<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bank.ag &#187; Märkte</title>
	<atom:link href="http://bank.ag/category/markte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bank.ag</link>
	<description>Informationen zu Geld, Finanzen, Krediten, Aktien und Fonds</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 10:43:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>BDBe: Leichter Rückgang der Bioethanolproduktion im Jahr 2011</title>
		<link>http://bank.ag/2012/02/bdbe-leichter-ruckgang-der-bioethanolproduktion-im-jahr-2011/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/02/bdbe-leichter-ruckgang-der-bioethanolproduktion-im-jahr-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=7021</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2011 produzierten die Bioethanolanlagen in Deutschland 576.828 Tonnen Bioethanol aus den nachwachsenden Rohstoffen Futtergetreide und Zucker. Dies sind 26.708 Tonnen oder 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr 2010. Dabei war der Anteil von Zucker als Rohstoff für Bioethanol rückläufig und ist von 33 Prozent auf 28 Prozent gesunken. Bioethanolproduktion aus Zuckerrüben vorübergehend gesenkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2011 produzierten die Bioethanolanlagen in Deutschland 576.828 Tonnen Bioethanol aus den nachwachsenden Rohstoffen Futtergetreide und Zucker. Dies sind 26.708 Tonnen oder 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr 2010. Dabei war der Anteil von Zucker als Rohstoff für Bioethanol rückläufig und ist von 33 Prozent auf 28 Prozent gesunken.</p>
<p><span id="more-7021"></span></p>
<p>Bioethanolproduktion aus Zuckerrüben vorübergehend gesenkt</p>
<p>Wie schon im ersten Halbjahr 2011 wirkten sich weiterhin die relativ hohen Weltmarktnotierungen für Zucker aus. Diese haben dazu geführt, dass Zucker, der eigentlich für technische Zwecke wie Pharmazie, Chemie und für die Erzeugung von Bioethanol bestimmt war, im Nahrungsmittelsektor abgesetzt wurde. Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), erklärt dazu: &#8220;Das ist ein klarer Beleg dafür, dass die Versorgung des heimischen Nahrungsmittelmarktes Vorrang vor anderen Verwendungen hat. Bioethanol treibt nicht den Zuckerpreis. Nach der guten Zuckerrübenernte ab September 2011 ist davon auszugehen, dass der Anteil von Zucker als Rohstoff für Bioethanol schnell wieder steigen wird.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/02/bdbe-leichter-ruckgang-der-bioethanolproduktion-im-jahr-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unter Strom &#8211; Ausbau der Offshore-Windkraft schafft bis zu 18.000 neue Jobs</title>
		<link>http://bank.ag/2012/02/unter-strom-ausbau-der-offshore-windkraft-schafft-bis-zu-18-000-neue-jobs/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/02/unter-strom-ausbau-der-offshore-windkraft-schafft-bis-zu-18-000-neue-jobs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6980</guid>
		<description><![CDATA[Der forcierte Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland bringt in den kommenden zehn Jahren vor allem dem Mittelstand erhebliche Umsatz- und Beschäftigungszuwächse. Im Jahr 2021 werden voraussichtlich über 33.000 Arbeitsplätze von der Offshore-Windkraft abhängen und damit rund 18.000 mehr als 2010. Die Zahl der Beschäftigten in kleinen und mittelgroßen Betrieben verdoppelt sich nach einer Studie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der forcierte Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland bringt in den kommenden zehn Jahren vor allem dem Mittelstand erhebliche Umsatz- und Beschäftigungszuwächse. Im Jahr 2021 werden voraussichtlich über 33.000 Arbeitsplätze von der Offshore-Windkraft abhängen und damit rund 18.000 mehr als 2010. Die Zahl der Beschäftigten in kleinen und mittelgroßen Betrieben verdoppelt sich nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem Branchenverband WAB von gut 13.000 auf 28.000. Der Umsatz in der gesamten Wertschöpfungskette vom Planungsbüro über die Anlagenfertigung bis hin zu Spezialfirmen für Wartung und Rückbau dürfte von 5,9 Milliarden Euro (2010) auf 22,4 Milliarden Euro im Jahr 2021 steigen. Erlöse aus der Stromeinspeisung sind in dieser Summe nicht berücksichtigt.</p>
<p><span id="more-6980"></span></p>
<p>Den Prognosen liegt die Annahme zu Grunde, dass bis 2021 vor Deutschlands Küste Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 8,7 Gigawatt errichtet sind. Die Bundesregierung hat im Rahmen der &#8220;Energiewende&#8221; ein Ausbauziel von 10 Gigawatt bis 2021 vorgegeben. Heute in Betrieb sind Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 200 Megawatt.</p>
