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	<title>Bank.ag &#187; Versicherungen</title>
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	<description>Informationen zu Geld, Finanzen, Krediten, Aktien und Fonds</description>
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		<title>Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer 2010 um 7,5 % auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 2010 erhöhte sich die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,6 Milliarden Euro. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die zugrunde liegenden Erbschaften und Vermächtnisse (Erwerbe von Todes wegen) sowie Schenkungen insgesamt auf 30,6 Milliarden Euro. Die Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Vermächtnisse ging gegenüber 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2010 erhöhte sich die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer um 7,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 4,6 Milliarden Euro. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die zugrunde liegenden Erbschaften und Vermächtnisse (Erwerbe von Todes wegen) sowie Schenkungen insgesamt auf 30,6 Milliarden Euro. Die Anzahl der steuerpflichtigen Erbschaften und Vermächtnisse ging gegenüber 2009 um 17,2 % zurück. Grund hierfür sind unter anderem höhere Freibeträge nach der Erbschaftsteuerreform, die im Jahr 2009 in Kraft trat und sich erstmals in den Daten für 2010 niederschlägt. Der Wert der Vermögensübergänge nahm hingegen um 4,6 % auf 15,9 Milliarden Euro zu. Die hierfür festgesetzte Erbschaftsteuer betrug im Jahr 2010 rund 3,4 Milliarden Euro (+ 16,4 %).</p>
<p><span id="more-6982"></span></p>
<p>Die Zahl der steuerpflichtigen Schenkungen verringerte sich um 33,0 %. Neben den erhöhten Freibeträgen führte auch eine besonders hohe Fallzahl im Jahr 2009 zu dieser Entwicklung: Vor Inkrafttreten des neuen Erbschaftsrechtes wurden viele Schenkungen vorgezogen, damit noch eine Besteuerung nach altem Recht erfolgen konnte. Der Wert der steuerpflichtigen Schenkungen belief sich auf 14,6 Milliarden Euro (+ 9,8 %). Die festgesetzte Schenkungsteuer ging hingegen um 11,0 % auf 1,2 Milliarden Euro zurück.</p>
<p>Meist vererbten oder verschenkten Eltern ihr Vermögen an ihre Kinder: Auf sie entfielen fast 78 % der steuerpflichtig verschenkten und mehr als 38 % der steuerpflichtig vererbten oder vermachten Vermögenswerte.</p>
<p>Die Erbschaft- und Schenkungsteuerstatistik umfasst nur steuerpflichtige Erwerbe. In den Ergebnissen werden jeweils nur Erbschaften, Vermächtnisse und Schenkungen berücksichtigt, für die im Berichtsjahr erstmals Steuern festgesetzt wurden. Die meisten Vermögensübertragungen liegen jedoch innerhalb der Freibeträge und werden folglich nicht in der Statistik ausgewiesen.</p>
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		<title>Krankenkassen: In 2012 entscheidet nicht der Beitrag, sondern die Leistung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[krankenkassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der durchaus positiven Finanzsituation werden in diesem Jahr wohl fast alle gesetzlichen Krankenkassen ohne einen Zusatzbeitrag auskommen, wenn auch zum Teil mit erheblichen Anstrengungen. Auch in 2012 und 2013 bleibt es oberste Priorität, einen Zusatzbeitrag zu vermeiden. Erheben Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, müssen sie sich auch bei gutem Service und Extraleistungen auf einen massiven Mitgliederschwund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund der durchaus positiven Finanzsituation werden in diesem Jahr wohl fast alle gesetzlichen Krankenkassen ohne einen Zusatzbeitrag auskommen, wenn auch zum Teil mit erheblichen Anstrengungen. Auch in 2012 und 2013 bleibt es oberste Priorität, einen Zusatzbeitrag zu vermeiden. Erheben Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, müssen sie sich auch bei gutem Service und Extraleistungen auf einen massiven Mitgliederschwund einstellen. Bereits ein vergleichsweise geringer Zusatzbeitrag von fünf Euro monatlich ist für vier von zehn gesetzlich Versicherten ein potenzieller Wechselgrund, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.</p>
<p><span id="more-6883"></span></p>
