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	<description>Informationen zu Geld, Finanzen, Krediten, Aktien und Fonds</description>
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		<title>Sparpaket vernichtet bestehendes Insolvenzrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gläubigerschutzvereinigung Deutschland e. V. (GSV) weist darauf  hin, dass der Gesetzentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz massive  Änderungen im Insolvenzrecht beinhaltet. Sollte diese Änderung erfolgen,  würde das bestehende Insolvenzrecht ausgehebelt &#8211; mit fatalen  wirtschaftlichen Folgen.

Im Rahmen des sogenannten Sparpaketes  ist geplant, die Finanzverwaltung von dem für alle anderen Gläubiger  geltenden Gleichheitsgrundsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gläubigerschutzvereinigung Deutschland e. V. (GSV) weist darauf  hin, dass der Gesetzentwurf zum Haushaltsbegleitgesetz massive  Änderungen im Insolvenzrecht beinhaltet. Sollte diese Änderung erfolgen,  würde das bestehende Insolvenzrecht ausgehebelt &#8211; mit fatalen  wirtschaftlichen Folgen.</p>
<p><span id="more-4107"></span></p>
<p>Im Rahmen des sogenannten Sparpaketes  ist geplant, die Finanzverwaltung von dem für alle anderen Gläubiger  geltenden Gleichheitsgrundsatz zu befreien. Somit würde es ermöglicht,  dass Finanzbehörden per Aufrechnung unmittelbar in die  Insolvenzabwicklung hineingreifen dürfen. Dadurch verkürzt sich die  Liquidität im Durchschnitt um mindestens 15%, in Einzelfällen sogar um  bis zu 100%; ein Großteil der zukünftigen Insolvenzverfahren wird daher  niemals eröffnet werden. Der Fiskus begleicht so Altforderungen aus der  Zeit vor der Insolvenz, die eigentlich &#8211; genau wie die Ansprüche aller  anderen Gläubiger auch &#8211; regulär erst gegen Verfahrensende aus der  sogenannten Verteilungsmasse (§§ 187 ff. InsO) bezahlt worden wären.</p>
<p>Die  1999 in Kraft getretene Insolvenzordnung (InsO) war ein Gesetz mit  einer ganz besonders ausgeprägten Gerechtigkeitsbalance. Kein Faustrecht  des Stärkeren und kein Vorteil des Schnelleren. Alle Gläubiger &#8211; in  ihrem persönlichen Schaden ohnehin wirtschaftlich gleichsam betroffen &#8211;  wurden gleichmäßig und gerecht bedient. Der Strahl der Gießkanne war an  allen Enden für alle Betroffenen gleich stark. Die InsO sanktionierte  sogar rechtswidriges Verhalten eines Gläubigers, wenn der sich in  kritischer Zeit Vorteile verschaffte.</p>
<p>Nun soll mit dem Fiskus ein  einziger Gläubiger von diesen Pflichten befreit werden. Prof. Dr. Hans  Haarmeyer, Vorstandsvorsitzender der Gläubigerschutzvereinigung  Deutschland e. V. ( <a href="http://www.gsv.eu/">www.gsv.eu</a> ), verurteilt das scharf: &#8220;Dies ist ein offener Bruch mit allen  bisherigen Regelungen gleichheitsgerechten Verhaltens und zugleich ein  bedenklicher Eingriff in Artikel 3 des Grundgesetzes. Während alle  anderen Gläubiger sich auch weiterhin an Recht und Gesetz halten müssen,  wird die Finanzverwaltung von der Einhaltung dieser zentralen Regelung  befreit.&#8221;</p>
<p>Das geplante Finanzverwaltungs-Privileg bedeutet  zugleich das faktische Ende des so hoch gelobten Insolvenzplanverfahrens  und die Einschränkung der Sanierungsfunktion via Betriebsfortführung.  Ein Ziel der Neuordnung der InsO war seinerzeit, in Not geratenen  Betrieben und deren Mitarbeitern eine Chance für eine positive  Fortführung zu ermöglichen. Über die Durchführung solcher  Insolvenzplanverfahren entscheidet nach gültigem Recht die  Gläubigerversammlung. Mit der geplanten Änderung kann die  Finanzverwaltung als bevorzugtes Mitglied künftig nicht mehr durch die  anderen Gläubiger überstimmt werden.</p>
<p>Die Finanzverwaltung wird  nun ihren eigenen Interessen folgend den Insolvenzplan ablehnen, wenn  ihr damit Aufrechnungsmöglichkeiten entgehen. Damit ist künftig die  Finanzverwaltung nicht nur Herr des Insolvenzverfahrens, sondern  zugleich auch Herr der Sanierung, zu der sie allerdings keinen Beitrag  leisten muss &#8211; anders als die Masse der übrigen Gläubiger.</p>
