Jun
30
Öffentliches Finanzierungsdefizit im ersten Quartal 2011 um 15,8 Milliarden Euro verringert
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Das kassenmäßige Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts – in Abgrenzung der Finanzstatistik – betrug im ersten Quartal 2011 34,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, war damit das Defizit um 15,8 Milliarden Euro geringer als im ersten Quartal 2010. Die öffentlichen Einnahmen stiegen gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 10,0% auf 265,3 Milliarden Euro. Die öffentlichen Ausgaben erreichten mit einem Plus von 2,9% den Betrag von 300,0 Milliarden Euro.
Jun
30
Der Arbeitsmarkt im Mai 2011
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Die Erwerbstätigkeit und die Erwerbslosigkeit in Deutschland entwickelten sich im Mai 2011 weiter günstig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit 40,8 Millionen Personen um fast eine halbe Million höher als noch vor einem Jahr. Im Mai 2011 betrug die Zahl der Erwerbslosen 2,47 Millionen Personen.
Jun
30
Einzelhandelsumsatz im Mai 2011 real um 2,2% höher als im Mai 2010
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Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im Mai 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 4,0% und real 2,2% mehr um als im Mai 2010. Allerdings hatte der Mai 2011 mit 26 Verkaufstagen auch drei Verkaufstage mehr als der Mai 2010. Im Vergleich zum April 2011 ist der Umsatz im Mai 2011 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 3,0% und real um 2,8% gesunken.
Jun
30
Ein Stahlkartell hat mindestens zehn Jahre lang die Preise für die Bahnschienen in Deutschland bestimmt. Nach Recherchen der Zeitungen der WAZ-Gruppe (Donnerstagausgabe) ist vor allem die Deutsche Bahn durch die unerlaubten Preisabsprachen geschädigt worden. Wie aus Unterlagen hervorgeht, die den Zeitungen vorliegen, kaufte die Bahn bis zu 300.000 Tonnen Stahl im Jahr zu Kartellpreisen. Die Staatsanwaltschaft Bochum und das Bundeskartellamt ermitteln wegen des Verdachts auf Ausschreibungsbetrug und unerlaubter Preisabsprachen gegen gut 30 Beschuldigte in zehn Unternehmen. Es droht eines der größten Kartellverfahren der letzten Jahrzehnte. Erst vor wenigen Wochen flog das Kartell auf.
Jun
30
Instabile Finanzmärkte, unsichere Energieversorgung, Fachkräftemangel und die Eurokrise – nach Meinung der deutschen Topmanager sind dies die größten Gefahren für die deutsche Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren. Risiken wie Klimawandel, Naturkatastrophen oder Ressourcenknappheit messen die Führungskräfte hingegen weniger Bedeutung zu. Dies sind die Ergebnisse des 23. LAB Managerpanels, einer bundesweiten Umfrage unter Führungskräften, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB & Company.
Jun
29
Deutsche glauben weiter an das Projekt Europa – Fast jeder Vierte würde “Griechen-Soli” zahlen
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Trotz der derzeitigen Krise um Griechenland stehen die Deutschen mit großer Mehrheit hinter der europäischen Idee. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern sagten 40 Prozent der Bürger, sie seien mit der derzeitigen Konstruktion der EU zufrieden. 23 Prozent wünschen sich sogar einen starken EU-Bundesstaat nach dem Vorbild der USA. Lediglich 33 Prozent würden die Entwicklung gern zurückdrehen und den einzelnen Nationalstaaten wieder mehr Macht einräumen.
Jun
29
Mehr Verbraucherschutz durch “Beipackzettel” – Produktinformationsblatt ist ab 1. Juli für Banken verpflichtend
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Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner erwartet von der Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen „Beipackzettels“ eine deutliche Stärkung des Verbraucherschutzes im Finanzbereich. “Geldanleger in Deutschland sind künftig deutlich besser gegen Falschberatung geschützt. Die neuen Beipackzettel werden im Bankensektor zu mehr Transparenz führen und zu einer spürbaren Stärkung des Wettbewerbs”, sagte Aigner am Dienstag in Berlin. Die sogenannten “Produktinformationsblätter” werden ab 1. Juli bei der Anlageberatung zum Wertpapierkauf verpflichtend. “Ich freue mich, dass meine Initiative für das Produktinformationsblatt per Gesetz umgesetzt wird. Für den Verbraucher werden Kosten und Risken einer Geldanlage künftig auf den ersten Blick erkennbar sein”, so Aigner. Der Beipackzettel sei neben dem Beratungsprotokoll, den verschärften Haftungsregeln und der erweiterten Finanzaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ein weiterer, wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des Verbraucherschutzes, sagte die Bundesministerin.
Jun
29
Deutsche Ausfuhren nach Polen haben sich seit dem EU-Beitritt des Landes verdoppelt
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In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 führte Deutschland Waren im Wert von 10,6 Milliarden Euro nach Polen aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Polen zum 1. Juli 2011 weiter mitteilt, standen den Exporten Einfuhren in Höhe von 7,8 Milliarden Euro gegenüber. Insgesamt sind die deutschen Exporte nach Polen seit dem EU-Beitritt deutlich angestiegen: sie haben sich seit dem Jahr 2004 von 18,8 Milliarden Euro auf 38,1 Milliarden Euro im Jahr 2010 mehr als verdoppelt.
Jun
29
Insgesamt 1 755 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2010 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um 4%. Verglichen mit dem Höchststand im Jahr 2002 ging die Zahl sogar um 24% zurück.
Jun
28
Spanien beliebter Alterssitz: Deutsche zweitgrößte Gruppe der EU-Ausländer
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Im Alter erfüllen sich manche Menschen einen lang gehegten Traum und verbringen ihren Lebensabend im Süden. Ein beliebter Alterssitz vieler älterer Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) ist Spanien: Insgesamt 226 000 EU-Ausländer ab 65 Jahren waren 2010 dort gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Eurostat-Daten mitteilt, waren darunter Deutsche mit rund 53 000 Personen die zweitgrößte Gruppe der EU-Ausländer. Die meisten der in Spanien lebenden europäischen Seniorinnen und Senioren stammten aus dem Vereinigten Königreich (94 000 Menschen).