Im ersten Halbjahr 2011 errechnete sich auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts – in Abgrenzung der Finanzstatistik – von 15,6 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel das Defizit um 44,4 Milliarden Euro niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen des öffentlichen Gesamthaushalts (Kern- und Extrahaushalte) lagen im ersten Halbjahr 2011 bei 555,1 Milliarden Euro und waren damit um 11,2 % höher als im ersten Halbjahr 2010. Die Ausgaben beliefen sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 auf 570,7 Milliarden Euro. Ihr Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 war mit + 2,1 % deutlich geringer.

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Die deutschen Einzelhandelsunternehmen setzten im August 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 3,6 % und real 2,2 % mehr um als im August 2010. Allerdings hatte der August 2011 mit 27 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der August 2010. Im Vergleich zum Juli 2011 ist der Umsatz im August 2011 kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 3,0 % und real um 2,9 % gesunken.

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“Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September weiter verbessert. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist zurückgegangen. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen weiter, und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach wie vor hoch.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

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Zum Ende des 1. Halbjahres 2011 war der öffentliche Gesamthaushalt in Deutschland mit 2 072,2 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einer Zunahme um 31,9 Milliarden Euro beziehungsweise 1,6 % gegenüber dem Ende des 1. Quartals 2011. Beim Bund erhöhten sich die Schulden zum 30. Juni 2011 gegenüber dem 31. März 2011 um 1,9 % (+ 25,4 Milliarden Euro) auf 1 338,1 Milliarden Euro. Die Länder waren mit 605,8 Milliarden Euro verschuldet, dies entsprach einer Zunahme um 0,8 % (+ 4,7 Milliarden Euro). Die Verschuldung der Gemeinden/Gemeindeverbände stieg um 1,4 % (+ 1,8 Milliarden Euro) auf 128,3 Milliarden Euro.

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Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hielt auch im August 2011 weiter an. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit rund 41,08 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im August 2011 2,50 Millionen Personen, das waren rund 270 000 weniger als im August 2010.

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Deutschlands Mittelstand benötigt allein zur Finanzierung des prognostizierten Wachstum bis 2013 rund 50 Milliarden Euro an zusätzlicher Liquidität. Dies zeigt eine gemeinsame Studie von Roland Berger Strategy Consultants und Creditreform, aus der das Wirtschaftsmagazin ‘impulse’ (Ausgabe 10/2011, EVT 29. September) exklusiv zitiert. Da dieses Geld angesichts der Finanzkrise nur schwer und deutlich teurer am Markt zu beschaffen sein wird, gilt es, Liquiditätsreserven im Unternehmen zu heben.

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Aufgrund einer günstigen Einnahmenentwicklung bei gleichzeitig nur mäßig gestiegenen Ausgaben hat sich – in Abgrenzung der Finanzstatistik – das kommunale Finanzierungsdefizit der Kern- und Extrahaushalte in Deutschland (ohne Stadtstaaten) im ersten Halbjahr 2011 deutlich verringert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag das Defizit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 bei 4,8 Milliarden Euro. Es fiel somit um knapp 3,5 Milliarden Euro niedriger aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen erhöhten sich in diesem Zeitraum um 7,4 % auf 86,3 Milliarden Euro, die Ausgaben stiegen um 2,7 % auf 91,1 Milliarden Euro.

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Der Index der Einfuhrpreise lag im August 2011 um 6,6 % über dem Vorjahresstand. Im Juli 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 7,5 % und im Juni + 6,5 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel der Einfuhrpreisindex im August 2011 gegenüber dem Vormonat Juli 2011 um 0,7 %.

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Der Finanzdienstleister AWD hat offenbar massiv gegen Provisionsregelungen verstoßen. Den neuen Erkenntnissen zufolge könnten Tausende geschädigte Anleger doch noch gerichtlich gegen den Konzern vorgehen. Nach Informationen des Radioprogramms NDR Info wurden vor und auch nach dem Börsengang des AWD im Jahr 2000 bei zahlreichen vom AWD vermittelten geschlossenen Fonds insgesamt mehr als 15 Prozent Vergütung gezahlt. Nach geltender Rechtsprechung hätte eine Provision von mehr als 15 Prozent den Kunden jedoch zwingend mitgeteilt werden müssen. Unter anderem sollen demnach beim Verkauf mehrerer Falk-Immobilienfonds sowie der Medienfonds IMF 1 und 2 teilweise mehr als 16 Prozent Provision geflossen sein. Einer der Falk-Fonds wurde den Informationen zufolge sogar mit 20 Prozent vergütet.

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“Der Erfolg Deutschlands und seiner Wirtschaft hängen entscheidend vom Euro und von der Weiterentwicklung Europas ab.” Das erklärte Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), am Dienstag in Berlin auf dem BDI-Tag der Deutschen Industrie. Zugesagt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel, Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir und der griechische Ministerpräsident George A. Papandreou.

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