<p>Der  GSV fordert die Bundesregierung auf, diese geplante Gesetzesänderung  sofort zurückzunehmen und die vorgesehene Steuerersparnis auf mehrere  Schultern und über die Liquiditätsstrecke hinweg besser zu verteilen &#8211;  wobei unbedingt beachtet werden sollte, dass alle Gläubiger gleichrangig  bedient werden. Um über die Möglichkeiten einer vernünftigen Anpassung  der InsO innerhalb eines runden Tisches zu diskutieren, wird der GSV in  Kürze eine Einladung an alle betreffenden Fachteilnehmer versenden.</p>
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		<title>Bei jedem elften Paar hat die Frau den höheren Bildungsabschluss</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei 9% der Paare in Deutschland hat die Frau einen höheren  Bildungsabschluss als der Mann. Dies teilt das Statistische Bundesamt  (Destatis) zum Weltbildungstag am 8. September 2010 mit. Bei den meisten  Paaren (61%) verfügen beide Partner über einen gleichen oder ähnlichen  Bildungsabschluss; bei 30% der Paare hat der Mann einen höheren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei 9% der Paare in Deutschland hat die Frau einen höheren  Bildungsabschluss als der Mann. Dies teilt das Statistische Bundesamt  (Destatis) zum Weltbildungstag am 8. September 2010 mit. Bei den meisten  Paaren (61%) verfügen beide Partner über einen gleichen oder ähnlichen  Bildungsabschluss; bei 30% der Paare hat der Mann einen höheren  Bildungsabschluss als die Frau. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des  Mikrozensus 2009, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.  Analysiert wurden hier Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften,  bei denen beide Partner Angaben zu ihrer Bildung machten.</p>
<p><span id="more-4105"></span></p>
<p>Innerhalb  der Gruppe der bildungsgleichen Paare haben fast zwei Drittel (65%)  einen mittleren Bildungsstand. Hierzu zählen unter anderem  berufsqualifizierende Abschlüsse und/oder das Abitur beziehungsweise die  Fachhochschulreife. Gut jedes fünfte bildungsgleiche Paar (21%) besitzt  einen hohen Bildungsstand wie beispielsweise einen akademischen  Abschluss oder einen Meister-/Techniker- oder Fachschulabschluss. Der  Anteil der Paare mit niedrigem Bildungsstand beträgt lediglich 14%.  Hierzu zählen zum Beispiel ein Abschluss an Haupt- oder Realschule und  kein beruflicher Abschluss sowie Personen ohne Bildungsabschluss.</p>
<p>Die  drei für den Bildungsstand verwendeten Kategorien &#8220;hoch&#8221;, &#8220;mittel&#8221; und  &#8220;niedrig&#8221; wurden entsprechend der international vergleichbaren  Klassifikation für das Bildungswesen &#8220;International Standard  Classification of Education&#8221; (ISCED) definiert.</p>
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		<title>2. Quartal 2010: Umsatzanstieg im Dienstleistungsbereich um 5,3%</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[dienstleistung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)  stiegen im zweiten Quartal 2010 die Umsätze in ausgewählten  Dienstleistungsbereichen im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 nominal  insgesamt um 5,3%. Im Bereich Verkehr und Lagerei erhöhten sich die  Umsätze um 7,8%, im Wirtschaftsbereich Information und Kommunikation um  3,1%. Bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis)  stiegen im zweiten Quartal 2010 die Umsätze in ausgewählten  Dienstleistungsbereichen im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 nominal  insgesamt um 5,3%. Im Bereich Verkehr und Lagerei erhöhten sich die  Umsätze um 7,8%, im Wirtschaftsbereich Information und Kommunikation um  3,1%. Bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen  Dienstleistungen sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen  Dienstleistungen betrug der Anstieg der Umsätze jeweils 5,0%.</p>
<p><span id="more-4103"></span></p>
