Jul
26
Nachdem 2009 noch ein Minuszeichen vor der Umsatzentwicklung stand, ist der Lebensmittelhandel in Deutschland 2010 wieder im Plus. 223,8 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr insgesamt generiert, ein Zuwachs um 2,3 Prozent. Die Top 50 Handelsunternehmen erwirtschafteten davon 99,2 Prozent, wovon 74,1 Prozent auf Food und 25,9 Prozent auf Nonfood entfallen.
Jul
26
2010: Mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst für Bildung und Kinderbetreuung
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Mehr Personal an Hochschulen, Schulen und Kindertagesstätten führte bis Mitte 2010 zu einem Anstieg der Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf rund 4,59 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 38 600 Personen oder 0,8 % mehr. Am Stichtag 30. Juni 2010 war rund die Hälfte der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Landesbereich tätig. Hier war gegenüber 2009 auch der größte Zuwachs zu beobachten. Das lag vor allem an einem Personalanstieg um 19 100 Personen bei den Hochschulen (+ 4,2 %), welcher hauptsächlich auf eine Zunahme befristeter Arbeitsverhältnisse zurückging.
Jul
22
Konsumgüterbranche kommt in Bewegung
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Laut dem aktuellen Consumer Business M&A Survey von Deloitte, indem sowohl Führungskräfte deutscher Konsumgüterunternehmen als auch Finanzinstitute aus dem Leveraged Finance und Investment Banking befragt wurden, schätzt die Finanzindustrie die Aussichten für Mergers & Acquisitions in diesem Sektor deutlich optimistischer ein als die Branchenunternehmen selbst. Das größte Hemmnis für Transaktionen sehen Banken noch in einer allgemeinen Unsicherheit bezüglich der nachhaltigen zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung – die Konsumgüterunternehmen fürchten eher erhöhte gesetzliche Anforderungen. Auch im Hinblick auf die Bewertungen künftiger M&As zeigen sich die Finanzinstitute zuversichtlicher als die Unternehmen. Beide aber gehen von einer steigenden Fremdkapitalaufnahme bei Transaktionen aus und beurteilen die M&A-Perspektiven positiv. Ebenfalls nehmen beide an, dass das Verbrauchervertrauen innerhalb der nächsten zwölf Monate weiter wachsen wird.
Jul
22
Die Spargelernte 2011 hat nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes mit bundesweit durchschnittlich 55 Dezitonnen je Hektar (1 Dezitonne = 100 Kilogramm) ein sehr gutes Ergebnis erbracht. Der Ernteertrag von Spargel liegt damit um 11% über dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre und noch über dem bisher höchsten Ernteertrag von 54 Dezitonnen je Hektar im Jahr 2009. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die warme und trockene Witterung im Frühjahr.
Jul
22
Unterschiedliche Entwicklungen bei den Privat- und Firmeninsolvenzen im Mai 2011
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Im Mai 2011 wurden nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Bürgel 11.738 Privatinsolvenzen gemeldet. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Mai 2010. Damit liegt die Zahl der Verbraucherinsolvenzen dieses Jahr erstmals über dem Niveau des Vorjahres. In absoluten Zahlen verteilen sich die Privatinsolvenzen am stärksten auf die Bundesländer Nordrhein-Westfahlen (2.330) Niedersachsen (1.523) und Bayern (1.427). Bezogen auf die Einwohnerzahl (Privatinsolvenzen je 1 Mio. Einwohner) führt Bremen mit 399 Verbraucherinsolvenzen je 1 Mio. Einwohner. Ebenfalls schlecht stehen Hamburg (198), das Saarland (196) und Niedersachsen (192) da. Am wenigsten Privatinsolvenzen wurden im Mai 2011 in Baden-Württemberg mit 111 Insolvenzen je 1 Mio. Einwohner registriert. Positiv sind die Werte ebenfalls in Bayern (114) und Thüringen (115).
