“Die Arbeitsmarktentwicklung im Januar knüpft an die gute Entwicklung des letzten Jahres an. Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit hat rein jahreszeitliche Gründe. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter deutlich zugenommen, und die Nachfrage nach Arbeitskräften liegt auf hohem Niveau.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

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73 Prozent der Bundesbürger fürchten, dass die Maßnahmen zur Euro-Rettung sich zumindest teilweise auf ihre persönlichen Finanzen auswirken. Ebenso viele glauben, dass die Rettungsmaßnahmen insbesondere Einfluss auf die eigene Altersvorsorge haben. Das eigene Wissen über die Euro-Rettung stuft die Mehrheit der Deutschen als ausbaufähig ein. 62 Prozent der Bevölkerung bezeichnen es höchstens als mittelmäßig – 15 Prozent sogar als schlecht oder sehr schlecht. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Read more

Die Banken in Deutschland investieren in den kommenden drei Jahren mehr als jeden vierten Euro in die Industrialisierung von Geschäftsprozessen. Das ist das zweithöchste Budget nach dem Vertrieb. Die Banken folgen dabei dem Vorbild der Autoindustrie, die seit Jahren Plattformstrategien, automatisierte Abläufe und Outsourcing nutzt. Die Industrialisierung soll zum einen dazu beitragen, den Kunden kostengünstige und hochwertige Produkte sowie einen zuverlässigen und schnellen Service zu bieten. Zum anderen ist sie jedoch auch erforderlich, um die zunehmenden Regulierungsvorgaben umzusetzen. Das ist das Ergebnis des Branchenkompass Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting.

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Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzte sich auch im Dezember 2011 fort. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, übertraf die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit 41,4 Millionen Personen im Dezember 2011 erneut die 41-Millionen-Marke. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im Dezember 2011 rund 2,34 Millionen Personen, das waren rund 420 000 weniger als im Dezember 2010.

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Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Dezember 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 0,5 % mehr und real 0,9 % weniger um als im Dezember 2010. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage. Im Vergleich zum November 2011 sank der Umsatz im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 1,7 % und real um 1,4 %.

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Im Jahr 2011 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 98,2 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % beziehungsweise um 0,1 Millionen Hektoliter zurück. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im vierten Quartal 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 4,1 % und real 1,6 % mehr um als im vierten Quartal 2010. Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel), der ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export ist, steigerte im vierten Quartal 2011 seinen Umsatz nominal um 6,4 % und real um 3,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland haben sich von Oktober 2010 bis Oktober 2011 durchschnittlich um 2,1 % erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Steigerungsrate der durchschnittlichen Tarifverdienste gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat seit Januar 2011 beständig zugenommen (Januar 2011: 0,9 %, April 2011: 1,5 %, Juli 2011: 1,8 %). Im Oktober 2011 lag der Zuwachs der Tarifverdienste erstmals seit Januar 2010 wieder über der 2 %-Marke.

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Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 % über dem Vorjahr (2010: + 7,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2 % gegenüber 1999). Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2011 war insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen. Die Rohölpreise lagen 2011 um 31,7 % höher als 2010, die Preise für importiertes Mineralöl waren im Schnitt um 28,0 % höher als ein Jahr zuvor. Sie übertrafen im Jahresdurchschnitt zudem den bisherigen Rekordwert des Jahres 2008.

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Der öffentliche Personenverkehr in Deutschland ist im Jahr 2011 weiter gewachsen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 0,4 % und die Fluggastzahlen im Luftverkehr um 5,3 % gegenüber dem Jahr 2010.

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