<p>Seit Einführung des Zusatzbeitrages im Jahr 2010 entfielen über 90 Prozent aller Mitgliederverluste auf Kassen, die den Obulus verlangen. Von den Befragten, deren Kasse derzeit noch einen Zusatzbeitrag erhebt, wollen 12 Prozent &#8220;auf jeden Fall&#8221; oder zumindest &#8220;sehr wahrscheinlich&#8221; ihre Mitgliedschaft kündigen. Demgegenüber sagen dies nur zwei Prozent der Versicherten, die den Beitrag nicht zahlen müssen. Der Zusatzbeitrag ist der am häufigsten angeführte Wechselgrund (63 Prozent), vor Leistungsangebot (40 Prozent) und Service, Freundlichkeit, Erreichbarkeit (27 Prozent). Für die Studie wurden im August 2011 insgesamt 750 Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen zwischen 18 und 65 Jahren befragt.</p>
<p>&#8220;Vor allem jüngere und damit tendenziell gesündere Versicherte verlassen ihre Kasse, wenn diese einen Zusatzbeitrag verlangt. Es gehen ausgerechnet die Mitglieder, die für ihre Beiträge vergleichsweise wenige Leistungen beanspruchen, so dass sich die Finanzlage der Kasse schließlich sogar verschlechtern kann&#8221;, kommentiert Nikolaus Schumacher, Partner bei PwC im Bereich Gesundheitswesen und Pharma. Das Durchschnittsalter der grundsätzlich wechselwilligen Befragten liegt bei knapp über 36 Jahren. Die deutliche Mehrheit (63 Prozent) ist männlich. Zudem sind nur bei 13 Prozent der Wechselbereiten Familienangehörige beitragsfrei mitversichert &#8211; im Durchschnitt aller Befragten sind es 20 Prozent.</p>
<p>Zusatzleistungen können Zusatzbeitrag nicht kompensieren</p>
<p>Kaum Aussichten auf Erfolg hat die Strategie, die abschreckende Wirkung eines Zusatzbeitrages durch besondere Leistungen, Wahltarife und Bonusprogramme zu kompensieren. Zwar wissen die befragten Wechselbereiten derartige Extras durchaus zu schätzen. Doch kann keine der abgefragten Leistungen auch nur einen Zusatzbeitrag von fünf Euro aufwiegen. Die aus Sicht der Befragten attraktivsten Zusatzleistungen &#8211; nämlich die professionelle Zahnreinigung und das Hautkrebs-Screening &#8211; würden für eine knappe Mehrheit (56 Prozent) einen Zusatzbeitrag von 2,50 Euro monatlich ausgleichen.</p>
<p>&#8220;Selbst wenn die Kasse dank einer guten Verhandlungsposition günstige Angebote für Zusatzleistungen aushandeln könnte und man von der Einsparung möglicher Folgekosten ausgeht, kosten diese Services mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mehr, als sie betragsmäßig an Zusatzbeitrag kompensieren können&#8221;, betont Schumacher.</p>
<p>Kostenmanagement steht ganz oben auf der Agenda</p>
<p>Für die Kassen folgt daraus, dass die Vermeidung eines Zusatzbeitrages absolute Priorität haben muss. Um Kosten zu senken, sollten neben den Verwaltungsausgaben auch Zusatzleistungen auf den Prüfstand. Denn ein Abbau in diesem Bereich hat zwar eventuell auch Auswirkungen auf die Mitgliederzahl, allerdings werden die Verluste niedriger sein als bei der Erhebung eines Zusatzbeitrages.</p>
<p>Für Krankenkassen mit finanziellem Spielraum sind Zusatzleistungen demgegenüber eine wesentliche Option, um sich im Wettbewerb zu profilieren und Mitglieder zu gewinnen. Auch wenn die Zusatzleistungen keinen Zusatzbeitrag kompensieren können, sind sie als kostenlose Leistung für die Versicherten attraktiv. Damit ändert sich der Wettbewerb in 2012: In den letzten Jahren fand ein Preiswettbewerb statt. Kassen, die Zusatzbeiträge erhoben, verloren massiv Mitglieder. In 2012 dürften die Wechselbewegungen geringer ausfallen und der Wettbewerb wird über die zusätzlichen Leistungen stattfinden.</p>
<p>&#8220;Wichtig ist dabei, dass die Leistungen flexibel konzipiert werden, so dass sie schnell angepasst werden können, falls sich die Finanzlage wieder verschlechtert. Dies dürfte ab 2014 der Fall sein&#8221;, erwartet Schumacher.</p>
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		<title>Versicherungs-Studie: Generation 60-Plus stellt bis 2030 die größte Kundengruppe</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Generation 60-Plus]]></category>
