Aug
10
Aktienmärkte beruhigen sich
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Die wichtigen Börsen in Asien haben sich erholt, sie starteten mit Gewinnen in den Handel. Offenbar wirkte sich die Entwicklung in den USA positiv aus. Die New Yorker Wall Street hatte gestern Abend mit vier Prozent im Plus geschlossen. Vorher hatte die US-Notenbank Fed angekündigt, den Leitzins voraussichtlich zwei weitere Jahre in etwa bei null zu belassen. Das heißt, dass sich die amerikanischen Geschäftsbanken auch künftig zu günstigen Konditionen mit Geld versorgen können. Davon wiederum profitieren Wirtschaft und Verbraucher.
Jun
1
Internetzahlungsdienst Sofortüberweisung.de will nachbessern
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Deutschlands größter Internetzahlungsdienst Sofortüberweisung.de hat angekündigt, seine Datenschutzaufklärung transparenter zu gestalten. Der Betreiber des Dienstes, die Münchner Payment Network AG, teilte mit, man nehme die Berichterstattung des Radioprogramms NDR Info zum Anlass, die Hinweise zum Datenschutz “rasch zu ändern” und “noch eindeutiger zu formulieren.” Daten- und Verbraucherschützer hatten kritisiert, dass Kunden bei der Nutzung von Sofortüberweisung.de bislang nicht ausreichend darüber informiert würden, welche umfangreichen Prüfungen der Zahlungsdienst auf den Bankkonten der Nutzer durchführe.
Jun
4
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum weitgehenden Verbot ungedeckter Leerverkäufe
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Das Kabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte beschlossen.
Apr
12
Schwache Eigenkapitalsituation der Banken droht zum Hemmnis bei der Kreditvergabe zu werden
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Die schwache Eigenkapitalsituation der Banken entwickelt sich zu einem zunehmenden Hemmnis für die Kreditvergabe. Eine aktuelle Untersuchung der KfW Bankengruppe zeigt, dass der seit über einem Jahr anhaltende und sich beschleunigende Rückgang des Kreditneugeschäfts mit Unternehmern und Selbstständigen in Deutschland inzwischen nicht mehr allein auf die krisenbedingte Investitionsschwäche der Unternehmen zurückgeführt werden kann. Sollte sich die derzeitige Entwicklung in den kommenden Quartalen fortsetzen, kann im weiteren Verlauf des Jahres 2010 eine angebotsseitig bedingte deutliche Verschärfung der Probleme bei der Kreditversorgung der Unternehmen nicht ausgeschlossen werden.
Jan
12
Zertifikateanbieter zeigen weiterhin Schwächen bei Service und Transparenz
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Viele Zertifikateanbieter haben selbst in der Krise wenig dazugelernt. Sie schwächeln immer noch deutlich in puncto Service und Transparenz. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt das aktuelle Emittentenranking von Steria Mummert Consulting. Die Kunden scheint dies nicht nachhaltig zu stören: Sie kaufen bereits seit Frühjahr vergangenen Jahres vermehrt Zertifikate, obwohl sie infolge der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers schmerzlich erfahren mussten haben, dass selbst vermeintlich sichere Papiere zum Totalverlust führen können. So lagen bereits im September 2009 wieder strukturierte Wertpapiere im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro in den Depots deutscher Investoren. Und für 2010 erwarten knapp neun von zehn Anbietern weiter steigende Absatzzahlen.
Jan
4
Das Börsenjahr 2009 wird als eines der turbulenteren Jahre in Erinnerung bleiben. Auf einen fast ungebremsten Absturz folgte eine noch rasantere Erholung. Aktienexperten erwarten, dass auch das Jahr 2010 von heftigen Schwankungen bestimmt wird. Allerdings dürfte das Ergebnis weniger ertragreich sein.
Nov
20
Verbraucher nutzen mehr Ratenkredite, weniger Dispokredite
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Mehr als ein Viertel der Verbraucherhaushalte nutzt aktuell Ratenkredite zur Anschaffung von Autos, Möbeln oder anderen Konsumgütern. Dies ergibt eine Studie der GfK Finanzmarktforschung, die der Bankenfachverband beauftragt hat. Im September 2009 hatten danach 28 Prozent der Haushalte mindestens einen Ratenkredit. Ein Jahr zuvor waren es nur 26 Prozent. Die Nutzung von Ratenkrediten hat damit um zwei Prozentpunkte zugenommen – auf Kosten des Dispokredits: Die vertrauteste Kreditform wurde zwei Prozent weniger genutzt als im Vorjahr (von 18 auf 16 Prozent). “Die Verbraucher finanzieren ihren Konsum verstärkt mit günstigeren Ratenkrediten”, sagt Peter Wacket, Geschäftsführer des Bankenfachverbandes. Im Schnitt liegen die Zinsen für Ratenkredite mehr als drei Prozentpunkte unter den Dispokonditionen.
Nov
11
Fidelity Fondsmanager June-Yon Kim: Japanischer Aktienmarkt für Anleger attraktiv
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Fidelity Fondsmanager June-Yon Kim erwartet einen V-förmigen Konjunkturverlauf in Japan. Allerdings ist die Erholung Risiken ausgesetzt: Der starke Yen bremst den Export und die Binnennachfrage ist schwach. Trotzdem sieht Kim in Japan attraktive Investmentchancen. Wenn die neue Regierung den Verbrauch erfolgreich stimuliert, profitieren Konsumwerte. Mit dem Fidelity Active Strategy (FAST) Japan Fund kann er zudem bei einer negativen Wirtschaftsentwicklung Short-Positionen eingehen und damit Gewinne aus fallenden Kursen erzielen.
Sep
16
Die Börsen Hamburg und Hannover schaffen einen weiteren Anreiz, beim Aktienhandel die Kosten verschiedener Handelsplätze zu vergleichen. Eine der Komponenten, die Courtage, fällt künftig für die meisten Orders weg. Bei den stark gehandelten DAX-Werten gibt es bis zu einem Ordervolumen von 50.000 Euro keine Courtage mehr – der courtagefreie Betrag verzehnfacht sich im Vergleich zur jetzigen Größe. Auch die Titel aus einer Reihe weiterer Indizes wie dem MDAX oder dem EuroStoxx50 lassen sich bis 25.000 Euro ohne Courtage handeln. Bisher lag die Grenze hier bei 5.000 Euro. Nur an den Börsen Hamburg und Hannover sind so hohe Summen courtagefrei. Das Preismodell gilt ab dem 02. November 2009.
Jul
22
Das Vertrauen der Deutschen in Fonds und Einzelaktien hat erheblich nachgelassen. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest, die dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ in Auszügen exklusiv vorliegt (Ausgabe 31/2009, EVT 23. Juli). Demnach sind beide Investmentformen – es wurde nicht zwischen Aktien- und Rentenfonds unterschieden – nur noch für jeden vierten Bundesbürger (25 Prozent) Bestandteil einer guten Geldanlage. Vor Jahresfrist hatte noch jeder dritte Deutsche (33 Prozent) diese Ansicht vertreten. Besonders stark sank die Zustimmung bei Anlegern mit einem Einkommen von 2.500 Euro und mehr pro Monat – von 55 auf 45 Prozent. Zum größten Vertrauensverlust kam es ausgerechnet im Kreis der Investoren, die selbst Aktien besitzen (Rückgang von 72 auf 54 Prozent).