Das Urteil des Bundesfinanzhofs zur steuerlichen Absetzbarkeit der Ausbildungskosten soll nach dem Willen der Unionsfraktion weitgehend umgesetzt werden. Fraktionsvize Meister sagte der “Rheinischen Post”, Überlegungen, die Ausbildung stärker zu fördern, habe es in der Union schon länger gegeben. Meister schränkte allerdings ein, man müsse sehen, wie stark das Urteil die Steuereinnahmen beeinträchtige.

Nach seinen Worten will es die Koalition möglichst unterlassen, sogenannte Nichtanwendungserlasse für die Finanzämter anzuordnen. Der Bundesfinanzhof hatte gestern geurteilt, dass Berufseinsteiger die Kosten für eine Ausbildung oder ein Erststudium künftig steuerlich geltend machen können.

Quelle: rundschau news

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