Sep
6
Die Gläubigerschutzvereinigung Deutschland e. V. (GSV) weist darauf hin, dass der Gesetzentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz massive Änderungen im Insolvenzrecht beinhaltet. Sollte diese Änderung erfolgen, würde das bestehende Insolvenzrecht ausgehebelt – mit fatalen wirtschaftlichen Folgen.
Aug
27
Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2009 mehr als jeder fünfte Mensch in Mecklenburg-Vorpommern (23%), Sachsen-Anhalt (22%) und Bremen (20%) armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern hatte dagegen nur ungefähr jeder neunte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko (jeweils 11%).
Aug
26
Gewerbesteuerhebesätze 2009 im Bundesdurchschnitt leicht gesunken
Filed Under Finanzen | Leave a Comment
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag im Jahr 2009 der durchschnittliche Hebesatz aller Gemeinden in Deutschland für die Gewerbesteuer bei 387% und damit nur minimal niedriger als im Vorjahr (388%). Bei den durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesätzen in den Bundesländern ergaben sich gegenüber dem Vorjahr Veränderungen zwischen einer Abnahme von 7 Prozentpunkten für Hessen und einer Zunahme von 16 Prozentpunkten für Sachsen-Anhalt.
Aug
22
Finanzierung im Zinstief: Bauherren können mit Kreditkombinationen nochmals sparen
Filed Under Finanzen | Leave a Comment
Obwohl die Bauzinsen auf Rekordtief sind, sollten sich Immobilienkäufer bei der Kreditaufnahme nicht auf das erstbeste Finanzierungsangebot verlassen. Nach Angaben des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount kann es durchaus lohnend sein, bei der Finanzierung einer Immobilie auch staatliche Fördermöglichkeiten und so genannte Produktkombinationen zu berücksichtigen.
Aug
20
Knapp eine halbe Millionen Bundesbürger haben seit dem 1. April bei der Schufa nachgefragt, welche Daten über sie gespeichert sind. Seit April sind diese Anfragen kostenfrei. Schufa-Vorstand Steinbauer erklärte in der Zeitung “Die Welt”, der Ansturm sei größer als erwartet gewesen. Er habe um bis zu 40 Prozent über den Werten aus der Zeit gelegen, als die Auskunft noch kostenpflichtig war.
Aug
20
Die Bundesregierung geht nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung für die kommenden Jahre davon aus, dass die Vermögen in Deutschland deutlich stärker steigen werden als die Löhne. Wie das Blatt unter Berufung auf Zahlen aus dem Finanzministerium schreibt, sagen die Fachleute voraus, dass Unternehmens- und Vermögenseinkommen bis 2014 im Schnitt um 4,5 Prozent pro Jahr steigen.
Aug
19
Stimmung im Beteiligungsmarkt erholt sich weiter kräftig
Filed Under Finanzen, Wirtschaft | Leave a Comment
Die Zuversicht am deutschen Beteiligungsmarkt wächst weiter. Nachdem der German Private Equity Barometer in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bereits kräftig gestiegen ist, macht der von der KfW Bankengruppe und dem Branchenverband BVK erhobene Geschäftsklimaindex für den deutschen Beteiligungskapitalmarkt im 2. Quartal 2010 mit 15,9 Zählern einen erneuten Sprung nach oben und steht jetzt bei 45,8 Punkten. Der German Private Equity Barometer bildet sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate ab.
Aug
19
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2010 um 3,7% höher als im Juli 2009. Im Juni 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 1,7% betragen. Gegenüber dem Vormonat Juni stieg der Index im Juli 2010 um 0,5%. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate hatten im Juli 2010 die Preissteigerungen für Energie, die sich um 6,7% verteuerte. Gegenüber Juni 2010 stiegen die Energiepreise um 1,3%. Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise im Juli 2010 um 2,4% höher als im Juli 2009 und stiegen gegenüber Juni 2010 um 0,1%.
Aug
18
Immobiliennachfrage zieht weiter an
Filed Under Finanzen | Leave a Comment
Günstige Preise und Zinsen sowie die Förderung durch den “Wohn-Riester” haben im ersten Halbjahr 2010 nach Auskunft der LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) für eine lebhafte Wohnungsnachfrage gesorgt. Wie die größte Maklergruppe Deutschlands berichtet, stieg ihr Vermittlungsergebnis im ersten Halbjahr 2010 auf knapp 15.000 Objekte (plus 9 Prozent) mit einem Volumen von 2,15 Milliarden Euro (plus 17 Prozent). “Der größte Anteil entfällt auf preisgünstige gebrauchte Eigenheime und Eigentumswohnungen”, erläuterte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. “Doch auch die Neubaunachfrage kommt endlich wieder in Schwung.”
Aug
17
Die Zinsen für Baugeld sind auf historisch niedrigstem Niveau. Nie war es in den vergangenen 50 Jahren in Deutschland so günstig, die eigenen vier Wände zu finanzieren. Doch Schnäppchen-Zinsen alleine reichen nicht aus, um eine Finanzierung zu sichern. Wichtig ist in einer Niedrigzinsphase auch, die Zahlungsraten entsprechend nach oben anzupassen – sonst droht Bauherren die so genannte Tilgungsfalle: Je niedriger die Monatsrate angesetzt ist, desto langsamer wächst der Tilgungsanteil innerhalb der Rate. Beispiel: In der Regel liegt die klassische Anfangstilgung bei einem Baukredit bei 1 Prozent.