		<category><![CDATA[kunden]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis 2030 werden die 60 bis 69-Jährigen zur größten Kundengruppe der Versicherten und lösen damit die heute 40 bis 49-Jährigen ab. Das Problem: Die Marktstrategien zu Neu- und Bestandskunden verlieren mit dieser Entwicklung ihre Grundlage und müssen neu aufgesetzt werden. Während die zahlenmäßig stärkste Kundengruppe in der Regel bereits versichert ist und bestmöglich bis ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2030 werden die 60 bis 69-Jährigen zur größten Kundengruppe der Versicherten und lösen damit die heute 40 bis 49-Jährigen ab. Das Problem: Die Marktstrategien zu Neu- und Bestandskunden verlieren mit dieser Entwicklung ihre Grundlage und müssen neu aufgesetzt werden. Während die zahlenmäßig stärkste Kundengruppe in der Regel bereits versichert ist und bestmöglich bis ins hohe Alter gebunden werden sollte, wird die Gruppe potenzieller Neukunden bei den Jüngeren kleiner und muss intensiver bearbeitet werden. Das hat eine aktuelle Marktstudie vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ergeben.</p>
<p><span id="more-6580"></span></p>
<p>Aufgeschlüsselt nach Versicherungssparten verzeichnet die PKW-Haftpflichtversicherung den größten Verlust. Bis 2030 reduziert sich die Zahl der Policen in diesem Segment um knapp sechs Millionen. Das Minus erreicht dabei fast aller Altersgruppen &#8211; von den 20jährigen bis hin zu den 59-jährigen werden jeweils mehr als eine Millionen Kunden weniger in den Büchern stehen.</p>
<p>Bei der aktuell größten Kundengruppe der 40- bis 49-Jährigen liegt das Minus in knapp 20 Jahren bei mehr drei Millionen Kunden. Ebenfalls stark rückläufig dürfe das Geschäft für die privaten Haftpflicht- und Hausratversicherer ausfallen. Insgesamt reduziert sich die Zahl der Versicherten jeweils um knapp fünf Millionen.</p>
<p>Die heute größte Kundengruppe der 40 bis 49-jährigen, die 2030 zwischen 60- 69 Jahre als sein wird, lässt die Zahl der Versicherten in den älteren Jahrgängen entsprechend steigen. Bei der PKW-Haftpflicht werden 2,7 Millionen Kunden mehr als heute im Bestand stehen. Bei der privaten Haftpflicht ist ein Plus von 2,5 Millionen Policen zu erwarten &#8211; bei der Hausratsversicherung knapp drei Millionen Versicherte.</p>
<pre>Hintergrundinformationen:
Die Untersuchung zum Thema "Auswirkungen der demografischen
Entwicklung auf die Marktpotenziale von Versicherungen und
Kreditinstituten" wurde vom IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung im September 2011 durchgeführt und auf Grundlage
der TdW 2011 und der vom statistischen Bundesamt ermittelten
Bevölkerungsvorausrechnung bis 2030 erstellt.</pre>
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		<title>Unternehmertipp zur Betriebsrente: Vorsicht bei Einschluss der Berufsunfähigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche bAV Service koordiniert rechtssichere Beratungslösungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Der heutige Unternehmertipp des Deutschen bAV Service beschäftigt sich mit der Absicherung von Berufsunfähigkeitsrisiken in der betrieblichen Altersversorgung. Aufgrund der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers nach § 1 Abs. 1 S. 3 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ist es unabdingbar, dass die Zusage von Berufsunfähigkeitsleistungen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche bAV Service koordiniert rechtssichere Beratungslösungen in allen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Der heutige Unternehmertipp des Deutschen bAV Service beschäftigt sich mit der Absicherung von Berufsunfähigkeitsrisiken in der betrieblichen Altersversorgung.</p>
<p><span id="more-6420"></span></p>
<p>Aufgrund der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers nach § 1 Abs. 1 S. 3 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ist es unabdingbar, dass die Zusage von Berufsunfähigkeitsleistungen in sämtlichen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung nur in begründeten Einzelfällen und nach ausführlicher rechtlicher Beratung erteilt werden sollte.</p>
<p>Allein die unterschiedlichsten Begriffsverwendungen zeigen deutlich, wie der Anspruch und die biometrische Absicherung dieses Risikos auseinander fallen können. So spricht der § 1 Abs. 1 S. 1 BetrAVG von einer Invaliditätsversorgung, die Versicherungswirtschaft von einer Berufsunfähigkeit im Sinne der allgemeinen Versicherungsbedingungen und die gesetzliche Rentenversicherung spricht von einer Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit (siehe § 240 (2) SGB VI).</p>