<p>&#8220;Die Zielmarken für die Offshore-Windenergie vor deutschen Küsten sind ambitioniert, aber zu erreichen. Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sichere Rahmenbedingungen für Investoren und Anlagenbetreiber geschaffen. Jetzt geht es vor allem darum, Probleme bei der Finanzierung der Offshore-Windparks zu lösen&#8221;, betont Norbert Schwieters, Partner bei PwC und Leiter des Bereichs Energiewirtschaft.</p>
<p>Während das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit Jahresanfang 2012 Projektentwicklern und Anlagenbetreibern eine feste Einspeisevergütung über mindestens zwölf Jahre garantiert, bleiben Finanzierungsrisiken weiter bestehen. Derzeit sind an der Finanzierung eines Windparks bis zu 16 Banken beteiligt, was häufig zu Abstimmungsschwierigkeiten und Verzögerungen führt. Zudem halten sich private Kapitalgeber wegen der schwelenden Euro-Schuldenkrise mit Zusagen zurück.</p>
<p>&#8220;Zwar hat die KfW mittlerweile ein Offshore-Förderprogramm im Volumen von fünf Milliarden Euro aufgelegt, doch können mit dieser Summe nur etwa zehn Windparks realisiert werden. Weitere Initiativen der öffentlichen Hand wären daher wünschenswert, auch für Infrastruktur wie zum Beispiel Häfen&#8221;, kommentiert Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB.</p>
<p>Offshore-Dividende ist breit gestreut</p>
<p>Von der staatlichen Unterstützung für den Ausbau der Offshore-Windenergie würden nicht nur Unternehmen an küstennahen Standorten, sondern auch im küstenfernen Binnenland profitieren. Das gilt insbesondere für den Bereich Anlagenbau, auf den etwa 60 Prozent der Erlöse in der Offshore-Wertschöpfungskette entfallen. So sind in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg mit knapp 40 Prozent aller Offshore-Anlagenhersteller kaum weniger Unternehmen vertreten als in den Küstenländern (Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern), die zusammen auf einen Anteil von gut 42 Prozent kommen. Dabei sind im Binnenland vor allem Zulieferbetriebe angesiedelt, während die Fertigung großer Komponenten (z.B. Fundamente oder Rotorblätter) aufgrund logistischer Herausforderungen und hoher Transportkosten an küstennahe Standorte gebunden ist.</p>
<p>&#8220;Investitionen in die Offshore-Windenergie kommen vor allem dem Mittelstand zugute. Derzeit entfallen rund 90 % der Wertschöpfung in der Branche auf kleine und mittelgroße Unternehmen. Im Bereich Projektentwicklung und der Zulieferindustrie sowie bei Bau- und Serviceleistungen sehe ich für den Mittelstand weiterhin große Wachstumschancen&#8221;, ergänzt Thomas Ull, Mittelstandsexperte bei PwC.</p>
<p>&#8220;Der weitere Ausbau der Offshore-Windenergie ist ein Job-Motor für ganz Deutschland. Alleine die Gewerbesteuereinnahmen dürften unserer Prognose zufolge von aktuell rund 64 Millionen Euro auf bis zu 240 Millionen Euro im Jahr 2021 steigen&#8221;, fasst Norbert Schwieters die positiven Effekte zusammen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/02/unter-strom-ausbau-der-offshore-windkraft-schafft-bis-zu-18-000-neue-jobs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Güterverkehr 2011: Transportaufkommen steigt um 6,5 %</title>
		<link>http://bank.ag/2012/02/guterverkehr-2011-transportaufkommen-steigt-um-65/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/02/guterverkehr-2011-transportaufkommen-steigt-um-65/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6978</guid>
		<description><![CDATA[Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2011 deutlich gewachsen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Transportaufkommen im Jahr 2011 voraussichtlich um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,3 Milliarden Tonnen. Dies ist die höchste Steigerung gegenüber einem Vorjahr seit dem Jahr 1994 (damals + 7,5 % gegenüber 1993). Zum Wachstum trugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2011 deutlich gewachsen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Transportaufkommen im Jahr 2011 voraussichtlich um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,3 Milliarden Tonnen. Dies ist die höchste Steigerung gegenüber einem Vorjahr seit dem Jahr 1994 (damals + 7,5 % gegenüber 1993). Zum Wachstum trugen der Straßen- und Eisenbahnverkehr sowie die Seeschifffahrt und der Luftverkehr bei; dagegen verbuchten die Binnenschifffahrt und der Transport von Rohöl in Rohrleitungen Verluste.</p>
<p><span id="more-6978"></span></p>
<p>Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte mit 77,5 % der Beförderungsmenge der Straßengüterverkehr. Auf der Straße wurden &#8211; nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung &#8211; im vergangenen Jahr knapp 3,4 Milliarden Tonnen und damit 7,7 % mehr befördert als im Jahr 2010. Das ist die höchste Wachstumsrate aller Verkehrsbereiche.</p>
