Rund zwei Drittel der Deutschen haben ihren letzten Gesprächstermin bei einem Makler oder Versicherungsberater auf eigene Initiative veranlasst. Jede zweite Beratung führte zum Abschluss eines Vertrages. Nur jedes vierte Gespräch diente allein der Information oder hatte einen Folgetermin. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

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Die Deutsche Angestellten Krankenkasse hat im vergangenen Jahr die Zahl ihrer Mitglieder um 300.000 verringert. DAK-Chef Rebscher sagte der “Berliner Zeitung”, etwa eine halbe Million Versicherte hätten die Kasse wegen des Zusatzbeitrags von 8 Euro verlassen. Zugleich habe man rund 200.000 dazugewonnen. Wegen der hohen Verluste müsse die DAK Stellen in ihrem Verwaltungsapparat streichen.

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Zehntausenden gesetzlich Krankenversicherten droht offenbar die Pfändung, weil sie ihren Zusatzbeitrag nicht gezahlt haben. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach haben mehrere Krankenkassen die Daten betroffener Versicherter an die Hauptzollämter weitergegeben. Die Behörden sollen das Geld jetzt eintreiben – notfalls auch, indem sie die Gehälter der Versicherten pfänden. Laut Bild hat sich unter anderem die DAK zu diesem Schritt entschlossen. Ihr fehlen offenbar die Zusatzbeiträge von 220.000 Mitgliedern.

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und die Pflicht zur Einführung von Unisex-Tarifen bei Versicherungen. “Nur weil das Merkmal Mann und Frau einfach zu erheben ist, ist das kein Grund dafür, das jeweilige Geschlecht in statistische Sippenhaft zu nehmen”, kommentiert Gerd Billen, Vorstand des vzbv das Urteil. Der vzbv fordert die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf, die Tarifumstellung zu überwachen, um missbräuchliche Preissteigerungen zu verhindern.

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Die Qualität der Versicherungs- und Bankprodukte ist verbunden mit der Finanzkraft des Anbieters. Während wir bis vor kurzem kaum Unterschiede in der Substanzkraft von Versicherern verzeichnen konnten, gibt es heute gravierende Unterschiede. Die Netto-Renditen der Lebensversicherer sind wegen niedriger Zinsen und der Kapitalmarktkrise deutlich gesunken. Sechs Lebensversicherer haben bereits das Neugeschäft eingestellt oder beabsichtigen die Einstellung. “Wir werden eine Welle von Neugeschäftsschließungen und den damit verbundenen Run-Off der Lebensversicherer in den nächsten zwei Jahren sehen”, so die Prognose von Dr. Marco Metzler, Lebensversicherungsexperte und Fachbeirat des DFSI Deutsches Finanz-Service Institut.

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In der gesetzlichen Krankenversicherung bahnt sich offenbar eine große Fusion an. Wie die “Leipziger Volkszeitung” berichtet, haben sich die Vorstände der Techniker Krankenkasse TK – und der KKH-Allianz bereits auf den Zusammenschluss geeinigt. Dem Bericht zufolge beraten die Aufsichtsgremien bei ihrer nächsten Sitzung im März über die Pläne. Die Zusammenlegung von TK und KKH würde zur größten Krankenkasse Deutschlands führen – mit knapp neuneinhalb Millionen Versicherten.

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80 Prozent der deutschen Versicherungskunden wollen sich darauf verlassen können, dass ihr Berater das für sie beste Produkt anbietet. Dieser Wunsch nach Fachkompetenz rangiert damit bei der Wertschätzung von Beratungsleistungen unter den drei wichtigsten Anforderungen an die eigene Assekuranz. Doch Anspruch und Wirklichkeit könnten aus Kundensicht bei einigen Versicherern noch deutlich verbessert werden. Bei der Victoria (seit Mitte 2010 Ergo) und HDI sieht nur rund jeder zweite Kunde den eigenen Wunsch nach individueller Beratung erfüllt. Zum Vergleich: Bei der Zurich Versicherung sind es 72 Prozent. Das ergibt die Studie “Geschäftspotenziale im Bankenvertrieb” des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

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Für 80 Prozent der Versicherungskunden ist es wichtig, dass sie sich darauf verlassen können, von ihrem Berater das für sie beste Produkt angeboten zu bekommen. Aber nur gut jeder zweite ist davon überzeugt, dass dieses in der Realität auch so ist. Eine bedrohliche Lücke, die ohne ein effektiveres Kundenwertmanagement kaum zu schließen ist. Gleichzeitig führt für die Assekuranzunternehmen auch an einer größeren Kosteneffizienz kein Weg vorbei. Der Handlungsdruck ist dabei in allen Versicherungssparten gleichermaßen groß, so das Ergebnis einer aktuellen Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.

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Die Versicherer in Deutschland zeigen aus Kundensicht Qualitätsmängel in der Beratung. So wünschen sich 75 Prozent der Deutschen, dass der Versicherungsagent die volle Verantwortung für die Beratung übernimmt und nicht an den Kunden delegiert. Gut jeder vierte Versicherte bemängelt, dass die eigene Assekuranz diesen Anspruch nicht erfüllt. Den größten Nachbesserungsbedarf sehen die Kunden bei der Cosmos. Hier liegen Anspruch und Wirklichkeit nach Meinung von knapp jedem dritten Kunden weit voneinander entfernt. Bei der Zurich Versicherung (6,3 Prozent), Victoria (7,7 Prozent) und AachenMünchener (11,1 Prozent) ist die Anzahl kritischer Kunden in diesem Punkt dagegen weitaus kleiner. Das ergibt die Studie “Geschäftspotenziale im Versicherungsvertrieb” des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

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Das Kassensterben wird anhalten. Bis Ende 2012 werden mindestens weitere 20 gesetzliche Krankenversicherungen vom Markt verschwinden, langfristig könnte ihre Zahl sogar auf unter 100 sinken. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Kassen bereits von 216 auf 163 verringert. Nirgendwo gab es damit so viele Fusionen wie in dieser Branche. Das ergibt eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.

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