<p>Die einzelnen Definitionen unterscheiden sich so grundlegend voneinander, dass von der Gewährung betrieblicher Versorgungsleistungen für den Fall der Berufsunfähigkeit ohne übereinstimmende Formulierung zwischen schriftlich erteilter Zusage und Anspruch aus der individuellen Rückdeckungsversicherung dringend abgeraten werden muss. Eine Zusage ohne entsprechende Absicherung zu erteilen, widerspricht ohnehin sämtlichen kaufmännischen Grundsätzen. Der Deutsche bAV Service und seine Partner koordinieren für Arbeitgeber die notwendigen rechtskonformen Beratungsprozesse im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Hierzu werden alle rechtlich notwendigen Erfordernisse und Hintergründe analysiert und passend umgesetzt. Rechtsberatende und sonstige erlaubnispflichtige Beratungsdienstleistungen werden in diesem Zusammenhang von befugten Dienstleistern bzw. Sozietäten übernommen.</p>
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		<title>Studie: 58 Prozent der Versicherer prognostizieren moderates Wachstum</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 10:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[versicherer]]></category>

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		<description><![CDATA[58 Prozent der deutschen Versicherer prognostizieren bis 2014 für ihre Branche ein Wachstum mit angezogener Handbremse. Zwar erwartet die Mehrheit, dass die Assekuranz von der insgesamt guten Konjunkturlage profitiert. Gegenwärtig fehlt es der Branche allerdings an starken Wachstumstreibern. Deshalb rechnen nur 17 Prozent der Versicherer damit, dass sich die Assekuranz bis 2014 besser entwickeln wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>58 Prozent der deutschen Versicherer prognostizieren bis 2014 für ihre Branche  ein Wachstum mit angezogener Handbremse. Zwar erwartet die Mehrheit, dass die  Assekuranz von der insgesamt guten Konjunkturlage profitiert. Gegenwärtig fehlt  es der Branche allerdings an starken Wachstumstreibern. Deshalb rechnen nur 17  Prozent der Versicherer damit, dass sich die Assekuranz bis 2014 besser  entwickeln wird als die Gesamtwirtschaft. Als größte Herausforderung für das  eigene Unternehmen wird am häufigsten die Vorbereitung auf gesetzliche  Änderungen genannt (38 Prozent). Als neue Aufgabenstellung ist die schwierige  Kapitalmarktsituation hinzugekommen. Sie bereitet jedem fünften Versicherer (20  Prozent) Sorge. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Entscheider-Befragung  „Branchenkompass 2011 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in  Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.</p>
<p><span id="more-6119"></span></p>
<p>Aufgeschlüsselt nach Sparten,  fällt das Stimmungsbild in der Assekuranz sehr unterschiedlich aus. Während fast  zwei Drittel der Schadenversicherer eine kontinuierliche Wirtschaftsentwicklung  in der eigenen Branche erwarten (63 Prozent), äußern sich die  Personenversicherer in der Regel verhaltener. Skeptisch zeigt sich vor allem die  gesetzliche Krankenversicherung (GKV), auf der ein hoher Konsolidierungsdruck  lastet: Fast jede vierte Kasse beurteilt die mittelfristige Perspektive negativ.  Zugleich freuen sich die privaten Krankenversicherer über mehr Neugeschäft  infolge der Aufhebung des Dreijahresmoratoriums.</p>
<p>Die Sorge der  Schadenversicherer gilt vor allem dem Reformeifer des Gesetzgebers. Befragt nach  den größten Herausforderungen für das eigene Geschäft, verweist knapp jeder  zweite Schadenversicherer auf die Gesetzesänderungen und deren internen  Umsetzung (49 Prozent). Nur 26 Prozent der Personenversicherungen beklagen  diesen Umstand. Ein umgekehrtes Bild ergibt sich bei der Einschätzung der  aktuellen Kapitalmarktsituation. Schwindende Erträge aus der Kapitalanlage  infolge niedriger Leitzinsen belasten die Geschäftsergebnisse der  Lebensversicherer. Entsprechend bezeichnen 32 Prozent der Personenversicherer  diese Situation als ihre größte Herausforderung, nur neun Prozent der  Schadenversicherer teilen diese Sichtweise. Der Kostendruck ist hingegen in  beiden Sparten gleichermaßen stark zu spüren. Mehr Entscheider als vor drei  Jahren sorgen sich um steigende Kosten (14 Prozent).</p>