<p>Der Güterverkehr der Eisenbahn stieg ebenfalls an: Das Verkehrsaufkommen lag mit 374 Millionen Tonnen um 5,1 % über dem Wert des Jahres 2010 und erreichte damit den höchsten Wert seit 1993. Auch die Frachtbeförderung der Luftfahrt nahm zu (+ 4,8%). Mit deutlich mehr als 4 Millionen Tonnen wurden im Jahr 2011 so viele Güter in Flugzeugen befördert wie noch nie.</p>
<p>Rückläufig entwickelte sich im Jahr 2011 der Güterverkehr in der Binnenschifffahrt: Die Beförderungsmenge nahm um 4,3 % auf 220 Millionen Tonnen ab. Die Binnenschifffahrt behinderten 2011 verschiedene Einflüsse: Zu erwähnen sind vor allem die Havarie eines Tankers im Januar 2011 an der Loreley sowie mehrfache extreme Niedrigwasserperioden. Der Güterverkehr der Seeschifffahrt entwickelte sich dagegen positiv: Mit 291 Millionen Tonnen wurden hier 6,8 % mehr Güter befördert als im Jahr 2010.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/02/guterverkehr-2011-transportaufkommen-steigt-um-65/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bierabsatz 2011 nahezu unverändert bei 98,2 Millionen Hektolitern</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/bierabsatz-2011-nahezu-unverandert-bei-982-millionen-hektolitern/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/bierabsatz-2011-nahezu-unverandert-bei-982-millionen-hektolitern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[bier]]></category>
		<category><![CDATA[bierabsatz]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6962</guid>
		<description><![CDATA[Im Jahr 2011 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 98,2 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % beziehungsweise um 0,1 Millionen Hektoliter zurück. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2011 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 98,2 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % beziehungsweise um 0,1 Millionen Hektoliter zurück. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.</p>
<p><span id="more-6962"></span></p>
<p>Biermischungen &#8211; Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen &#8211; machten 2011 mit 3,8 Millionen Hektolitern 3,9 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2010 reduzierte sich der Absatz in diesem Biersegment um 3,4 %.</p>
<p>84,2 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die versteuerte Menge sank gegenüber 2010 um 0,8 % auf 82,7 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 15,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 4,0 %). Davon gingen 11,2 Millionen Hektoliter (+ 2,0 %) in EU-Länder, 4,1 Millionen Hektoliter (+ 10,5 %) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (- 4,8 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.</p>
<p>Der Bierabsatz war 2011 &#8211; wie auch in den Vorjahren &#8211; in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,4 % und in Bayern mit 22,5 % am höchsten. Diese beiden Bundesländer führten auch den Inlandsabsatz an: in Nordrhein-Westfalen lag er bei 26,1 %, in Bayern bei 22,0 %. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen mit einem Anteil von 28,1 %. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/bierabsatz-2011-nahezu-unverandert-bei-982-millionen-hektolitern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Importpreise 2011: + 8,0 % gegenüber 2010 &#8211; höchster Anstieg seit 2000</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/importpreise-2011-80-gegenuber-2010-hochster-anstieg-seit-2000/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/importpreise-2011-80-gegenuber-2010-hochster-anstieg-seit-2000/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6956</guid>
		<description><![CDATA[Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 % über dem Vorjahr (2010: + 7,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2 % gegenüber 1999). Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2011 war insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Index der Einfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 8,0 % über dem Vorjahr (2010: + 7,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 2000 (+ 10,2 % gegenüber 1999). Prägend für den Index der Einfuhrpreise im Jahr 2011 war insbesondere die Preisentwicklung bei Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Halbwaren wie Mineralölerzeugnissen und Metallen. Die Rohölpreise lagen 2011 um 31,7 % höher als 2010, die Preise für importiertes Mineralöl waren im Schnitt um 28,0 % höher als ein Jahr zuvor. Sie übertrafen im Jahresdurchschnitt zudem den bisherigen Rekordwert des Jahres 2008.</p>
<p><span id="more-6956"></span></p>
<p>Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 5,1 % über dem Stand des Vorjahres.</p>
