Okt
25
Konjunktureinbruch: Jeder zweite Deutsche befürwortet Leitzinssenkung
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48 Prozent der Deutschen würden befürworten, wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins senkt, um die Konjunktur zu stützen. Klar dagegen sind knapp 27 Prozent der Bundesbürger. Das verbleibende Viertel ist unentschieden. Entschiedener sind die Deutschen dagegen bei der Aussicht auf niedrigere Steuern. Dass es in nächster Zeit eine von der Bundesregierung angekündigte Steuersenkung geben wird, damit rechnet die große Mehrheit der Bevölkerung aufgrund des momentanen Wachstumseinbruchs nicht (78 Prozent). Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Read more
Okt
25
Aufträge im Bauhauptgewerbe im August 2011: real + 3,7 % zum Vorjahr
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Im August 2011 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum August 2010 preisbereinigt um 3,7 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 3,0 % und im Tiefbau um 4,4 % zu. Der Gesamtumsatz belief sich im August 2011 auf rund 8,6 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber August 2010 um 8,2 %. Ende August 2011 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 734 000 Personen tätig; das waren etwa 2 900 Personen weniger als ein Jahr zuvor (- 0,4 %).
Okt
24
Kfz-Gewerbe: Rademacher kritisiert Rabattschleuderei bei Neuwagen
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Angesichts der aktuellen Marktkonstellation mit zum Teil langen Lieferzeiten hat Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), die Rabattschleuderei bei stark gefragten Neuwagen kritisiert. Auf der ZDK-Bundestagung am 24. Oktober in Düsseldorf machte er diesen Umstand als einen Grund für die nach wie vor unbefriedigende Renditesituation im Kfz-Gewerbe aus. Vor allem diverse Internetbörsen würden für diese Art von Bauernfängerei genutzt, weil das günstig angepriesene Fahrzeug auf Nachfrage oft nicht mehr verfügbar sei. Örtliche Händler würden dann mit solch irrealen Konkurrenzangeboten konfrontiert und seien nicht selten gezwungen, darauf einzugehen, um den Kunden nicht zu verlieren oder einen potenziellen neuen Service-Kunden zu gewinnen.
Okt
24
Seit Beginn der Berechnungen des DTBs im Januar 2009 waren die Kosten für Baufinanzierungen noch nie so niedrig wie im September dieses Jahres. Nur noch 683 Euro pro Monat bezahlte ein Kunde für ein Darlehen von 150.000 Euro mit einem Beleihungswert von 80 Prozent und einer Tilgung von zwei Prozent. Das sind 46 Euro oder 6,3 Prozent weniger als im Vormonat. Vor genau einem Jahr, im September 2010 waren die Baufinanzierungskosten mit einer Standardrate von 694 Euro auf dem damals historischen Tiefpunkt. Aktuell sind die Kosten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat nochmals um elf Euro bzw. um 0,2 Prozent geringer.
Okt
24
Das neue Zusatzzeichen “Fachbetrieb für Hybrid- und Elektrofahrzeuge” weist die Autofahrer zukünftig auf entsprechend qualifizierte Kfz-Innungsbetriebe hin. Auf der Bundestagung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) am 24. Oktober in Düsseldorf präsentierte ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk das neue Zusatzzeichen erstmals der Öffentlichkeit. “Mit diesem Zeichen können Kfz-Innungsbetriebe werben, die eine für den Service an Hybrid- und Elektrofahrzeugen notwendige Betriebsausstattung haben und über qualifiziertes Fachpersonal verfügen”, so Hülsdonk. Damit setze der ZDK auch nach außen ein deutliches Signal dafür, dass inzwischen sehr viele Kfz-Meisterbetriebe auf den Umgang mit den neuen Antriebstechnologien vorbereitet seien.
Okt
24
Das Vertrauen der Deutschen in die Wirtschaft ist im Vergleich zum 3. Quartal 2010 deutlich zurückgegangen: Im Jahresvergleich sinkt das Vertrauen in Branchen und Industriezweige durchschnittlich um rund 5,5%. Dies belegt der repräsentative GPRA-Vertrauensindex für das 3. Quartal 2011, der in Kooperation mit TNS-Emnid erhoben wird.
Okt
21
Zahl der Empfänger von Grundsicherung 2010 um 4,3 % gestiegen
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Am Jahresende 2010 erhielten in Deutschland rund 797 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII “Sozialhilfe”). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 %.
Okt
20
Riskante Finanzprodukte: Verzug bei Umsetzung regulatorischer Auflagen
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Der Handel mit risikoreichen Finanzprodukten boomt trotz Finanz- und Schuldenkrise weiter: Weltweit werden „Over-the-counter“-Derivate (OTC), also außerbörslich gehandelte Transaktionen wie Optionen, Forwards und Swaps, mit einem Volumen von mehr als 600 Billionen US-Dollar gehandelt – ein Wert, der zehn Mal größer ist als die Summe aller weltweit erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen (Globales BIP). Um die Risiken dieser Finanzprodukte zu begrenzen, müssen die Marktteilnehmer bis Ende 2012 neue, umfangreiche regulatorische Auflagen erfüllen. Bisher jedoch hat nur eine geringe Zahl international tätiger Institute gehandelt. Die Mehrzahl hingegen zeigt sich zögerlich und droht damit bei der Umsetzung in Verzug zu geraten, wie Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting ergeben.
Okt
20
Insgesamt 11 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind Teilzeit beschäftigt. Das heißt, sie arbeiten weniger als 32 Stunden pro Woche. Wie wirkt sich diese Form der Arbeit auf die Karriere aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Arbeitnehmerbefragung im Rahmen des Randstad Arbeitsbarometers.
Okt
20
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 21,7 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII “Sozialhilfe”) ausgegeben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entsprach dies einer Steigerung von 3,9 % gegenüber dem Vorjahr.