<p>Auf die  Herausforderungen antworten die Versicherer mit strategischen Neuausrichtungen  und dem Aufbau von Arbeitsgruppen (28 Prozent). Gerade Solvency II, aber auch  der verschärfte Wettbewerb, der niedrige Leitzins und die neuen  Versicherungsrisiken erfordern von der Assekuranz ausgereifte Lösungen.  Entsprechend erachten die Befragten Strategiefragen und das Einsetzen von  Arbeitsgruppen zu Einzelaufgaben gegenwärtig für wichtiger als 2008. Gut jeder  fünfte Versicherer antwortet auf die aktuellen Herausforderungen mit der  Entwicklung neuer Produkte und Tarife (22 Prozent). In der Befragung von 2008  gab noch jeder dritte Entscheider dieses Maßnahmenbündel an. Heute wollen vor  allem Personenversicherer neue Produkte auf den Markt  bringen.</p>
<p><em>Hintergrundinformationen</em><br />
<em>Im April und Mai  2011 befragte das Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag von Steria Mummert  Consulting und dem F.A.Z.-Institut 100 Führungskräfte aus 100 der größten  Versicherungsgesellschaften in Deutschland über ihre Investitionsziele und ihre  Geschäftspolitik bis 2014. Die Topentscheider repräsentieren die wichtigsten  Sparten der Personen- und Schadenversicherung: Leben, Kranken, Kfz, Haftpflicht,  Industrie/Gewerbe und sonstige Sachversicherungen. Die Interviewpartner waren  Vorstandsvorsitzende, andere Mitglieder des Vorstands oder Leiter der für  Investitionen zuständigen Finanz- und Entwicklungsabteilungen sowie Leiter des  Marketings. forsa führte die Befragung in Telefoninterviews nach der Methode des  Computer Assisted Telephone Interviewing (CATI) durch. Die Ergebnisse wurden  untersucht und mit den Branchenkompass-Studien der Jahre 2002 bis 2008  verglichen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehrheit der Versicherungs- und Bankkunden informiert sich auf Verbraucherportalen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrheit der Deutschen besucht Ratgeberforen oder Verbraucherportale im Internet, in denen Finanzthemen diskutiert werden. 61 Prozent von ihnen interessieren sich für Fragen rund um Versicherungen, 57 Prozent steuern die Portale auf der Suche nach Bankthemen an. Wichtigstes Thema: Die Bank- und Versicherungskunden wollen sich über Tarife und Leistungen informieren. Für 60 Prozent der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mehrheit der Deutschen besucht Ratgeberforen oder  Verbraucherportale im Internet, in denen Finanzthemen diskutiert werden.  61 Prozent von ihnen interessieren sich für Fragen rund um  Versicherungen, 57 Prozent steuern die Portale auf der Suche nach  Bankthemen an. Wichtigstes Thema: Die Bank- und Versicherungskunden  wollen sich über Tarife und Leistungen informieren. Für 60 Prozent der  Deutschen ist das der ausschlaggebende Grund für den Besuch der  Plattformen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der  Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter  1.000 Bundesbürgern.<span id="more-6078"></span></p>
<pre><strong>Erfahrungen anderer für jeden Dritten entscheidend </strong></pre>
<p>Mehr  als jeder dritte Deutsche nutzt Ratgeberforen, um sich ein Bild von den  Erfahrungen anderer Kunden mit bestimmten Instituten oder Angeboten zu  machen. Bei Versicherungsthemen sind das 39, bei Bankthemen 35 Prozent  der Befragten. Sich über ein Institut zu beschweren oder es bestenfalls  weiterzuempfehlen, tun allerdings die Wenigsten. Nur jeweils zwölf  Prozent der Bank- und Versicherungskunden nutzen Ratgeberforen und  Verbraucherportale für diesen Zweck.</p>
<pre><strong>Auch Bank- und Versicherungsmitarbeiter erwünscht </strong></pre>
<p>Die  Befragten sind mehrheitlich einverstanden, dass zunehmend auch  Mitarbeiter der Kreditinstitute und Assekuranzen in den Portalen aktiv  sind und den Dialog suchen. Knapp zwei von drei Deutschen (64 Prozent)  haben prinzipiell nichts dagegen. Jeder Zweite erwartet allerdings, dass  sich die Bank- und Versicherungsmitarbeiter als solche zu erkennen  geben und transparent kommunizieren, wer ihr Auftraggeber ist.</p>
