“Der deutsche Großhandel konnte im Jahr 2010 einen guten Teil der krisenbedingten Umsatzeinbrüche wieder wettmachen. Er profitiert von der raschen Erholung der Weltwirtschaft und damit des Außenhandels und der Sektoren um Investitionsgüter und Rohstoffe. Im Jahr 2011 wird sich dieser Trend in etwas ruhigeren Bahnen fortsetzen. Sorge bereiten uns die explodierenden Rohstoffpreise.” Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel für das Gesamtjahr 2010.

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Die Weltwirtschaft gewinnt wieder deutlich an Fahrt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen Ende Januar 2011 auf breiter Front angehoben. Für das laufende Jahr wird inzwischen ein globales Wachstum von 4,4% für möglich gehalten, für 2012 sogar ein Zuwachs von 4,5% erwartet. Zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft haben nicht zuletzt rund um den Globus aufgelegte Konjunkturprogramme und Kreditstützungsmaßnahmen beigetragen.

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Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken konnten im Geschäftsjahr 2010 ihren Marktanteil bei der Vergabe von Krediten im Bereich Land- und Forstwirtschaft ausweiten. Mit einem Marktanteil von über 63 Prozent sind sie weiter klar der Finanzier der bayerischen Landwirtschaft – weit vor Sparkassen (rund 29 Prozent) und Geschäftsbanken. Fast 75 Prozent der im Freistaat Bayern an Land- und Forstwirtschaft 2010 neu ausgereichten Kredite kamen von Volksbanken und Raiffeisenbanken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Kreditgenossenschaften damit ihre Marktführerschaft nicht nur stabilisieren, sondern sogar um einen Prozentpunkt ausbauen.

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Die Arbeitslosigkeit ist der häufigste Auslöser für eine Überschuldungssituation bei Privatpersonen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2009 die Arbeitslosigkeit bei 28% der von Schuldnerberatungsstellen betreuten Personen der Hauptauslöser für die Überschuldung. 2008 war dieser Anteil etwa gleich hoch.

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Der Großhandel in Deutschland setzte im Jahr 2010 nominal 11,3% und real 6,0% mehr um als 2009. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) konnte der Großhandel damit einen Teil der hohen Umsatzeinbrüche durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wieder wettmachen. Im Jahr 2009 waren die Umsätze gegenüber 2008 nominal um 16,3% und real um 9,9% zurückgegangen.

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Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Jahr 2010 nominal 2,3% und real 1,2% mehr um als im Jahr 2009. Nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 (nominal – 3,7%, real – 3,1%) konnte der Einzelhandel damit wieder seine Umsätze steigern.

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Viele Ruheständler sollen ihre Renten künftig deutlich stärker aufbessern können als bisher. Wie das Internetportal “Bild.de” berichtet, haben sich die Fachpolitiker von Union und FDP auf die Änderung der Zuverdienstgrenzen verständigt. Wer vor 65 in Altersrente geht, soll künftig so viel dazuverdienen können, bis das letzte Bruttogehalt erreicht ist. Das heißt, wer zum Beispiel zuletzt 2.200 Euro Brutto verdient hat und nun 730 Euro Rente bekommt, darf bis zu 1.470 Euro monatlich hinzuverdienen – ohne Einbußen bei der gesetzlichen Rente.

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Bayern kann offenbar mit zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung geht Finanzminister Fahrenschon davon aus, dass der Freistaat 2010 eine halbe Milliarde Euro mehr an Steuern einnahm als die letzte Steuerschätzung im November es vorausgesagt hat. Grund sei die, so Fahrenschon wörtlich, “einmalig und außergewöhnlich gute” wirtschaftliche Entwicklung.

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Ende November 2010 ging es durch die gesamte Presse: 21 Chefs deutscher Unternehmen haben ein “Leitbild für verantwortliches Handeln der Wirtschaft” unterzeichnet. Ihr Ziel: Öffentliches Vertrauen in Wirtschaft und Unternehmen wieder gewinnen, das im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise verloren gegangen war.

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Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) e.V. rechnet für 2011 mit einem deutlichen Anstieg der Beschäftigtenzahlen in der deutschen Games-Industrie. Dies teilte der BIU heute anlässlich des 5. Game Forum Germany in Hannover mit. Insgesamt nahmen knapp 400 Branchenvertreter an beiden Konferenztagen teil – damit konnten die Veranstalter, nordmedia – Die Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH und der BIU, in diesem Jahr einen Besucherrekord verzeichnen. Zu den hochkarätigen Sprechern zählte unter unterem die Entwicklerlegende Ron Gilbert, der mit kreativen Einblicken hinter die Kulissen von LucasArts-Klassikern wie Maniac Mansion und Monkey Island überzeugte.

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