Aug
31
Der Arbeitsmarkt im Juli 2011
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Die Erwerbstätigkeit und die Erwerbslosigkeit in Deutschland entwickelten sich auch im Juli 2011 im Vorjahresvergleich weiter günstig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit gut 41 Millionen Personen um über eine halbe Million höher als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im Juli 2011 2,58 Millionen Personen, das waren rund 300 000 weniger als im Juli 2010.
Aug
31
Einzelhandelsumsatz im Juli 2011 real um 1,6 % gesunken
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Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im Juli 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 0,4 % und real 1,6 % weniger um als im Juli 2010. Allerdings hatte der Juli 2011 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Juli 2010. Im Vergleich zum Juni 2011 ist der Umsatz im Juli 2011 bereinigt um Kalender- und Saisonschwankungen (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 0,2 % gesunken; real wurde genauso viel wie im Juni 2011 abgesetzt.
Aug
31
Viele Tarifabschlüsse im 1. Halbjahr 2011 über 3 %
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Die wirtschaftliche Erholung schlägt sich auch in den Tarifabschlüssen nieder. Im ersten Halbjahr 2011 lagen viele der vertraglich vereinbarten Tariferhöhungen bei 3 % und mehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das im Jahr 2010 bei nur sehr wenigen Tarifverträgen der Fall. Vielmehr hatten viele Tarifvertragsparteien aus Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung Einmalzahlungen vereinbart, die bei zukünftigen prozentualen Erhöhungen nicht berücksichtigt werden.
Aug
30
Einzelhandel ist nicht zukunftsfest für E-Commerce, Eigenmarken und Co.
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Der Einzelhandel ist einem gewaltigen Veränderungsdruck ausgesetzt. Gut die Hälfte der Einkäufe wird heute bereits Online vorbereitet, der Eigenmarkenanteil am Umsatz beträgt mittlerweile 40 Prozent und die Internationalisierung wird weiter forciert. Folge: Die Anforderungen an Analytik, Methodik sowie flächenorientiertes Vermarktungsdenken steigen signifikant. Diesem veränderten Profil entspricht derzeit allerdings nur jeder zweite für die Sortimentsteuerung verantwortliche Handelsmanager. Gemessen an den künftigen Anforderungen ist der Markt für Category Manager damit deutlich unterentwickelt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse der Retail-Experten der Personalberatung Rochus Mummert.
Aug
30
Banken drohen Verlustgeschäfte durch fehlerhafte Gebührenabrechnungen
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Banken erwirtschaften vor allem aus dem Gebührengeschäft hohe Erträge. Diese sind zukünftig jedoch gefährdet, denn zahlreiche Kredithäuser haben ihre Gebührenmodelle nicht mehr im Griff. Die Folgen für die Banken sind weitreichend: Weniger Wertpapierverkäufe und unterbezahlte Dienstleistungen. Außerdem haben die Kredithäuser keine Handlungsfreiheit, um Gebühren festzulegen. Der Grund: Den meisten Banken fehlt eine einheitliche Datenbasis. Das ergibt eine aktuelle Marktbeobachtung von NIELSEN+PARTNER.
Aug
29
Bain-Studie zum Gesundheitsmarkt 2020
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In den nächsten zehn Jahren wird das Gesundheitswesen der Industrieländer neu strukturiert. Die Gestaltung des zukünftigen Gesundheitssystems liegt in der Hand der Regierungen und Krankenversicher. Sie führen neue Honorierungsarten für medizinische Leistungen ein und nutzen den Trend zur Computerisierung, um im Rahmen der nationalen Gesundheitspolitik ein Maximum an Leistung und Effizienz zu erhalten. Das zeigt die aktuelle, weltweite Studie “The end of Healtcare… as we know it?” der Unternehmensberatung Bain & Company. Um ihre neue Rolle auszufüllen, müssen Versicherer das System über Anreize und Honorare steuern – einerseits, um die Prozesse und Leistungen von Praxen und Krankenhäusern nach Qualitäts- und Kostenaspekten zu optimieren, andererseits, um die Versicherten zu gesundheits- und kostenbewusstem Handeln zu motivieren.
Aug
27
Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet zweite “Gründerwoche Deutschland”
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie führt vom 14. bis 20. November 2011 zum zweiten Mal die Gründerwoche Deutschland durch. Die Aktionswoche ist eine zentrale Maßnahme der Initiative “Gründerland Deutschland” und Teil der “Global Entrepreneurship Week”, die in über 100 Ländern weltweit stattfindet. Im Mittelpunkt der Aktionswoche stehen die Themen Gründen und unternehmerische Selbstständigkeit.
Aug
26
Gesetzliche Rente und Altersvorsorge
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Das Thema private Altersvorsorge ist hauptsächlich für die mittleren Jahrgänge wichtig. Bei den Jüngeren besteht noch Nachholbedarf. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung von forsa im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge(DIA). Mehr als sieben von zehn Befragten im Alter von 30-59 Jahren interessieren sich sehr oder etwas für die private oder betriebliche Altersvorsorge, bei den Jüngeren sind es nur 52 Prozent. So geben denn auch beispielsweise 88 Prozent der 30- bis 44-Jährigen an (52 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen) bereits vorgesorgt zu haben. Hier ist zu vermuten, dass auch Immobilien zur Privatvorsorge gezählt werden.
Aug
26
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 2010 häufigster Ausbildungsberuf
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Im Jahr 2010 haben insgesamt 559 032 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Dies waren 0,4 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, belegte der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 33 345 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen erneut den Spitzenplatz. Es folgten Verkäufer/in, Bürokaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/in sowie Industriekaufmann/-frau. Diese Berufe bilden bereits seit sechs Jahren die Spitzengruppe. Rund ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge konzentrierte sich auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe in Deutschland.
Aug
26
Der Index der Einfuhrpreise lag im Juli 2011 um 7,5 % über dem Vorjahresstand. Im Juni 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 6,5 % und im Mai + 8,1 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhrpreisindex im Juli 2011 gegenüber dem Vormonat Juni 2011 um 0,8 %. Importierte Energie war im Juli 2011 um 28,2 % teurer als im Juli 2010. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 3,6 %. Mineralölerzeugnisse waren im Vergleich zum Juli 2010 um 35,1 % teurer (+ 3,4 % gegenüber Juni 2011). Für importiertes Rohöl musste binnen Jahresfrist 31,6 % mehr bezahlt werden (+ 3,9 % gegenüber Juni 2011). Die Erdgaspreise lagen um 23,8 % über denen des Vorjahresmonats (+ 4,9 % gegenüber Juni 2011).