<pre><strong>Faktenkontor: Spezialagentur für Research, Studien und Kompetenz-PR </strong></pre>
<p>Das  Faktenkontor ist eine auf die Finanzbranche spezialisierte  Beratungsgesellschaft für Markenkommunikation und  Vertriebsunterstützung. Das Faktenkontor stellt gezielt die Kompetenz  seiner Kunden in deren Zielgruppen heraus. Studien und Recherchen, die  u.a. in Zusammenarbeit mit namhaften Medienpartnern entstehen, legen die  dafür notwendige Faktenbasis. Neben klassischer PR-Beratung gehören  Konzeption und Umsetzung von Kampagnen, Social Media Strategien und PR-Erfolgsmessung zum Leistungsspektrum. Weltweit ist  die Kundenbetreuung durch die Mitgliedschaft in der internationalen  Berater-Plattform ComVort gewährleistet. Als erste Kommunikationsagentur  ist das Faktenkontor zudem zertifiziertes Mitglied des Hamburger  Consulting Club e.V. (HCC).</p>
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		<title>Servicestudie: Private Krankenversicherer 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 11:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist seit Jahresbeginn wieder einfacher. Die Privaten werben mit bester Versorgung bei Krankheit zu geringen Kosten. Doch bei welchen Versicherern stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Und wer punktet beim Service? Das Deutsche Institut für Service-Qualität und der Nachrichtensender n-tv wollten es genau wissen. Testsieger und damit &#8220;Bester privater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung  ist seit Jahresbeginn wieder einfacher. Die Privaten werben mit bester  Versorgung bei Krankheit zu geringen Kosten. Doch bei welchen  Versicherern stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Und wer punktet beim  Service? Das Deutsche Institut für Service-Qualität und der  Nachrichtensender n-tv wollten es genau wissen.</p>
<p><span id="more-5659"></span></p>
<p>Testsieger und  damit &#8220;Bester privater Krankenversicherer 2011&#8243; wurde Barmenia. Das  Unternehmen punktete mit dem besten Service und einem hervorragenden  Grundschutz-Tarif. Münchener Verein auf Rang zwei bot Top-Service und  Top-Tarife. Der Drittplatzierte Deutscher Ring überzeugte durch das  beste Ergebnis im Bereich Leistung.</p>
<p>Die Servicequalität der  Branche ist insgesamt nur befriedigend. &#8220;Gerade bei Versicherungen ist  es wichtig, gezielt auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen. Umso  enttäuschender ist es, dass die Anrufer in knapp zwei Drittel der Fälle  nicht individuell beraten wurden&#8221;, kommentiert Markus Hamer,  Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts. Zudem mussten die Tester  durchschnittlich eine Minute warten, bis sie einen Ansprechpartner  erreichten. Die E-Mail-Beantwortung schnitt nur ausreichend ab. Fast  jede fünfte Anfrage blieb unbeantwortet. Jede zweite E-Mail-Antwort ging  nicht vollständig auf alle Anfragebestandteile ein. Weiterhin fiel auf,  dass nur auf jeder dritten Webseite Tarifbedingungen einsehbar waren.</p>
<p>Die  Produktbewertungen durch das Ratingunternehmen Franke und Bornberg  reichten von &#8220;hervorragend&#8221; bis &#8220;schwach&#8221;. Große Unterschiede gab es  zudem beim Preis &#8211; insbesondere beim Grundschutz. Bei der Wahl des  günstigsten Anbieters konnten bis zu 75 Prozent der Beitragskosten  gespart werden. &#8220;Letztendlich sollte die individuelle Situation  betrachtet werden: Welche Leistungen sind mir wichtig und welchen Preis  bin ich bereit dafür zu bezahlen? Auf dieser Basis sollten stets mehrere  Angebote verglichen werden&#8221;, rät Serviceexperte Hamer.</p>
<p>Im  Auftrag von n-tv untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität  die Leistungen und den Service der 20 größten privaten  Krankenversicherer. Insgesamt fanden über 600 Servicekontakte statt. Die  Tester untersuchten anhand von je 31 Kontakten pro Unternehmen den  Kundenservice am Telefon, per E-Mail und im Internet. Über den  Servicetest hinaus erfolgte in Kooperation mit der Ratingagentur Franke  und Bornberg eine umfassende Bewertung des Leistungsangebots. Dabei  wurden verschiedene Tarife der privaten Versicherer hinsichtlich  Qualität und Kosten unter die Lupe genommen.</p>
