Die Auftragseingänge in der Industrie erhöhten sich vorläufigen Angaben zufolge [1] im März preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] im Vergleich zum Vormonat deutlich um 2,2 %. Im Februar hatten sie aufwärts revidiert um 0,6 % zugenommen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen März durchschnittlich. Während die Hersteller von Vorleistungsgütern ein geringeres Bestellvolumen (-1,1 %) meldeten, verbuchten die Produzenten von Investitions- und Konsumgütern jeweils deutliche Auftragszuwächse von 4,2 % bzw. 5,0 %. Positive Nachfrageimpulse kamen im Berichtsmonat sowohl aus dem Inland (+1,3 %) als auch aus dem Ausland (+3,0 %), wobei der Zuwachs bei den Auslandsbestellungen fast ausschließlich auf Länder außerhalb der Eurozone zurückging.

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Online-Bezahlsysteme machen Lastschrift, Rechnung und anderen klassischen Verfahren starke Konkurrenz. 40 Prozent der Deutschen nutzen Dienste wie PayPal oder Click & Buy nach eigener Auskunft häufig oder sogar sehr häufig. Jeder sechste Bundesbürger (16 Prozent) nahm die Angebote bisher zwar noch nicht in Anspruch. Die Zahl der Nichtnutzer dürfte sich aber weiterhin stark reduzieren, da die Zahlmethoden ein hohes Vertrauen genießen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

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Für die Ausbildung einer Schülerin oder eines Schülers an öffentlichen Schulen gaben die öffentlichen Haushalte im Jahr 2009 durchschnittlich 5 500 Euro aus (2008: 5 100 Euro). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen 2009 rund 6 000 Euro pro Kopf aufgewendet, an beruflichen Schulen 3 800 Euro.

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Knapp jeder zweite Bundesbürger rechnet in Folge des deutschen Immobilienbooms mit dem Platzen einer Spekulationsblase. Experten sehen das Marktumfeld differenziert. Während in Metropolen wie Hamburg oder München der Preisanstieg von Immobilien durch eine gleichfalls steigende Mietnachfrage gedeckt wird, zeichnen sich in anderen Regionen ohne diese Parallelentwicklung Preisübertreibungen ab. Unter diesen Bedingungen ist für die Immobilienkäufer Vorsicht geboten. Um eine Investition richtig einschätzen zu können, benötigen sie detaillierte Kennzahlen. Gut 40 Prozent der Deutschen sind jedoch der Meinung, bei der Vergabe von Immobiliendarlehen fehlt es an Transparenz. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung COINOR. 1.000 Verbraucher wurden zur aktuellen Situation und ihren Wünschen bei der Immobilienfinanzierung befragt.

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Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2011 durchschnittlich 30,10 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang sieben. Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft zahlten 32 % mehr für eine Stunde Arbeit als im Durchschnitt der EU, aber 12 % weniger als zum Beispiel im Nachbarland Frankreich. Belgien hatte mit 39,30 Euro die höchsten, Bulgarien mit 3,50 Euro die niedrigsten Arbeitskosten je geleistete Stunde.

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Der Trend bei den Wohnungsneubauaktivitäten bleibt für das Gesamtjahr weiterhin aufwärts gerichtet. Dies ist die zentrale Botschaft des KfW-Indikators Eigenheimbau, den die KfW exklusiv für die Wirtschaftswoche ermittelt. Im März 2012 planten saisonbereinigt 31,2 % der von der KfW im Rahmen ihres Wohneigentumprogramms geförderten Kreditnehmer den Neubau oder Erwerb eines neu gebauten Eigenheims – das sind 4 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Der aktuelle Rückgang sollte aber nicht überinterpretiert werden, zumal sich der Durchschnittswert der Neubauquote von Januar bis März 2012 nahezu auf demselben Niveau bewegt wie der Jahresdurchschnittswert 2011. Nach wie vor stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sprechen dafür, dass die Zahl der Wohnungsneubauten 2012 auf insgesamt 180.000 ansteigen wird (Prognose der KfW für 2011: 156.000 Einheiten).

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251 Menschen starben im Februar 2012 im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 55 Personen oder 28,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit lag die Zahl der Todesopfer in etwa wieder auf dem Niveau von Februar 2009 (249 Personen). Auch die Zahl der Verletzten nahm im Februar 2012 gegenüber dem Vorjahr zu, und zwar um 10,9 % auf knapp 23 900. Der Februar 2012 hatte allerdings einen Tag mehr als der Februar 2011.

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Zwiespältig reagieren die Bundesbürger auf den Vorschlag des möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, bestimmte Steuern zu erhöhen. Seine Idee, den Steuersatz für Einkommen ab 100.000 für Ledige und 200.000 für Verheiratete von derzeit 42 Prozent auf 49 Prozent heraufsetzen, findet in der Bevölkerung zwar viel Beifall. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern begrüßen dies 64 Prozent der Befragten. Einhellig abgelehnt wird dagegen Steinbrücks Plan, Kapitalerträge höher als mit derzeit 25 Prozent zu besteuern. 80 Prozent der Bürger sprechen sich in der Umfrage dagegen aus.

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Die aktuelle Wirtschaftslage stellt die Konsumlust der europäischen Mittelschicht auf eine Probe. Laut Europa Konsumbarometer 2012, einer Studie der Commerz Finanz GmbH, ist das Kaufverhalten der Verbraucher von Vorsicht begleitet. Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht das Konsumverhalten der europäischen Mittelschicht. “Die unsichere Wirtschaftslage spiegelt sich in der Stimmung der Europäer wider”, so Dr. Anja Wenk, Bereichsleiterin Vertriebsmanagement der Commerz Finanz GmbH. “Die europäischen Regierungen unternehmen strenge Sparmaßnahmen, um drastischen Haushaltsdefiziten entgegen zu wirken. Dies spüren auch die Europäer bei ihren persönlichen Budgets”.

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Den deutschen Retail Brands gelingt es nur bedingt, sich bei den Verbrauchern nachhaltig zu profilieren. Branchenübergreifend ist im Vergleich zu 2009 ein Abfall in der Markenstärke zu beobachten. Nur wenigen Unternehmen ist es gelungen, sich in den vergangenen zwei Jahren in der Wahrnehmung der Konsumenten zu verbessern. Insbesondere bei der Nutzenstiftung sowie der Klarheit der Retail Brands haben Deutschlands Händler teilweise deutlich verloren. Das ist das Kernergebnis einer repräsentativen Studie von Batten & Company. Die fokussierte Strategieberatung für marktorientierte Unternehmensführung veröffentlichte zuletzt 2009 eine Studie zur Markenstärke des Einzelhandels aus Konsumentenperspektive. Die Untersuchung dient dabei als Diagnosemodell, welches präzise Erkenntnisse über die Aktualität und die Relevanz der Geschäftsmodelle der Unternehmen liefert. Durch die jüngste Auflage der Studie konnten folgende wesentliche Erkenntnisse gewonnen werden: Read more

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