<p>Kalender-  und saisonbereinigt nahmen im zweiten Quartal 2010 die Umsätze in den  betrachteten Wirtschaftsabschnitten gegenüber dem Vorquartal insgesamt  um 4,0% zu. Im Einzelnen stiegen die Umsätze im Bereich Verkehr und  Lagerei um 4,6%, bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und  technischen Dienstleistungen um 3,1%. Die Umsätze in den Bereichen  Information und Kommunikation und bei den sonstigen wirtschaftlichen  Dienstleistungen erhöhten sich um jeweils 2,2%.</p>
<p>Die Zahl der  Beschäftigten stieg im zweiten Quartal 2010 in den betrachteten  Wirtschaftsbereichen gegenüber dem zweiten Quartal 2009 insgesamt um  4,0%. Im Wirtschaftsbereich Verkehr und Lagerei nahm die Beschäftigung  um 0,6% zu, im Bereich Information und Kommunikation um 1,2% und bei den  freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen um  1,1%. Am stärksten war die Zunahme bei den sonstigen wirtschaftlichen  Dienstleistungen (+ 11,1%).</p>
<p>Saisonbereinigt erhöhte sich im  zweiten Quartal 2010 die Beschäftigung im Vergleich zum ersten Quartal  2010 insgesamt um 1,1%. Während im Bereich Verkehr und Lagerei (+ 0,5%),  bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen  Dienstleistungen (+ 0,1%) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen  Dienstleistungen (+ 3,1%) Beschäftigungszunahmen zu verzeichnen waren,  sank im Bereich Information und Kommunikation die Beschäftigung  gegenüber dem Vorquartal um 1,3%.</p>
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		<title>Deutsche Wirtschaft steht 2010 vor einem Rekordwachstum</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2010 um 2,2  % gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Das ist der stärkste  Wachstumssprung innerhalb eines Quartals seit der Wiedervereinigung.  Auch im 3. Quartal 2010 ist mit einem etwas geringeren, im langfristigen  Vergleich jedoch erneut kräftigen Wachstum von etwa 1,2 % gegenüber dem  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2010 um 2,2  % gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Das ist der stärkste  Wachstumssprung innerhalb eines Quartals seit der Wiedervereinigung.  Auch im 3. Quartal 2010 ist mit einem etwas geringeren, im langfristigen  Vergleich jedoch erneut kräftigen Wachstum von etwa 1,2 % gegenüber dem  2. Quartal zu rechnen. Dieser enorme Schwung aus dem Frühjahr und  Sommer wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland für das gesamte Jahr  2010 auf 3,6 % treiben. Das Wirtschaftswachstum knüpft damit an den  bisherigen gesamtdeutschen Wachstumsrekord aus dem Jahr 2006 an. Dies  geht aus dem KfW-Invest¬barometer für den August hervor.</p>
<p><span id="more-4100"></span></p>
<p>Der  Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe: &#8220;Die Wachstumsdynamik beim  Bruttoinlandsprodukt und den Unternehmensinvestitionen im Frühjahr und  Sommer 2010 ist atemberaubend. Mit einem derartig eindrucksvollen  Turnaround hat noch vor einigen Monaten niemand gerechnet. Allerdings  werden sich diese Wachstumsraten so nicht stetig wiederholen. Wir haben  aber nun die Chance, die von der Krise aufgerissene Lücke bei unserer  Wirtschaftsleistung bis zum Winter 2011/12 vollständig zu schließen &#8211;  gut ein Jahr früher als zuvor gedacht.&#8221;</p>
<p>Parallel zum kräftigen  Anstieg des BIP sind auch die Unternehmensinvestitionen überraschend  stark um 4,6 % gestiegen. Durch den kräftigen Wachstumsimpuls bildet  sich zudem die Unterauslastung der Produktionskapazitäten viel schneller  zurück als bislang erwartet. Dies verbessert die Perspektiven für die  Unternehmensinvestitionen: 2010 dürften sie um 7,8 % gegenüber dem  Vorjahr zulegen, im Jahr 2011 voraussichtlich um 6,0 %.</p>
<p>Getrieben  wurde das Wachstum des BIP durch die Nettoexporte und die  Binnennachfrage, wobei sich erstmals seit drei Quartalen auch der  private Konsum wieder belebt hat. Allerdings ist ab dem Jahreswechsel  und für das Jahr 2011 mit einer flacheren Wachstumskurve zu rechnen, da  sich die exportorientierte deutsche Wirtschaft kaum von den globalen  Konjunkturtrends wird abkoppeln können. Gleichwohl wird die deutsche  Wirtschaft im Jahr 2011 voraussichtlich um 2,3 % wachsen und damit  stärker als im langfristigen Durchschnitt.</p>
