Die deutschen Versicherer haben bei der Verbesserung der für ihre Kunden und Vermittler erbrachten Dienstleistungen noch reichlich Luft nach oben. Zwar verfügt rund die Hälfte der Versicherer inzwischen zumindest über eine Dokumentation, um Abläufe und Technik stärker im Sinne der Kunden zu verbessern. Es fehlt jedoch häufig die Analyse aus Kundensicht. Folge: Die Mehrheit der Unternehmen kann nicht eindeutig festlegen, welche Leistungen einen Mehrwert bringen, um die Attraktivität des Versicherers für Kunden und Vermittler zu steigern. Das sind Ergebnisse der Studie “Unternehmensarchitektur in der deutschen Assekuranz”, die von der Unternehmensberatung PPI AG erstellt wurde.

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Im Jahr 2010 erhöhte sich die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,6 Milliarden Euro. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die zugrunde liegenden Erbschaften und Vermächtnisse (Erwerbe von Todes wegen) sowie Schenkungen insgesamt auf 30,6 Milliarden Euro. Die Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Vermächtnisse ging gegenüber 2009 um 17,2 % zurück. Grund hierfür sind unter anderem höhere Freibeträge nach der Erbschaftsteuerreform, die im Jahr 2009 in Kraft trat und sich erstmals in den Daten für 2010 niederschlägt. Der Wert der Vermögensübergänge nahm hingegen um 4,6 % auf 15,9 Milliarden Euro zu. Die hierfür festgesetzte Erbschaftsteuer betrug im Jahr 2010 rund 3,4 Milliarden Euro (+ 16,4 %).

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Aufgrund der durchaus positiven Finanzsituation werden in diesem Jahr wohl fast alle gesetzlichen Krankenkassen ohne einen Zusatzbeitrag auskommen, wenn auch zum Teil mit erheblichen Anstrengungen. Auch in 2012 und 2013 bleibt es oberste Priorität, einen Zusatzbeitrag zu vermeiden. Erheben Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, müssen sie sich auch bei gutem Service und Extraleistungen auf einen massiven Mitgliederschwund einstellen. Bereits ein vergleichsweise geringer Zusatzbeitrag von fünf Euro monatlich ist für vier von zehn gesetzlich Versicherten ein potenzieller Wechselgrund, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.

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Bis 2030 werden die 60 bis 69-Jährigen zur größten Kundengruppe der Versicherten und lösen damit die heute 40 bis 49-Jährigen ab. Das Problem: Die Marktstrategien zu Neu- und Bestandskunden verlieren mit dieser Entwicklung ihre Grundlage und müssen neu aufgesetzt werden. Während die zahlenmäßig stärkste Kundengruppe in der Regel bereits versichert ist und bestmöglich bis ins hohe Alter gebunden werden sollte, wird die Gruppe potenzieller Neukunden bei den Jüngeren kleiner und muss intensiver bearbeitet werden. Das hat eine aktuelle Marktstudie vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ergeben.

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Der Deutsche bAV Service koordiniert rechtssichere Beratungslösungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Der heutige Unternehmertipp des Deutschen bAV Service beschäftigt sich mit der Absicherung von Berufsunfähigkeitsrisiken in der betrieblichen Altersversorgung.

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58 Prozent der deutschen Versicherer prognostizieren bis 2014 für ihre Branche ein Wachstum mit angezogener Handbremse. Zwar erwartet die Mehrheit, dass die Assekuranz von der insgesamt guten Konjunkturlage profitiert. Gegenwärtig fehlt es der Branche allerdings an starken Wachstumstreibern. Deshalb rechnen nur 17 Prozent der Versicherer damit, dass sich die Assekuranz bis 2014 besser entwickeln wird als die Gesamtwirtschaft. Als größte Herausforderung für das eigene Unternehmen wird am häufigsten die Vorbereitung auf gesetzliche Änderungen genannt (38 Prozent). Als neue Aufgabenstellung ist die schwierige Kapitalmarktsituation hinzugekommen. Sie bereitet jedem fünften Versicherer (20 Prozent) Sorge. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Entscheider-Befragung „Branchenkompass 2011 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

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Die Mehrheit der Deutschen besucht Ratgeberforen oder Verbraucherportale im Internet, in denen Finanzthemen diskutiert werden. 61 Prozent von ihnen interessieren sich für Fragen rund um Versicherungen, 57 Prozent steuern die Portale auf der Suche nach Bankthemen an. Wichtigstes Thema: Die Bank- und Versicherungskunden wollen sich über Tarife und Leistungen informieren. Für 60 Prozent der Deutschen ist das der ausschlaggebende Grund für den Besuch der Plattformen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Read more

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist seit Jahresbeginn wieder einfacher. Die Privaten werben mit bester Versorgung bei Krankheit zu geringen Kosten. Doch bei welchen Versicherern stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Und wer punktet beim Service? Das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender n-tv wollten es genau wissen.

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Freundlich, kompetent und immer erreichbar – das wünschen sich Kunden von ihrem Versicherer. Aber wie gut sind die Versicherer tatsächlich? Und wie verhalten sie sich im Schadensfall? Das Deutsche Institut für Service-Qualität machte zusammen mit dem Nachrichtensender n-tv den großen Zufriedenheitstest. Die Kunden von Barmenia zeigten sich mit ihrem Versicherer am zufriedensten. Hier überzeugten die angebotenen Produkte sowie die gute Beratungsqualität vor Ort und am Telefon. Münchner Verein auf Platz zwei punktete mit der guten Erreichbarkeit und freundlichen Vermittlern. Der drittplatzierte Versicherer Debeka überzeugte vor allem mit der Qualität der angebotenen Produkte. Die höchste Kundenzufriedenheit im Schadensfall wies ERGO Direkt auf.

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Im ersten Quartal 2011 hat sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche von einem Versicherungsvertreter oder -makler beraten lassen. Gleichzeitig ist die generelle Abschlussbereitschaft aber durchaus vorhanden. Jedes zweite Beratungsgespräch führte nämlich direkt oder binnen weniger Wochen zu einem Abschluss. Innerhalb der unterschiedlichen Vertriebswege für Assekuranzprodukte konnten die Makler dabei ihren Anteil am Neugeschäft zu Lasten der Ausschließlichkeitsvertreter kontinuierlich ausbauen. Damit erwachsen den Versicherungsunternehmen – vor allem in Form der gut organisierten Maklerpools – immer einflussreichere Vertriebspartner. Noch haben die wenigsten Assekuranzen eine strategische Antwort auf die neuen Marktverhältnisse gefunden, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse von Steria Mummert Consulting.

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