Okt
28
Zahl der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt 2010 um 1,7 % gestiegen
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Am Jahresende 2010 erhielten in Deutschland rund 319 000 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt (nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch – SGB XII “Sozialhilfe”). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 %. Damit waren am Jahresende 2010 deutschlandweit 4 von 1 000 Einwohnern auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Am häufigsten bezogen die Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein mit jeweils 6 Personen je 1 000 Einwohner diese Sozialleistung. Am seltensten nahm die Bevölkerung in Baden-Württemberg diese Hilfe in Anspruch, hier lag die Quote bei 1 Person je 1 000 Einwohner.
Okt
28
Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind im Juli 2011 im Vergleich zu Juli 2010 insgesamt um 1,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Anstieg in der Privatwirtschaft im Berichtszeitraum bei 2,4 % und im Bereich “Nicht marktbestimmte Dienstleistungen”, zu dem unter anderem die Wirtschaftsbereiche Öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht sowie Gesundheitswesen gehören, bei 0,6 %.
Okt
27
Am häufigsten werden Fünfzig-Euro-Scheine und Zwanzig- Euro-Scheine gefälscht. Auf den Fünfziger entfielen im vergangenen Jahr 43 Prozent aller gefälschten Euro-Banknoten, auf den Zwanziger 40 Prozent. Entdeckt wurden im vergangenen Jahr rund 725.000 Fälschungen. Gemessen an den mehr als 14 Milliarden umlaufenden echten Euro-Banknoten ist das ein sehr niedriger Anteil.
Okt
27
KfW-Programme Energetisch Bauen und Sanieren: Staatshaushalt profitiert bis zu fünffach von “Förder-Euros”
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Für jeden Euro, der 2010 in die Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens geflossen ist, nahmen die öffentlichen Haushalte zwischen vier und fünf Euro ein. Diese Zahlen hat das Forschungszentrum Jülich in einem jetzt veröffentlichten Gutachten berechnet. Die Studie hat die Ausgaben für die KfW-Förderung den damit zusammenhängenden Einnahmen und verringerten Kosten der öffentlichen Haushalte in verschiedenen Szenarien gegenüber gestellt.
Okt
27
Der Bierabsatz ist im dritten Quartal 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,2 % beziehungsweise um 0,9 Millionen Hektoliter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im dritten Quartal 2011 insgesamt rund 26,2 Millionen Hektoliter Bier ab. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Okt
27
Versicherungs-Studie: Generation 60-Plus stellt bis 2030 die größte Kundengruppe
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Bis 2030 werden die 60 bis 69-Jährigen zur größten Kundengruppe der Versicherten und lösen damit die heute 40 bis 49-Jährigen ab. Das Problem: Die Marktstrategien zu Neu- und Bestandskunden verlieren mit dieser Entwicklung ihre Grundlage und müssen neu aufgesetzt werden. Während die zahlenmäßig stärkste Kundengruppe in der Regel bereits versichert ist und bestmöglich bis ins hohe Alter gebunden werden sollte, wird die Gruppe potenzieller Neukunden bei den Jüngeren kleiner und muss intensiver bearbeitet werden. Das hat eine aktuelle Marktstudie vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ergeben.
Okt
26
Importpreise September 2011: + 6,9 % gegenüber September 2010
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Der Index der Einfuhrpreise lag im September 2011 um 6,9 % über dem Vorjahresstand. Im August 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 6,6 % und im Juli + 7,5 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhrpreisindex im September 2011 gegenüber dem Vormonat August 2011 um 0,6 %. Importierte Energie war im September 2011 um 28,4 % teurer als im September 2010. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 1,9 %. Importiertes Rohöl war im Vergleich zu September 2010 um 35,1 % teurer (+ 4,3 % gegenüber August 2011). Für Mineralölerzeugnisse musste binnen Jahresfrist 30,4 % mehr bezahlt werden (+ 3,0 % gegenüber August 2011). Die Erdgaspreise lagen um 19,8 % über denen des Vorjahresmonats (- 3,8 % gegenüber August 2011).
Okt
25
Wirtschaftskriminalität: Schaden pro Unternehmen steigt im Schnitt auf 8,4 Millionen Euro
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Auf rund 8,4 Millionen Euro beziffern deutsche Unternehmen den Schaden, der ihnen im Durchschnitt durch wirtschaftskriminelle Handlungen entsteht. Im Jahr 2009 hatte die durchschnittliche Schadenshöhe noch bei 5, 6 Millionen Euro gelegen. Insgesamt meldete gut die Hälfte der rund 830 Unternehmen, die an der Befragung für die PwC-Studie “Wirtschaftskriminalität 2011″ teilgenommen haben,in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Opfer von Unterschlagung, Korruption, Industriespionage oder anderen Wirtschaftsdelikten geworden zu sein. In der vorangegangen Studie aus dem Jahr 2009 traf dies noch auf 61 Prozent der Befragten zu. Vermögensdelikte wie Betrug und Diebstahl bleiben die häufigsten Fälle.
Okt
25
Weltwirtschaft im Dauerstress
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Der aktuelle Global Economic Outlook von Deloitte sieht für 2012 eine deutliche Wachstumsverlangsamung in der Euro-Zone, den besonders hoch verschuldeten Staaten droht sogar eine Rezession. Die Aussichten für Deutschland wie auch Frankreich hängen neben den Entwicklungen in Europa auch von der Nachfrage der BRIC-Staaten ab: Solange hier kein Einbruch droht, wird die Wirtschaft auch im nächsten Jahr weiterwachsen. Jedoch dürfte das Wachstum in Deutschland die Ein-Prozent-Marke kaum überschreiten. Insgesamt sind es vor allem zwei Faktoren, die einen negativen Einfluss auf die stabileren Staaten der Euro-Zone haben – die sinkende Nachfrage in den wichtigsten Exportmärkten sowie eine generelle Vertrauenskrise, die sich auf die Binnennachfrage auswirkt. Nahezu unausweichlich scheint ein Abrutschen der USA in eine Rezession, während China sein Wachstum verlangsamt. Indien, das mittelfristig ebenfalls von der Negativentwicklung der westlichen Exportpartner betroffen ist, kämpft aktuell vor allem mit Inflation. Japan hingegen steht vor einem konjunkturellen Zwischenhoch, ohne seine grundlegenden strukturellen Probleme lösen zu können.
Okt
25
Umfrage: Knapp 90 Prozent der Deutschen halten Sparen für wichtig
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40 Prozent der Bundesbürger sparen monatlich feste Beträge. Genauso viele legen Geld beiseite, wenn am Monatsende etwas übrig ist. Sondereinkünfte legt jeder Fünfte zurück. 14 Prozent sparen gar nicht, um außer der Reihe etwas bezahlen zu können.