<p>Importiertes Erdgas war im Jahresdurchschnitt 2011 um 25,7 % teurer als ein Jahr zuvor, der Index erreichte aber im Gegensatz zu Erdöl und Mineralölerzeugnissen den Rekorddurchschnitt von 2008 nicht.</p>
<p>Für Erzimporte musste im Jahr 2011 durchschnittlich 23,3 % mehr bezahlt werden als ein Jahr zuvor. Dabei lag der Einfuhrpreisindex für Eisenerze um 34,6 % über dem Stand des Vorjahres. Importe von Nicht-Eisen-Metallerzen wurden um 10,0 % teurer.</p>
<p>Die Preisentwicklung der Metallerze schlug auch auf die Metallpreise durch: Der Einfuhrpreisindex für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lag 2011 um 8,8 % über dem von 2010. Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus waren im Jahresdurchschnitt 2011 um 12,2 % teurer als in 2010.</p>
<p>Die Preise für Baumwolle erreichten im März 2011 ihren Höchststand und lagen trotz eines darauf folgenden erheblichen Preisrückgangs im Jahresdurchschnitt noch um 40,9 % über dem Vorjahreswert. Rohkaffee verteuerte sich um 39,2 % und für Getreide mussten Importeure im Durchschnitt 33,7 % mehr bezahlen als in 2010.</p>
<p>Der Index der Ausfuhrpreise lag im Jahresdurchschnitt 2011 um 3,7 % höher als im Vorjahr. Dies war der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit 1982 (+ 4,3 %).</p>
<p>Veränderungen im Dezember 2011</p>
<p>Im Dezember 2011 lag der Index der Einfuhrpreise um 3,9 % über dem Vorjahresstand. Im November 2011 hatte die Veränderung zum Vorjahr + 6,0 % und im Oktober + 6,8 % betragen. Gegenüber November 2011 stieg der Einfuhrpreisindex im Dezember 2011 um 0,3 %.</p>
<p>Importierte Energie war im Dezember 2011 um 16,9 % teurer als im Dezember 2010. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 0,2 %. Importiertes Rohöl war im Vergleich zu Dezember 2010 um 17,6 % teurer (+ 0,3 % gegenüber November 2011). Für Mineralölerzeugnisse musste binnen Jahresfrist 14,6 % mehr bezahlt werden (keine Veränderung gegenüber November 2011). Die Erdgaspreise lagen um 24,5 % über denen des Vorjahresmonats (+ 1,4 % gegenüber November 2011).</p>
<p>Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Dezember 2011 um 2,1 % über dem Stand von Dezember 2010 (+ 0,3 % gegenüber November 2011).</p>
<p>Im Bereich der Metalle und ihrer Rohstoffe war Eisenerz um 14,6 % teurer als im Dezember 2010 (- 2,0 % gegenüber November 2011). Für Nicht-Eisen-Metallerze gaben deutsche Importeure dagegen 10,3 % weniger aus als im Dezember 2010. Im Vergleich zu November 2011 kosteten Nicht-Eisen-Metallerze aber 0,7 % mehr.</p>
<p>Die Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lagen im Dezember 2011 um 2,8 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats, gegenüber November 2011 fielen sie um 0,2 %. Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug waren im Dezember 2011 im Vergleich zu Dezember 2010 um 4,8 % billiger (- 0,4 % gegenüber November 2011). Das Preisniveau für Rohaluminium lag um 1,0 % über dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums, die Ware verbilligte sich aber gegenüber November 2011 um 1,5 %. Rohkupfer war im Dezember 2011 um 12,5 % preiswerter als im Vorjahr, verteuerte sich aber gegenüber dem Vormonat (+ 2,7 % gegenüber November 2011). Im Bereich der chemischen Erzeugnisse waren im Dezember 2011 vor allem Düngemittel teurer als im entsprechenden Vorjahresmonat (+ 18,3 %). Gegenüber November 2011 fielen die Preise um 0,5 %.</p>
<p>Im Nahrungsmittelsektor lag der Einfuhrpreisindex für Geflügelfleisch um 16,4 % höher als im Dezember 2010 (- 0,3 % gegenüber November 2011). Der Einfuhrpreisindex für Schweinefleisch lag um 9,1 % höher als vor einem Jahr (- 0,1 % gegenüber November 2011), bei Rindfleisch gab es einen Preisanstieg um 5,5 % (+ 0,1 % gegenüber November 2011). Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse waren im Dezember 2011 im Vergleich zum Dezember 2010 um 5,1 % höher (- 0,2 % gegenüber November 2011), Rohkaffee war 3,7 % teurer (- 0,2 % gegenüber dem Vormonat). Getreide kostete dagegen 0,5 % weniger als im vergleichbaren Vorjahresmonat (+ 0,4 % gegenüber November 2011).</p>
<p>Der Index der Ausfuhrpreise lag im Dezember 2011 um 2,1 % über dem Stand von Dezember 2010. Im November 2011 hatte die Veränderung zum Vorjahr + 2,9 % und im Oktober + 3,0 % betragen. Gegenüber dem Vormonat November 2011 stieg der Ausfuhrpreisindex im Dezember 2011 um 0,1 %.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/importpreise-2011-80-gegenuber-2010-hochster-anstieg-seit-2000/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Telekommunikation 2011 um 2,7 % günstiger als 2010</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/telekommunikation-2011-um-27-gunstiger-als-2010/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/telekommunikation-2011-um-27-gunstiger-als-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6932</guid>