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		<title>INSM und WiWo präsentieren Bundesländerranking 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bundesländerranking 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Brandenburg ist Dynamiksieger im achten wissenschaftlichen  INSM-WiWo-Bundesländerranking. Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und  Wohlstand &#8211; kein anderes Bundesland hat sich in den Jahren 2006 bis 2009  so positiv entwickelt wie Brandenburg. Dynamik-Zweiter ist  Mecklenburg-Vorpommern, Dritter Berlin. Beim absoluten Niveau von  Wirtschaftskraft und Wohlstand liegen die Bayern, Baden-Württemberg und  Hamburg im Bundesvergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brandenburg ist Dynamiksieger im achten wissenschaftlichen  INSM-WiWo-Bundesländerranking. Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und  Wohlstand &#8211; kein anderes Bundesland hat sich in den Jahren 2006 bis 2009  so positiv entwickelt wie Brandenburg. Dynamik-Zweiter ist  Mecklenburg-Vorpommern, Dritter Berlin. Beim absoluten Niveau von  Wirtschaftskraft und Wohlstand liegen die Bayern, Baden-Württemberg und  Hamburg im Bundesvergleich vorn.</p>
<p><span id="more-4098"></span></p>
<p>&#8220;Im 20. Jubiläumsjahr der  Einheit ist es eine wichtige, positive Nachricht, dass alle neuen  Bundesländer inklusive der Hauptstadt Berlin den Dynamikvergleich  anführen&#8221;, erklärte Henning Krumrey, Chefredaktion der WirtschaftsWoche,  am 3. September zur Präsentati-on der von Wissenschaftlern der Kölner  IW Consult erarbeiteten Studie. Dies zeige, dass die Wirtschaft in den  neuen Ländern Fuß fasse. Mit Thüringen schob sich zudem im  Niveauvergleich erstmals ein neues Bundesland vor ein Westland (Bremen).</p>
<p>Dynamiksieger Brandenburg punktet mit überdurchschnittlichen  Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt &#8211; so z. B. mit dem deutlichsten  Rückgang der Jugendarbeitslosenquote, starken Bildungsindikatoren  (steigende Studentenzahlen und Drittmittel je Professor) sowie soliden  Landesfinanzen. Zu den Treibern der Aufwärtsentwicklung gehört Potsdam,  neben Jena die zweite Boom-Stadt in Ostdeutschland mit einer starken  Universität, vielen Instituten und Biotech-Unternehmen. Zudem  importieren Pendler von Berlin aus Wohlstand in die Mark. Das  INSM-WiWo-Bundesländerranking 2010 zeigt aber auch, wie stark gerade die  hoch industrialisierten Länder in der alten Bundesrepublik unter der  Wirtschaftskrise gelitten ha-ben. Die exportorientierten Industrieländer  Bayern und Baden-Württemberg finden sich auf den Dynamikrängen 10 und  16. Noch im Vorjahr hatten sie die Positionen 7 und 8 belegt.</p>
<p>Allein  die Wertschöpfung Baden-Württembergs im Verarbeitenden Gewerbe ist von  2008 bis 2009 um über 22,3 Prozent zurückgegangen. Krisenresistenter  zeigte sich Bayern. Der Freistaat verfügt neben dem Maschinenbau und der  Autoindustrie über einen Branchenmix: So finden sich im Raum München  Biotech-Unternehmen, ein international bedeutender Flughafen und  Logistik-Standort sowie bedeutende Medienunternehmen.</p>
<p>&#8220;Allerdings  muss hier betont werden, wie weit diese beiden Länder wirtschaftlich  und beim Wohlstand seit langem bundesweit führen und ihren Erfolgspfad  fortsetzen werden, wenn sich die Wirtschaft international von der Krise  erholt hat &#8220;, betonte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. So zeuge  die in der Bundesrepublik unerreicht hohe Patentintensität in  Baden-Württemberg (Niveaurang 1) und Bayern (Platz 2) davon, dass die  Wirtschaft unvermindert auf die Zukunft im Süden und Südwesten setze.  Platz 3 im Dynamikvergleich erreichte die Bundeshauptstadt Berlin.  Nirgendwo legte in den Jahren 2006 bis 2009 das BIP stärker zu. Dasselbe  gilt für die Zahl der Erwerbstätigen und die Exportquote. In Berlin  arbeiten zudem die meisten Hochqualifizierten in Deutschland.</p>
