auch die Währungspolitik sowie die Inflationsfrage – wobei die Fed in den USA zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine höhere Inflation anstrebt. Uneinheitlich präsentiert sich die Europäische Union: Während die Kernländer Deutschland und Frankreich vergleichsweise gut dastehen, geben die Ränder Europas unverändert Anlass zur Sorge.