Die Euro-Staaten sollten nach Ansicht von Experten mehr Geld als bisher vereinbart für den Euro-Rettungsschirm bereitstellen. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schlagen vor, den milliardenschweren Notfallfonds auf deutlich über eine Billion Euro aufzustocken.

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Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2010 um 9,2% über dem Stand vom Oktober 2009. Im September 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 9,9% und im August 2010 + 8,6% betragen. Gegenüber September 2010 sank der Einfuhrpreisindex um 0,2%.

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Der Mittelstand in Deutschland hat sich in der Finanz- und Wirtschaftskrise als äußerst robust erwiesen. Im Jahr 2009 erlitten die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zwar Umsatzeinbrüche von -6,2 %, konnten ihre Ertragslage jedoch stabil halten und erzielten eine Umsatzrendite von gut 5 %. Trotz der Krise waren die mittelständischen Unternehmen in der Lage, ihr Eigenkapital im Schnitt um 8 % und ihre Eigenkapitalquote um 1 Prozentpunkt (auf 26,4 %) anzuheben. “Damit konnten sie ihre Krisenfestigkeit erhöhen und auch ihre Kreditfähigkeit verbessern. Dies hat mit dazu beigetragen, dass die von vielen befürchtete Kreditklemme in Deutschland nicht aufgetreten ist”, erklärte der Chefvolkswirt der KfW-Bankengruppe, Dr. Norbert Irsch.

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Mehr als 60 Prozent der deutschen Kreditinstitute werden in den kommenden drei Jahren in nennenswertem Umfang in die Finanzberatung für Privat- und Firmenkunden investieren. Den Großteil ihrer Beratungserlöse wollen die meisten Banken und Sparkassen dabei auch künftig ganz traditionell durch Provisionen und Zinsen erwirtschaften. In die derzeit viel diskutierte Honorarberatung steckt hingegen nur noch gut jedes zehnte Institut weiteres Geld. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Branchenkompass 2010 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

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Banken bieten das so genannte P-Konto überteuert an. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift Ökotest, die am Freitag in der Printausgabe veröffentlicht wird. In mehr als der Hälfte der 159 untersuchten Fälle zahlen betroffene Verbraucher dafür im Schnitt monatlich fünf bis sechs Euro mehr als für ein normales Konto. Hinzu kommt: Fast immer müssen Kunden auf wichtige Zahlungsfunktionen verzichten. Banken sind seit 1. Juli verpflichtet, das Konto ihrer Kunden auf Wunsch in ein pfändungsgeschütztes Konto umzuwandeln. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert eine gesetzliche Klarstellung. “Die Bundesjustizministerin muss aktiv werden. Verbraucher dürfen beim Umstieg auf ein P-Konto nicht mehr bezahlen als vorher”, erklärt Vorstand Gerd Billen.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2009 rund 18 600 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand versetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies zwar ein Rückgang um 4,7% – aber insgesamt bleibt die Zahl der Pensionierungen damit weiter auf hohem Niveau. Ursache hierfür sind die zahlreichen Einstellungen von Lehrkräften in den 1960er und 70er Jahren. In der Zeit vor 1999 gab es pro Jahr nie mehr als 11 000 Pensionierungen.

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im September 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum September 2009 preisbereinigt um 1,1% gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 1,2% zu, im Tiefbau dagegen um 3,2% ab. Der Gesamtumsatz belief sich im September 2010 auf rund 8,3 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber September 2009 um 1,6%. Ende September 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 714 000 Personen tätig; das waren etwa 12 000 Personen weniger als ein Jahr zuvor (- 1,7%).

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Der Chef des Euro-Rettungsschirmes, Regling, hält die Eurozone für stabil. In einem Interview sagte er, die Gefahr eines Auseinanderbrechens liege trotz der aktuellen Krise bei Null. Die Lage in Irland bezeichnete er aber als ernst. Die irische Regierung hat inzwischen ein hartes Sparpaket vorgestellt. Geplant ist darin unter anderem, die Mehrwertsteuer und die Einkommenssteuer zu erhöhen.

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Das Geschäftsklima in der Gewerblichen Wirtschaft setzt seinen Aufwärtstrend fort. Es unterstreicht damit auch die durch andere Klimaindikatoren unterlegte Fortsetzung des Aufschwungs der deutschen Wirtschaft. Die Stimmungsverbesserung betrifft alle Wirtschaftsbereiche. Besonders deutlich fiel sie im Verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel aus.

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Heute veröffentlicht der Europäische Verband für Windenergie (EWEA) einen Bericht, der die Vision eines modernen Stromversorgungssystems aufzeigt, und beschreibt, wie Erneuerbare Energien und steigende Mengen Windenergie in dieses System integriert werden können. ‘Powering Europe’, veröffentlicht heute bei der von EWEA organisierten GRIDS 2010 Konferenz in Berlin, argumentiert, dass es keine wesentlichen technischen Barrieren gibt – sondern vielmehr massive wirtschaftliche Vorteile, wenn grosse Mengen brennstoff- und verschmutzungsfreie Windenergie in Europas Stromnetz eingespeist werden.

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