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		<title>Kundenbefragung Versicherer 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 05:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbefragung Versicherer 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheitstes]]></category>

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		<description><![CDATA[Freundlich, kompetent und immer erreichbar &#8211; das wünschen sich Kunden von ihrem Versicherer. Aber wie gut sind die Versicherer tatsächlich? Und wie verhalten sie sich im Schadensfall? Das Deutsche Institut für Service-Qualität machte zusammen mit dem Nachrichtensender n-tv den großen Zufriedenheitstest. Die Kunden von Barmenia zeigten sich mit ihrem Versicherer am zufriedensten. Hier überzeugten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freundlich, kompetent und immer erreichbar &#8211; das wünschen sich Kunden  von ihrem Versicherer. Aber wie gut sind die Versicherer tatsächlich?  Und wie verhalten sie sich im Schadensfall? Das Deutsche Institut für  Service-Qualität machte zusammen mit dem Nachrichtensender n-tv den  großen Zufriedenheitstest. Die Kunden von Barmenia zeigten sich  mit ihrem Versicherer am zufriedensten. Hier überzeugten die angebotenen  Produkte sowie die gute Beratungsqualität vor Ort und am Telefon.  Münchner Verein auf Platz zwei punktete mit der guten Erreichbarkeit und  freundlichen Vermittlern. Der drittplatzierte Versicherer Debeka  überzeugte vor allem mit der Qualität der angebotenen Produkte. Die  höchste Kundenzufriedenheit im Schadensfall wies ERGO Direkt auf.</p>
<p><span id="more-5646"></span></p>
<p>Insgesamt  war die Zufriedenheit mit den Versicherern hoch. Die Beurteilung der  Produkte und der Freundlichkeit der Versicherungsvermittler fiel am  positivsten aus. Verbesserungsmöglichkeiten zeigten sich bei der  telefonischen Erreichbarkeit sowie der Beratungsqualität. Aus Sicht der  Kunden können die Versicherer zudem bei der Transparenz der Prämien- und  Kostenberechnung besser werden.</p>
<p>Auch die Bearbeitung von  Schadensfällen überzeugte. Gute Noten bekamen die Versicherer für die  Schnelligkeit und die Qualität der Bearbeitung. Jedoch war jeder zehnte  Versicherte mit der Schadensregulierung unzufrieden.</p>
<p>Die  Online-Befragung &#8220;Beliebtester Versicherer 2011&#8243; fand vom 19.02. bis  27.03.2011 statt. Neben der Beurteilung der Leistungen und Produkte der  Versicherer standen Serviceaspekte und Erfahrungen mit der  Schadensregulierung im Fokus der Befragung. Insgesamt flossen 2.178  Kundenmeinungen ein. Es wurden über 50 Anbieter beurteilt.</p>
<p>Mehr dazu: n-tv Ratgeber &#8211; Geld, Mittwoch, 20. April 2011, um 18:35 Uhr</p>
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		<title>Versicherungsvertrieb: Maklerpools zwingen Assekuranzen zum Strategieschwenk</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 08:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Quartal 2011 hat sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche von einem Versicherungsvertreter oder -makler beraten lassen. Gleichzeitig ist die generelle Abschlussbereitschaft aber durchaus vorhanden. Jedes zweite Beratungsgespräch führte nämlich direkt oder binnen weniger Wochen zu einem Abschluss. Innerhalb der unterschiedlichen Vertriebswege für Assekuranzprodukte konnten die Makler dabei ihren Anteil am Neugeschäft zu Lasten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Quartal 2011 hat sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche von einem  Versicherungsvertreter oder -makler beraten lassen. Gleichzeitig ist die  generelle Abschlussbereitschaft aber durchaus vorhanden. Jedes zweite  Beratungsgespräch führte nämlich direkt oder binnen weniger Wochen zu einem  Abschluss. Innerhalb der unterschiedlichen Vertriebswege für Assekuranzprodukte  konnten die Makler dabei ihren Anteil am Neugeschäft zu Lasten der  Ausschließlichkeitsvertreter kontinuierlich ausbauen. Damit erwachsen den  Versicherungsunternehmen &#8211; vor allem in Form der gut organisierten Maklerpools &#8211;  immer einflussreichere Vertriebspartner. Noch haben die wenigsten Assekuranzen  eine strategische Antwort auf die neuen Marktverhältnisse gefunden, so das  Ergebnis einer aktuellen Analyse von Steria Mummert Consulting.</p>
