Dez
31
2011 kommen auf Verbraucher höhere Preise für Öl, Gas und Strom zu
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Im neuen Jahr müssen Verbraucher für Energie wieder tiefer in die Tasche greifen. 2010 stiegen die Endverbraucherpreise für Strom und Öl im Durchschnitt um sieben Prozent, für Gas bis zu 29 Prozent. Die Kostenschraube wird sich ab dem 1. Januar 2011 weiterdrehen und auch langfristig ist der Trend zu immer höheren Energiepreisen ungebrochen. Wer dauerhaft Kosten sparen will, muss deshalb den Energieverbrauch im Haushalt senken.
Dez
31
Im Jahr 2010 wurden auf deutschen Dächern nach Schätzungen des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. weit über 100.000 neue Solarwärme-Anlagen installiert. Damit sind bundesweit inzwischen gut 1,5 Millionen Solarheizungen in Betrieb. “Immer mehr Eigenheimbesitzer heizen mit Solarwärme und reduzieren dadurch spürbar ihre Heizkosten. 2010 enttäuschte der Markt zwar aufgrund einer mehrere Wochen andauernden Fördermittelsperre. Für 2011 erwarten wir vor dem Hintergrund steigender Heizkosten und eines hohen Sanierungsbedarfs eine Marktbelebung”, sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, heute in Berlin.
Dez
31
Marktausblick für den chinesischen Automobilzuliefermarkt: Wie lange geht die Party noch?
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Die weltweiten Umsätze der europäischen Automobilzulieferer haben ihr Niveau vor der Wirtschaftskrise fast wieder erreicht. Jetzt sind allerdings nahezu 20 Prozent der Umsätze der Zulieferer in Europa von der Entwicklung des chinesischen Marktes abhängig. Nach zehn wachstumsstarken Jahren wird sich der chinesische Pkw-Markt 2010 auf über 11 Millionen Fahrzeuge belaufen. Analysen von Roland Berger zufolge werden bis 2015 in China mehr als 18 Millionen Fahrzeuge an Privatpersonen verkauft, dennoch zeichnet sich ab, dass sich das Wachstum deutlich abschwächen wird. Wesentliche Antriebskräfte der zukünftigen Entwicklung auf dem Privatwagenmarkt sind das rasche BIP-Wachstum und das steigende Haushaltseinkommen. Chinas Wirtschaft dürfte zwar in den kommenden Jahren weiterhin stark wachsen, muss sich aber auch bedeutenden Herausforderungen stellen, etwa der Aufwertung des Renminbi, auslaufenden Konjunkturförderungsprogrammen, der strafferen Geldpolitik, Arbeitslosigkeit und steigenden Arbeitskosten. Für westliche Automobilzulieferer ergeben sich daraus drei wichtige Erfolgsfaktoren: eine vorsichtige Absatzplanung, Berücksichtigung der Lokalisierungsbestrebungen der OEMs und ein an den Markt angepasstes Geschäftsmodell.
Dez
31
In den Monaten Juli bis September 2010 wurden Waren im Wert von 244,9 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das eine Steigerung um 21,5% gegenüber dem Vorjahresquartal. Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren um 17,9%. Mehr als die Hälfte (59%) aller Ausfuhren, nämlich Waren im Wert von 144,5 Milliarden Euro, wurden in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) versendet. Dies entsprach einem nominalen Plus von 16,5% gegenüber dem dritten Quartal 2009. Der größte Teil – insgesamt Waren im Wert von 96,6 Milliarden Euro – wurde in die Länder der Eurozone geliefert. Das waren 15,9% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Steigerung der Ausfuhren in die Länder der Nicht-Eurozone betrug sogar 17,6% bei einem Gesamtwert von 47,8 Milliarden Euro.
Dez
29
Verbraucherpreise 2010: Voraussichtlich + 1,1% gegenüber 2009
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Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im Jahresdurchschnitt 2010 gegenüber 2009 voraussichtlich um 1,1% erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird der Verbraucherpreisindex im Dezember 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 1,7% steigen. Gegenüber November 2010 stiegen die Verbraucherpreise saisonbedingt um 1,0%.
