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Einzelhandelsumsatz im Dezember 2016 preisbereinigt um 1,1 % niedriger als im Dezember 2015

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Dezember 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt (real) 1,1 % weniger und nominal (also nicht preisbereinigt) 0,6 % mehr um als im Vorjahresmonat. Die Einzelhandelspreise waren im Dezember 2016 um 1,8 % höher als im Dezember 2015. Im November 2016 hatte die Veränderungsrate noch bei 0,9 % gelegen. Die Geschäfte hatten im Dezember 2016 an 26 Verkaufstagen offen, einen Tag mehr als im Dezember 2015. Das Weihnachtsgeschäft 2016 brachte damit zwar für den Dezember nach den vorläufigen Ergebnissen einen Umsatzrückgang, das Schlussquartal 2016 zeigt aber preisbereinigt mit + 0,6% eine positive Tendenz.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Dezember 2016 preisbereinigt 1,1 % weniger und nominal 0,7 % mehr um als im Dezember 2015. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten preisbereinigt um 0,8 % niedriger und nominal um 1,0 % höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde preisbereinigt 5,0 % und nominal 3,4 % weniger umgesetzt als im Dezember 2015.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze mit preisbereinigt – 1,0 % unter und nominal + 0,4 % über den Werten des Vorjahresmonats. Den stärksten realen Zuwachs hatte der Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf: Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg dessen Umsatz im Dezember 2016 preisbereinigt um 1,0 % und nominal um 0,7 %.

Im gesamten Jahr 2016 setzte der deutsche Einzelhandel preisbereinigt 1,6 % und nominal 2,2 % mehr um als im Jahr 2015. Damit konnten die deutschen Einzelhändler im siebten Jahr in Folge preisbereinigte und nominale Umsatzsteigerungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) lag der Umsatz im Dezember 2016 im Vergleich zum November 2016 preisbereinigt um 0,9 % und nominal um 0,3 % niedriger.