		<description><![CDATA[Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz, Internet und Mobilfunk) lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2011 um 2,7 % niedriger als 2010. Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz und für die Internetnutzung sanken 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %. Dies ist insbesondere auf den Wettbewerb bei den Komplettangeboten (Telefon- und DSL-Anschluss, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen (Festnetz, Internet und Mobilfunk) lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2011 um 2,7 % niedriger als 2010. Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz und für die Internetnutzung sanken 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %. Dies ist insbesondere auf den Wettbewerb bei den Komplettangeboten (Telefon- und DSL-Anschluss, Telefon-Flatrate, Internet-Flatrate) zurückzuführen. Festnetztelefonate &#8211; die nicht im Rahmen der Komplettangebote geführt wurden &#8211; verteuerten sich geringfügig (+ 0,2 %) gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p><span id="more-6932"></span></p>
<p>Mobiltelefonieren verbilligte sich 2011 im Vergleich zum Jahr 2010 um 3,5 %. Dabei sanken erneut sowohl die reinen Gesprächspreise als auch die Preise für die mobilen Datendienste.</p>
<p>Betrachtet man den Zeitraum zwischen 2005 und 2011, so ist der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt um 13,0 % gefallen. Dabei verringerten sich sowohl die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz und Internet (- 10,6 %) als auch die Preise für Handytelefonate und für die Datennutzung (- 20,1 %).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/telekommunikation-2011-um-27-gunstiger-als-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gastgewerbeumsatz im November 2011 real um 0,8 % gestiegen</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/gastgewerbeumsatz-im-november-2011-real-um-08-gestiegen/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/gastgewerbeumsatz-im-november-2011-real-um-08-gestiegen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gastgewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gastgewerbeumsatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6922</guid>
		<description><![CDATA[Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im November 2011 nominal 2,8 % und real 0,8 % mehr um als im November 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Oktober 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im November 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,5 % und real um 0,4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im November 2011 nominal 2,8 % und real 0,8 % mehr um als im November 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Oktober 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im November 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,5 % und real um 0,4 % höher.</p>
<p><span id="more-6922"></span></p>
<p>Das Beherbergungsgewerbe erzielte im November 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,8 % gegenüber November 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,4 %. Die Gastronomie setzte nominal 3,4 % und real 1,6 % mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,9 % und real um 0,6 %.</p>
<p>Von Januar bis November 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 % und real 2,3 % mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/gastgewerbeumsatz-im-november-2011-real-um-08-gestiegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Inlandstourismus im November 2011: 6 % mehr Übernachtungen</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/inlandstourismus-im-november-2011-6-mehr-ubernachtungen/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/inlandstourismus-im-november-2011-6-mehr-ubernachtungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6911</guid>
		<description><![CDATA[Im November 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 25,2 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 6 % gegenüber November 2010. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 25,2 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 6 % gegenüber November 2010.</p>
<p><span id="more-6911"></span></p>
<p>Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 % auf 21,0 Millionen. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg ebenfalls um 6 % auf 4,2 Millionen.</p>
