Die vielfach befürchtete konjunkturelle Abkühlung ist beim bayerischen Mittelstand derzeit nicht bemerkbar. “Die Unternehmen im Freistaat investieren kräftig und fragen weiterhin rege Kredite bei bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken nach”, sagt Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB). Er stützt sich dabei auf die Ergebnisse einer aktuellen Konjunkturumfrage des Verbands unter seinen 300 Mitgliedsbanken. Unternehmensinvestitionen, die in Deutschland vor allem durch Bankkredite finanziert werden, sind aktuell eine wichtige Konjunkturstütze und schieben die Wirtschaftstätigkeit in diesem Jahr kräftig an. Deshalb sei es, so Götzl, angesichts eines zunehmend düster werdenden Konjunkturhimmels umso erfreulicher, dass die bayerischen Kreditgenossenschaften sowohl die aktuelle Kreditnachfrage von Firmen als auch die erwartete Entwicklung für die kommenden sechs Monate positiv bewerten.

Read more

Im Laufe des Jahres 2010 haben in Deutschland circa 600 000 Unternehmen Waren aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) bezogen oder in andere EU-Mitgliedstaaten geliefert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl der im Intrahandel tätigen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr damit um etwa 20 000 erhöht. Fast 500 000 Unternehmen führten Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten ein, rund 250 000 Unternehmen waren als Exporteure tätig.

Read more

Im Juni 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juni 2010 preisbereinigt um 0,7 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 3,6 % zu, im Tiefbau dagegen um 5,0 % ab.

Read more

Die achte Ausgabe des Transport Market Monitors (TMM) von Transporeon und Capgemini Consulting zeigt, dass die Transportpreise im zweiten Quartal 2011 um 7,8 Prozent gestiegen sind, verglichen mit dem ersten Quartal dieses Jahres. Der Transport Market Monitor analysiert quartalsweise die Dynamiken auf dem Europäischen Transportmarkt. Der Anstieg im zweiten Quartal 2011 führt zum höchsten Preisindex (103,9) in der Geschichte des TMM, der seit Anfang 2008 erhoben wird.

Read more

Ob Blumen, Gutscheine oder Bücher – wenn es um Geschenke geht, sind die Deutschen großzügig: Rund 400 Euro je Bundesbürger gaben sie in den letzten zwölf Monaten für Aufmerksamkeiten und Mitbringsel aus. Das zeigt eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Messe Frankfurt. Damit werden rechnerisch in Deutschland aktuell jährlich Geschenke im Wert von rund 27 Milliarden Euro gemacht. Die Studie wurde anlässlich der Konsumgütermesse Tendence erstellt, die vom 26. bis 30. August 2011 in Frankfurt am Main stattfindet.

Read more

In den nächsten zehn Jahren werden der Medizintechnik- und der Pharmamarkt kleinteiliger und innovative Blockbusterprodukte seltener. Neben den Markt für innovative Produkte tritt ein großer Gut-Genug-Sektor für medizinisch bewährte und nach Kosten-Nutzenaspekten entwickelte Produkte. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch den weltweit zunehmenden Sparzwang der öffentlichen Hand und ihrer Gesundheitssysteme. Das zeigt die aktuelle, weltweite Studie “The end of Healthcare… as we know it?” der Unternehmensberatung Bain & Company. Die darin aufgezeigten Trends wirken sich enorm auf Pharmaunternehmen und Medizintechnikhersteller aus: Sie müssen ihr Geschäftsmodell komplett überdenken. Wer künftig noch als klassischer Innovator agieren will, braucht ein ausgefeiltes Risikomanagement, um die gestiegenen F&E-Risiken kontrollieren zu können. Die meisten Unternehmen werden sich zu Gesundheitskonglomeraten diversifizieren, sich als Gut-Genug-Hersteller auf eine markt- und kostenorientierte Produktion konzentrieren oder attraktive Nischen erschließen.

Read more

Unternehmer, deren Wochenarbeitszeit ständig 48 Stunden überschreitet, riskieren ihre Gesundheit. Wie das Wirtschaftsmagazin ‘impulse’ (Ausgabe 9/2011, EVT 25. August) berichtet, empfiehlt Prof Dr. Renate Rau von der Philipps Universität in Marburg, dass sich auch Unternehmer an der europäischen Arbeitszeitrichtlinie orientieren sollten. Danach sollte die maximale Wochenarbeitszeit 48 Stunden nicht überschreiten. Andernfalls drohen nachweislich Schäden an der psychischen und physischen Gesundheit. Bei einer dauerhaften Arbeitszeit von über 50 Stunden pro Woche kann es zu massiven Schlafstörungen, Depressionen und Angstzuständen kommen.

Read more

Trotz Krisendebatten und Staatsverschuldung blickt die heutige Jugend positiv in die Zukunft. Das geht aus der repräsentativen Online-Umfrage von Nordlight Research im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) hervor. Danach sind 64 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 25 Jahren optimistisch, dass es ihnen gut gehen wird; weitere 30 Prozent sind immerhin einigermaßen zuversichtlich. Auf die Frage, wo man später einmal wohnen will, entschieden sich 77 Prozent für Wohneigentum, nur 9 Prozent für die Miete. Unabhängigkeit, der Wert der eigenen Immobilie, auch als Altersvorsorge, und die höhere Lebensqualität in eigenen vier Wänden sind auch für junge Menschen schlagende Argumente (vgl. Grafik).

Read more

“Die weltweite Konjunkturkrise hat nun auch Deutschland erreicht. Im zweiten Quartal wuchs die deutsche Wirtschaft nur noch um 0,1 Prozent. Hinzu kommt, dass wir die Probleme mit dem Euro noch immer nicht im Griff haben. Unsere Regierungen sind überfordert und sehen zu, wie die Schuldenberge zu Lasten der nachfolgenden Generationen wachsen. Da nimmt die Debatte über den derzeitigen Überschuss im Gesundheitsfonds von 1,8 Milliarden Euro geradezu absurde Formen an”, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery. “Statt angesichts der miesen Wirtschaftsdaten und eines leider zu erwartenden Verlustes an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen Vorsorge für unsere sozialen Sicherungssysteme zu betreiben, schwadronieren die Krankenkassen über Beitragssatzsenkungen – und das, obwohl der Beitragssatz erst zum 1. Januar 2011 nur mit großen politischen Mühen angehoben werden konnte”, kritisierte der BÄK-Präsident. Diese Forderungen seien kurzfristig und falsch. Die Realität sei eine andere. “Wir alle wissen: Nach der City BKK soll eine weitere BKK von der Schließung bedroht sein und bei weiteren 20 Krankenkassen – so munkelt man – fehlt akut das Geld. Das aber passt mit der Debatte um Beitragssatzsenkungen nicht zusammen”, so Montgomery.

Read more

Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Juni 2011 nominal 3,6 % und real 2,2 % mehr um als im Juni 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Mai 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Juni 2011 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal und real jeweils um 0,2 % höher.

Read more

← Previous PageNext Page →