Jul
21
US-Behörden konkretisieren Steuergesetz FATCA: Deutsche Finanzdienstleister müssen schnell handeln
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Die US-Behörden haben jetzt neue Vorgaben für das Steuergesetz FATCA vorgelegt. Demnach wird der Zwang für europäische Finanzdienstleister beibehalten, in Zukunft sämtliche Konten von US-Kunden offenzulegen. Allerdings wurden die Fristen für die Umsetzung des in der EU als „Monstergesetz“ bezeichneten Rechtswerkes um ein halbes Jahr verlängert. Bis zum 30. Juni 2013 müssen sich Banken, Versicherungen und Bausparkassen nun den US-Behörden gegenüber verpflichten, die neuen Regeln einzuhalten. Andernfalls droht eine Strafsteuer in Höhe von 30 Prozent auf Zahlungen aus amerikanischen Quellen sowohl an US- als auch Nicht-US-Kunden. Angesichts des immensen Aufwands, der mit dem Gesetz auf die Institute zukommt, ein denkbar knapper Zeitraum. Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting zeigen jedoch, dass die große Mehrheit der deutschen Finanzdienstleister noch nicht mit der Umsetzung der Vorgaben begonnen hat.
Jul
21
Aufträge im Bauhauptgewerbe im Mai 2011: real + 13,8% zum Vorjahr
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Im Mai 2011 stiegen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Mai 2010 preisbereinigt um 13,8%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 28,1% und im Tiefbau um 0,5% zu. Der Gesamtumsatz belief sich im Mai 2011 auf rund 8,4 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber Mai 2010 um 19,0%. Ende Mai 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 717 000 Personen tätig; das waren etwa 5 600 Personen weniger als ein Jahr zuvor (- 0,8%).
Jul
20
Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Juli 2011
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Die deutsche Wirtschaft bleibt auf solidem Expansionskurs. Im ersten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt wieder den Vorkrisenstand von Anfang 2008 überschritten. Damit ist eine gute Ausgangsposition für das Wachstum im laufenden Jahr gelegt. Die meisten Konjunkturbeobachter haben ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft für 2011 inzwischen nach oben revidiert. Wie erwartet, hat das Aufschwungtempo nach dem außerordentlich kräftigen Wachstum in den ersten Monaten dieses Jahres eine ruhigere Gangart eingeschlagen. Die Stimmung der Unternehmen ist in einer ausgesprochen guten Verfassung. Die aktuelle Lage wird als außerordentlich positiv bewertet, die hohen Geschäftserwartungen wurden allerdings in den letzten Monaten zurückgenommen. Insbesondere die Exportperspektiven wurden zuletzt etwas weniger günstig beurteilt. Die Auftriebskräfte bleiben weiter intakt, auch wenn sie im Jahresverlauf schwächere Wachstumsimpulse aussenden als noch zu Beginn dieses Jahres. Die Wachstumsdynamik hat sich inzwischen noch stärker auf die Binnenwirtschaft verlagert. Sie ist vor allem von einer anhaltend regen Investitionstätigkeit geprägt.
Jul
20
Studie: 58 Prozent der Versicherer prognostizieren moderates Wachstum
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58 Prozent der deutschen Versicherer prognostizieren bis 2014 für ihre Branche ein Wachstum mit angezogener Handbremse. Zwar erwartet die Mehrheit, dass die Assekuranz von der insgesamt guten Konjunkturlage profitiert. Gegenwärtig fehlt es der Branche allerdings an starken Wachstumstreibern. Deshalb rechnen nur 17 Prozent der Versicherer damit, dass sich die Assekuranz bis 2014 besser entwickeln wird als die Gesamtwirtschaft. Als größte Herausforderung für das eigene Unternehmen wird am häufigsten die Vorbereitung auf gesetzliche Änderungen genannt (38 Prozent). Als neue Aufgabenstellung ist die schwierige Kapitalmarktsituation hinzugekommen. Sie bereitet jedem fünften Versicherer (20 Prozent) Sorge. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Entscheider-Befragung „Branchenkompass 2011 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Jul
20
BDI Konjunktur-Report: Exzellente Konjunkturaussichten, aber zunehmende Gefahr externer Schocks
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“Für das Gesamtjahr 2011 erwartet der BDI einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von deutlich über drei Prozent.” Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen BDI Konjunktur-Reports. Durch die positive Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung habe der private Verbrauch deutlich zugelegt: Zwei Drittel des Wachstums im laufenden Jahr dürften aus der Binnennachfrage resultieren, ein Drittel aus dem Exportgeschäft. Bei den Ausrüstungsinvestitionen rechnet der BDI erneut mit einem zweistelligen Zuwachs. Mit Blick auf die Exporte geht der Industrieverband von einem deutlichen Plus von rund elf Prozent aus.