<p>Im Zeitraum Januar bis November 2011 war die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4 % höher und erreichte 371,3 Millionen. Davon entfielen 311,8 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 3 %) und 59,5 Millionen auf ausländische Gäste (+ 6 %).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/inlandstourismus-im-november-2011-6-mehr-ubernachtungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Großhandel nach Rekordjahr vor neuem Allzeithoch</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/groshandel-nach-rekordjahr-vor-neuem-allzeithoch/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/groshandel-nach-rekordjahr-vor-neuem-allzeithoch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[großhandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6907</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Deutschland wird weiter wachsen: Das ist unsere zentrale positive Botschaft heute. Wir sehen zwar die Risiken, glauben aber, dass wir es wieder schaffen können. Im Einklang mit unseren Unternehmen sehen wir das Land weiter auf Wachstumskurs. Von Rezession kann keine Rede sein, auch wenn wir uns in diesem Jahr von den großen Wachstumszahlen verabschieden müssen.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deutschland wird weiter wachsen: Das ist unsere zentrale positive Botschaft heute. Wir sehen zwar die Risiken, glauben aber, dass wir es wieder schaffen können. Im Einklang mit unseren Unternehmen sehen wir das Land weiter auf Wachstumskurs. Von Rezession kann keine Rede sein, auch wenn wir uns in diesem Jahr von den großen Wachstumszahlen verabschieden müssen.&#8221; Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der Vorstellung der aktuellen Unternehmensbefragung des Verbandes.</p>
<p><span id="more-6907"></span></p>
<p>Die Befragten zeigen sich weitgehend unbeeindruckt von den enormen Anspannungen aus drückender Schuldenkrise, weltwirtschaftlichen Unwuchten und politischen Instabilitäten in einigen Teilen der Welt. Der Großhandels-Klimaindikator hat nur leicht nachgegeben und liegt nun bei 128,5 Punkten. Mit einem Minus von nur 1,6 Punkten wird ein unmittelbarer Absturz der Konjunktur nicht erwartet. Robust ist insbesondere die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage. Mit 133,4 Punkten ist diese nahezu konstant geblieben. Bei Umsätzen, Beschäftigung, Kapazitätsauslastung und Auftragseingängen konnten die Unternehmen überwiegend ihre Ziele erreichen. Die Geschäftserwartungen haben etwas nachgelassen und liegen nun bei 123,6 Punkten.</p>
<p>&#8220;Nach der aktuellen Stimmungslage wollen und können wir den vielfach anzutreffenden Konjunkturpessimismus nicht teilen. Die Grundstimmung bei den Unternehmen bleibt klar positiv. Sie vertrauen auf die Anpassungs- und Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und sind fest davon überzeugt, dass sie die Herausforderungen meistern können&#8221;, so Börner.</p>
<p>Für die Robustheit der Entwicklung spricht, dass nicht nur der Produktionsverbindungshandel und der baunahe Großhandel zuversichtlich bleiben, sondern im Konsumgütergroßhandel die Stimmung leicht gestiegen ist. Der Wirtschaftsmotor in Deutschland schnurrt weiterhin auf allen Zylindern.</p>
<p>In konkreten Zahlen bedeutet dies: 2011 war ein Rekordjahr für den Großhandel. Die Unternehmen konnten ihre Umsätze um 7 ½ Prozent auf 857 Milliarden Euro steigern und damit die Latte des guten Vorkrisenjahres 2008 überspringen.</p>
<p>2012 verspricht sogar ein neues Allzeithoch für den Großhandel zu bringen mit einem Gesamtumsatz von 887 Milliarden Euro &#8211; trotz einer Halbierung des Wachstums auf etwa 3 ½ Prozent. Das reale Umsatzplus wird jedoch mit bis zu 1 Prozent noch etwas schwächer ausfallen als 2011, als es 1 ½ Prozent betrug. Dieses starke Ergebnis ist allerdings angesichts der steigenden Risiken, die von der Weltwirtschaft und von den Finanzmärkten ausgehen, kein Selbstläufer!</p>
<p>Mit jahresdurchschnittlich 1,15 Millionen Beschäftigten haben 2011 etwa 20.000 Menschen mehr im Großhandel eine berufliche Zukunft gefunden. 2012 rechnen wir mit einem weiteren leichten Beschäftigungsaufbau von etwa 5.000 neuen Jobs.</p>
<p>Gesamtwirtschaftlich erwartet der BGA für 2012 ein positives BIP-Wachstum in Höhe von etwa 0,8 Prozent.</p>
<p>Priorität Wirtschaftspolitik: stabiler Euro und solide Finanzen Die Unternehmen sind mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Wesentlichen zufrieden. Stattliche 86 Prozent geben an, dass sie sich für ihr Unternehmen in den vergangenen drei Jahren verbessert haben oder zumindest gleich gut geblieben sind. Nur jedes zehnte Unternehmen beklagt eine Verschlechterung. Auf der Habenseite steht insbesondere das Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2009 mit der entschärften Unternehmensbesteuerung.</p>