<p><span id="more-5591"></span></p>
<p>&#8220;Für  Versicherungsunternehmen drängt sich vor diesem Hintergrund die Frage auf, ob  Makler und freie Vermittler derzeit in ausreichendem Maße in die  Vertriebsstrategie eingebunden sind&#8221;, sagt Michael Süß, Leiter Vertrieb  Versicherungen bei Steria Mummert Consulting. &#8220;Vor allem eine klare Strategie  zur sinnvollen Zusammenarbeit mit den Maklerpools gehört auf der Tagesordnung  ganz nach oben. Zwar wird derzeit noch nicht der Großteil des Maklergeschäfts  über die &#8211; für die Versicherungen teuren &#8211; Pools eingereicht, aber deren  Organisations- und damit Einflussgrad ist in den vergangenen Jahren stark  gestiegen.&#8221;</p>
<p>Um die Makler auch weiterhin direkt an sich zu binden, kommt  der Qualität der Vertriebsunterstützung sowie der Ausgestaltung der  Online-Strategie dabei eine entscheidende Bedeutung zu. Für die  Versicherungsunternehmen heißt dies, dass sie ein konsequent am Bedarf ihrer  Vertriebspartner orientiertes Vertriebsinstrumentarium in Form von  Verkaufskonzepten und -technologien bereitstellen müssen. &#8220;Ohne eine  entsprechende IT-Unterlegung werden Versicherer dieses sicherlich nicht für alle  Vertriebskanäle in gleich hoher Qualität bewerkstelligen können&#8221;, ist  Versicherungsexperte Süß überzeugt.</p>
<p>Wie wichtig eine enge Abstimmung mit  seinen Vertriebspartnern ist, wird am Beispiel einer Zielgruppenstrategie  deutlich, wie sie zuletzt von immer mehr Assekuranzen verfolgt wird. Arbeitet  ein Versicherer etwa stark mit Maklern zusammen, wird es vielfach nicht möglich  sein, einen zielgruppenorientierten Beratungsansatz durchzusetzen. Denn nur die  wenigsten Makler werden bereit sein, zugunsten der neuen Zielkunden auf das  Geschäft mit bisherigen Bestandskunden zu verzichten. „Ein Ausweg wäre die Suche  nach Maklern, die sich genau auf die Zielgruppe des Versicherers spezialisiert  haben“, sagt Michael Süß. „Häufiger wird es aber darum gehen, schon bei der  Konzeption einer neuen Vertriebsidee die bestehende Vertriebsorganisation eng  einzubinden. Und an den Maklern und deren Pools führt dabei künftig kein Weg  mehr vorbei.“</p>
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		<title>Umfrage: Deutsche ergreifen Initiative in Versicherungsfragen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 06:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund zwei Drittel der Deutschen haben ihren letzten Gesprächstermin bei einem Makler oder Versicherungsberater auf eigene Initiative veranlasst. Jede zweite Beratung führte zum Abschluss eines Vertrages. Nur jedes vierte Gespräch diente allein der Information oder hatte einen Folgetermin. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund zwei Drittel der Deutschen haben ihren letzten Gesprächstermin  bei einem Makler oder Versicherungsberater auf eigene Initiative  veranlasst. Jede zweite  Beratung führte zum Abschluss eines Vertrages.  Nur jedes vierte  Gespräch diente allein der Information oder hatte  einen Folgetermin. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative  Online-Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des  Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.</p>
<p><span id="more-5587"></span></p>
<p>Die Bundesbürger  hatten mehrheitlich keine regelmäßigen Termine mit ihrem  Versicherungsberater. Die Deutschen bevorzugen anlassbezogene  Konsultationen. Bei vier von zehn  Befragten liegt das letzte  Beratungsgespräch mit einem Versicherungsvertreter oder Makler mehr als  zwölf Monate zurück. Nur jeder Fünfte nahm innerhalb der letzten zwölf  Monate Beratungsleistungen der Assekuranzen in Anspruch.</p>
<p>Bei der  Auswahl ihres Gesprächspartners entschieden sich die Bundesbürger vor  allem für bewährte Versicherungshäuser. 69 Prozent  der Gespräche  führten die Assekuranzen zuletzt mit Bestandskunden. Der Anteil an  Neukunden betrug nur 29 Prozent. Der beliebteste Ort für die Beratung  ist die eigene Wohnung. Mehr als die Hälfte  der Termine fand bei den  Kunden zu Hause statt.</p>
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