<p>Getrieben  wird diese Entwicklung vor allem durch viele neue Selbstständige, aber  auch durch Zuwächse im Bereich unternehmensnaher Dienstleistungen wie  der Rechts- und Steuerberatung, der Wirtschaftsprüfung,  Unternehmensberatung, Werbung und Marktfor-schung sowie Forschung und  Entwicklung.</p>
<p>Allerdings reicht der Aufbruch des &#8220;neuen Berlin&#8221;  noch nicht, die Bundeshauptstadt vom letzten Platz im Niveauvergleich  nach oben zu bewegen. Hauptverantwortlich dafür ist die soziale  Problematik. Mit einer Arbeitslosenquote von 14,1 Prozent im Jahr 2009  ist Berlin Schlusslicht im Ranking. Dies gilt auch für die Zahl der ALG  II-Empfänger und der jungen Arbeitslosen. Sehr hoch ist zudem die Zahl  der privaten Schuldner (Rang 15).</p>
<p>Mit dem Bundesländerranking  2010 erscheint ein Länder-Haushaltsscheck. Die beauftragten Ökonomen der  IW Consult haben darin die bereinigten Einnahmen und Ausgaben aller 16  Bundesländer je Einwohner verglichen. Aus der Differenz ergibt sich der  Finanzierungssaldo. Ist er negativ, so gibt ein Bundesland mehr aus als  es einnimmt. Es lebt also über seine Verhältnisse.</p>
<p>Die Analyse  ergab, dass im Jahr 2009 nur Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen einen  positiven Finanzierungssaldo aufweisen. 14 andere Bundesländer sind im  vergangenen Jahr mit ihren Einnahmen nicht ausgekommen. Zusätzlich zur  Betrachtung des Jahres 2009 haben die Wissenschaftler auch die  Entwicklung der Einnahme- und Ausgabensituation 2006-2009 beleuchtet.  Aus beiden Werten erstellten sie einen fünfstufigen Index.</p>
<p>Fünf  Punkte für eine &#8220;weit überdurchschnittliche Haushaltsperformance&#8221;  erhielten Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vier  Punkte für eine überdurchschnittliche Performance vergaben sie für  Sachsen, Brandenburg und Berlin. Drei Punkte und damit eine  durchschnittliche Schuldenentwicklung bescheinigten sie Niedersachsen,  Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. Zwei  Punkte für Hamburg, Rheinland-Pfalz und Hessen zeugen von einer eher  unterdurchschnittlichen Performance. Einen Punkt &#8211; und damit die  Bewertung für eine unterdurchschnittliche Schuldensituation, erhielten  Bremen, das Saarland und Bayern.</p>
<p>&#8220;Diese Bewertungen sollen indes  niemanden dazu verleiten zu glauben, dass wir mit der Lage in den  besten beiden Ländergruppen zufrieden sein können&#8221;, erklärte  INSM-Geschäftsführer Pellengahr. &#8220;Schulden zurückführen müssen alle  Länder. Und Sie stehen da in der Verantwortung. Denn sie stellen etwa  ein Drittel der Gesamtverschuldung von Bund, Länder und Gemeinden, die  inzwischen die kaum noch fassbare Höhe von 1,694 Billionen Euro  angenommen haben. Eine verantwortungsbewusste Politik ist damit  untrennbar mit dem Zurückführen von Schulden verbunden.&#8221;</p>
<p>Der  Länderhaushalts-Check stellt die Finanzierungssaldi je Einwohner eines  Bundeslandes dar, um die Zahlen für Jedermann fassbar zu machen.</p>
<p>Beispiel  Bremen: Das Land hat 2009 je Einwohner 1.383 Euro weniger eingenommen  als es ausgeben hat. Bezogen auf einen dreiköpfigen Haushalt sind das  bereits -4.149 Euro in nur 12 Monaten.</p>
<p>Alle Ergebnisse der Studie sowie detaillierte Stärken-Schwächen-Profile aller Bundesländer im Internet unter <a href="http://www.bundeslaenderranking.de/">www.bundeslaenderranking.