<p>Solide Haushalte sind heute mehr denn je Kennzeichen für einen leistungsfähigen Staat. Nur 15 Prozent der Befragten halten den aktuellen Konsolidierungskurs für ausreichend. Und für 40 Prozent ist es eine von zwei zentralen Aufgaben der Bundesregierung, noch in dieser Wahlperiode zumindest einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen. Auch das Urteil, wie dies geschehen sollte, fällt eindeutig aus: Fast die Hälfte (46 Prozent) fordern Ausgabenkürzungen und ein weiteres knappes Drittel (30 Prozent) eine Konjunkturbelebung durch Senkung von Steuern und Abgaben. Angesichts der bestehenden Steuerlast und Rekordsteuereinnahmen lehnen über 90 Prozent weitere Steuererhöhungen als nicht zielführend ab.</p>
<p>Die zweite zentrale Erwartung der Unternehmer an die Bundesregierung ist die Rettung des Euros. Für 90 Prozent der Unternehmen steht der Euro nicht zur Disposition. Etwas mehr als 40 Prozent unterstützen die Regierung insbesondere darin, die Verträge noch fester und strenger auszulegen.</p>
<p>&#8220;2012 kann ein solides Jahr werden. Die Megatrends sprechen für Deutschland. Über viele Jahre belächelt, als zu langsam und unflexibel kritisiert, zeigen in schwierigen Zeiten Politik, Unternehmen und Gesellschaft, was Deutschland zu leisten vermag, wenn es darauf ankommt. Aber auch 2012 wird kein Jahr für schwache Nerven. Wir werden sicher noch viele Krisengipfel erleben. Ein Unternehmer kann mit allem fertig werden, wenn er sich darauf einstellen kann. Die Politik muss den Euro retten, das heißt die Schulden in den Griff bekommen, den Rest machen wir zusammen mit unseren Mitarbeitern!&#8221; so Börner abschließend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/groshandel-nach-rekordjahr-vor-neuem-allzeithoch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Wirtschaft 2011 in sehr robuster Verfassung</title>
		<link>http://bank.ag/2012/01/deutsche-wirtschaft-2011-in-sehr-robuster-verfassung/</link>
		<comments>http://bank.ag/2012/01/deutsche-wirtschaft-2011-in-sehr-robuster-verfassung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bip]]></category>
		<category><![CDATA[bruttoinlandsprodukt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bank.ag/?p=6905</guid>
		<description><![CDATA[Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Businessinfo.de - Deutsche Wirtschaft Online" href="http://www.businessinfo.de">deutsche Wirtschaft</a> ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit setzte sich der konjunkturelle Aufholprozess der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Jahr nach der Wirtschaftskrise fort. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau beim preisbereinigten BIP wieder überschritten. Der wirtschaftliche Aufschwung fand dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Im Jahr 2009 hatte Deutschland die stärkste Rezession der Nachkriegszeit mit einem historischen Rückgang des BIP von &#8211; 5,1 % erlebt; das Jahr 2010 war durch einen rasanten Aufschwung gekennzeichnet gewesen (+ 3,7 %).<span id="more-6905"></span></p>
<pre>Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr (in Prozent):

  2001     2002     2003     2004     2005     2006     2007
+ 1,5%   + 0,0%   - 0,4%   + 1,2%   + 0,7%   + 3,7%   + 3,3%

  2008     2009     2010     2011
+ 1,1%   - 5,1%   + 3,7%   + 3,0%</pre>
<p>Bei kalenderbereinigter Betrachtung ergibt sich im Jahr 2011 ebenfalls eine Wachstumsrate von 3,0 %, da annähernd gleich viele Arbeitstage zur Verfügung standen wie im Jahr 2010.</p>
<pre>Bruttoinlandsprodukt, preis- und kalenderbereinigt, verkettet
Veränderung gegenüber dem Vorjahr (in Prozent):

  2001    2002    2003    2004    2005     2006     2007
+ 1,6%  + 0,0%  - 0,4%  + 0,7%  + 0,8%   + 3,9%   + 3,4%

  2008    2009    2010    2011
+ 0,8%  - 5,1%  + 3,6%  + 3,0%</pre>
<p>Die Wachstumsimpulse kamen 2011 vor allem aus dem Inland. Insbesondere die privaten Konsumausgaben erwiesen sich als Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung: Sie legten preisbereinigt mit + 1,5 % so stark zu wie zuletzt vor fünf Jahren. Daneben war das Jahr 2011 wiederum geprägt von einer kräftigten Investitionsdynamik: Es wurde deutlich mehr in Ausrüstungen (preisbereinigt + 8,3 %) &#8211; darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge &#8211; und Bauten (preisbereinigt + 5,4 %) investiert als ein Jahr zuvor.</p>
<p>Der Außenhandel hatte zwar einen geringeren Anteil am BIP-Wachstum als die Binnennachfrage, zeigte sich aber weiterhin dynamisch: Deutschland exportierte im Jahr 2011 preisbereinigt 8,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe etwas weniger stark (+ 7,2 %). Die Differenz zwischen Exporten und Importen &#8211; der Außenbeitrag &#8211; steuerte 0,8 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2011 bei.</p>