Dez
29
Was ändert sich im Jahr 2011?
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Das neue Jahr wird wieder zahlreiche Änderungen mit sich bringen. Viele private Haushalte werden 2011 mit höheren Sozialbeiträgen und neuen steuerlichen Belastungen konfrontiert. Änderungen gibt es auch bei der Bargeldverfügung am Geldautomaten und bei der gesetzlichen Einlagensicherung. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wird ab dem kommenden Jahr auf 15,5 Prozent steigen. Versicherte müssen 8,2 Prozent zahlen, die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Darüber hinaus wird der Arbeitgeberanteil auf diesem Niveau festgeschrieben. Die Bundesregierung will damit erreichen, dass sich steigende Ausgaben im Gesundheitssystem nicht mehr zwangsläufig in steigenden Lohnnebenkosten niederschlagen. Zudem haben einige gesetzliche Krankenkassen für 2011 höhere Zusatzbeiträge angekündigt.
Dez
29
Öffentliches Finanzierungsdefizit um 12,6 Milliarden Euro verringert
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Das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte einschließlich Extrahaushalte – in Abgrenzung der Finanzstatistik – belief sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2010 auf 84,2 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, fiel das Defizit damit um 12,6 Milliarden Euro geringer aus als in den ersten drei Quartalen 2009. Die öffentlichen Ausgaben gingen in den ersten drei Quartalen 2010 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum leicht um 0,3% auf 837,2 Milliarden Euro zurück. Die öffentlichen Einnahmen stiegen dagegen um 1,4% auf 753,1 Milliarden Euro.
Dez
28
Arbeitsrecht gilt auch im Schneechaos
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Wer seinen Arbeitsplatz in diesen Tagen aufgrund der Witterung nicht oder zu spät erreicht, hat keinen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung des Entgelts für diese Zeiten. Das Risiko für die Anfahrt zur Arbeit, das sogenannte Wegerisiko, liegt beim Arbeitnehmer. Ausnahmen gelten nur dort, wo diese Fälle von “höherer Gewalt” vereinzelt durch günstigere Regelungen in Tarifverträgen erfasst sind.
Dez
28
Kreditmarktausblick Dezember 2010: Erholung setzt sich fort, Nachfrage bleibt aber verhalten
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Die seit einigen Monaten zu verzeichnende Erholung auf dem Markt für Unternehmenskredite setzt sich weiter fort. Zwar ist das Kreditneugeschäft der deutschen Kreditinstitute mit inländischen Unternehmen und Selbstständigen im 3. Quartal 2010 um knapp 9 % gegenüber dem Vorjahresquartal rückläufig, die Dynamik des Rückgangs bleibt aber weit von den hohen zweistelligen Schrumpfungsraten im Winterhalbjahr 2009 / 2010 entfernt. Auch in den nächsten beiden Quartalen wird das Kreditneugeschäft unter seinem Vorjahresniveau liegen, das Tempo des Rückgangs wird sich allerdings weiter verlangsamen.
Dez
28
Durchschnittserlös für Strom 2009 erstmals über 10 Cent je Kilowattstunde
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Im Jahr 2009 lag nach vorläufigen Angaben der Durchschnittserlös (Grenzpreis) für Stromlieferungen an Sondervertragskunden bei 10,49 Cent je Kilowattstunde und damit um 15,8% höher als im Jahr 2008. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, überschritt der Grenzpreis 2009 erstmals das Niveau von 10 Cent je Kilowattstunde. Der starke Anstieg lässt sich durch die längeren Laufzeiten der Lieferverträge und die darin vereinbarten Preisen erklären: so diente meist das hohe Preisniveau des zweiten Halbjahres 2008 als Basis der Vertragsabschlüsse für Stromlieferungen im Jahr 2009.