<p>Die Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts war im Jahr 2011 noch immer von Aufholeffekten in nahezu allen Wirtschaftsbereichen geprägt. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche im Jahr 2011 um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Die Arbeitsproduktivität ist im abgelaufenen Jahr im Zuge des Aufschwungs gestiegen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen erhöhte sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %. Je geleisteter Erwerbstätigenstunde gerechnet nahm die Arbeitsproduktivität 2011 nur um 1,2 % zu, weil die geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen etwas stärker anstiegen als die Anzahl der Erwerbstätigen.</p>
<p>Der Staatssektor wies im Jahr 2011 nach noch vorläufigen Berechnungen ein moderates Finanzierungsdefizit in Höhe von 26,7 Milliarden Euro auf. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus eine Defizitquote von 1,0 %. Damit wird der im Maastricht-Vertrag genannte Referenzwert von 3 % deutlich unterschritten. In 2009 und 2010 war der Referenzwert jeweils überschritten worden.</p>
<p>Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechungen für das Jahr 2011 enthält das Statement von Präsident Roderich Egeler auf der heutigen Pressekonferenz sowie das zusätzliche Begleitmaterial &#8220;Bruttoinlandsprodukt 2011 für Deutschland&#8221;, das im Internet frei verfügbar ist.</p>
<p>Am 15. Februar 2012 wird das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das vierte Quartal 2011 sowie die überarbeiteten Ergebnisse für das Jahr 2011 veröffentlichen (nur BIP). Detaillierte Ergebnisse folgen am 24. Februar 2012.</p>
<p>Die am 1. September 2011 veröffentlichten Ergebnisse für die Jahre 1991 bis 2010 wurden &#8211; wie immer zum jetzigen Zeitpunkt &#8211; nicht überarbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre> Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen  

                                   2008     2009     2010     2011 

                   Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %          

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts                               

In jeweiligen Preisen
   Private Konsumausgaben           2,3    - 0,0      2,6      3,7
   Konsumausgaben des Staates       4,3      5,1      2,7      2,7
   Bruttoanlageinvestitionen        2,9   - 11,2      5,9      7,9
   darunter:
      Ausrüstungsinvestitionen      3,0   - 23,0     10,1      8,2
      Bauinvestitionen              2,6    - 1,9      3,5      8,3
   I n l ä n d i s c h e
     V e r w e n d u n g            2,7    - 2,7      3,8      4,1
   Exporte                          3,8   - 16,2     16,5     11,1
   Importe                          6,1   - 15,2     16,7     12,8
   B r u t t o i n l a n d s-
     p r o d u k t   (BIP)          1,9    - 4,0      4,3      3,8

Preisbereinigt, verkettet
   Private Konsumausgaben           0,6    - 0,1      0,6      1,5
   Konsumausgaben des Staates       3,1      3,3      1,7      1,2
   Bruttoanlageinvestitionen        1,7   - 11,4      5,5      6,5
   darunter:
      Ausrüstungsinvestitionen      3,6   - 22,8     10,5      8,3
      Bauinvestitionen            - 0,7    - 3,0      2,2      5,4
   I n l ä n d i s c h e
     V e r w e n d u n g            1,3    - 2,6      2,4      2,2
   Exporte                          2,7   - 13,6     13,7      8,2
   Importe                          3,3    - 9,2     11,7      7,2
   B r u t t o i n l a n d s-
     p r o d u k t   (BIP)          1,1    - 5,1      3,7      3,0
   Nachrichtlich:
       BIP je Erwerbstätigen-
         stunde                   - 0,1    - 2,5      1,4      1,2
       BIP je Erwerbstätigen      - 0,1    - 5,2      3,2      1,6

In jeweiligen Preisen
  Bruttonationaleinkommen           1,4    - 3,2      4,0      3,5
  Volkseinkommen                    0,9    - 4,6      5,1      3,5
   Arbeitnehmerentgelt              3,6      0,1      2,5      4,5
   Unternehmens- und
      Vermögenseinkommen          - 3,7   - 13,5     10,5      1,5
  Verfügbares Einkommen der
   privaten Haushalte               2,7    - 0,7      2,9      3,3

      Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten     

Inländische Verwendung              1,2    - 2,4      2,3      2,1
   Private Konsumausgaben           0,3      0,0      0,4      0,9
   Konsumausgaben des Staates       0,5      0,6      0,3      0,2
   Bruttoanlageinvestitionen        0,3    - 2,1      1,0      1,1
      darunter: Ausrüstungs-
                  investitionen     0,3    - 1,9      0,7      0,6
                Bauinvestitionen  - 0,1    - 0,3      0,2      0,5
   Vorratsveränderungen u.Ä.        0,0    - 0,9      0,6    - 0,1
Außenbeitrag                        0,0    - 2,6      1,5      0,8</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bank.ag/2012/01/deutsche-wirtschaft-2011-in-sehr-robuster-verfassung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