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Demografischer Wandel: Gehen Bildung und Industrie der Nachwuchs aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Handelsblatt lädt zum 4. Jahreskongress Wirtschaft und Schule -  Partner für die Zukunft ein. Der Kongress findet am 22. und 23. November 2010 in Berlin statt und steht unter dem Motto: Demografischer Wandel: Gehen Bildung und Industrie der Nachwuchs aus? Die Schirmherrschaft hat wie im letzten Jahr Bundesbildungsministerin Annette Schavan übernommen. Rund 300 Vertreter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Handelsblatt lädt zum 4. Jahreskongress Wirtschaft und Schule -  Partner für die Zukunft ein. Der Kongress findet am 22. und 23. November 2010 in Berlin statt und steht unter dem Motto: Demografischer Wandel: Gehen Bildung und Industrie der Nachwuchs aus? Die Schirmherrschaft hat wie im letzten Jahr Bundesbildungsministerin Annette Schavan übernommen. Rund 300 Vertreter aus Unternehmen, Schulen, Bildungsministerien und Verbänden diskutieren auf dem Kongress, wie Schulen und Unternehmen sinkende Schülerzahlen und Fachkräftemangel gemeinsam angehen können. Immerhin messen laut Studie 87 Prozent der Unternehmen der Kooperation mit Schulen zunehmende Bedeutung bei und eine Mehrheit engagiert sich bereits in verschiedenen Projekten. Über die Auswirkungen des demografischen Wandels spricht Dr. Martin Wansleben (DIHK), die notwendigen Investitionen in Bildung und Ausbildung stellt Prof. Dr. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) vor und wie Unternehmen zu Bildungsinvestoren werden können, erklärt Thomas Sattelberger (Deutsche Telekom).  Das derzeit heftig diskutierte Thema Integration greift Klaus-Peter Henning (ThyssenKrupp Nirosta) mit seinem Vortrag über Migrantenkinder in Deutschland auf.</p>
<p><span id="more-4096"></span></p>
<p>Kooperationen leicht gemacht<br />
Neben Fach- und Praxisbeiträgen aus dem In- und Ausland wird das Networking auf dem Kongress großgeschrieben. Kooperationspartner aus der Wirtschaft, aus dem schulischen Bereich sowie Eltern und Schüler stellen sich vor, um konkrete Projekte anzugehen und Erfahrungen auszutauschen. In drei weiteren Foren kommen am 2. Kongresstag Vertreter aus Verbänden und Politik, aus der Wissenschaft und von Arbeitsgemeinschaften mit interessierten Teilnehmern zusammen, um Kooperationen auszuloten.</p>
<p>Das ausführliche Programm ist im Internet abrufbar unter: http://bit.ly/Schule2010</p>
<p>Handelsblatt-Schülerwettbewerb geht in die vierte Runde<br />
Das Handelsblatt und das Institut für Ökonomische Bildung starten zum vierten Mal den bundesweiten Schülerwettbewerb zum Thema &#8220;Ökonomie mit Energie&#8221;. Interessierte Lehrer können sich mit ihren Schülern ab sofort bis zum 20. September 2010 anmelden. Die Jugendlichen ab Klasse 7 von allgemeinbildenden Schulen oder Berufsschulen sollen sich mit dem Thema Energie beschäftigen und Zeitungsartikel, Videos oder Internetportale erstellen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Handelsblatt Kongresses statt.</p>
<p>Weitere Informationen dazu:<a href="www.handelsblattmachtschule.de/wettbewerb"> www.handelsblattmachtschule.de/wettbewerb</a></p>
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		<title>Umfrage: Jeder zweite Deutsche beim Online-Banking verunsichert</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[internetbanking]]></category>
		<category><![CDATA[konto]]></category>
		<category><![CDATA[onlinebanking]]></category>

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		<description><![CDATA[49 Prozent der Deutschen haben Angst vor kriminellen Übergriffen,  wenn sie Bankgeschäfte im Internet erledigen. Für jeden fünften  Kontoinhaber ist das sogar Grund genug, vollständig auf Online-Banking  zu verzichten. Gleichzeitig ist der nach Expertenbewertung sicherste  Homebanking-Standard &#8211; die mobile TAN-Technik (mTAN) &#8211; der großen  Mehrheit der Bankkunden gar nicht bekannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>49 Prozent der Deutschen haben Angst vor kriminellen Übergriffen,  wenn sie Bankgeschäfte im Internet erledigen. Für jeden fünften  Kontoinhaber ist das sogar Grund genug, vollständig auf Online-Banking  zu verzichten. Gleichzeitig ist der nach Expertenbewertung sicherste  Homebanking-Standard &#8211; die mobile TAN-Technik (mTAN) &#8211; der großen  Mehrheit der Bankkunden gar nicht bekannt. Nicht einmal jeder zehnte  Kunde schätzt das Sicherheitsniveau des modernen Verschlüsselungssystems  richtig ein. Das ist das Ergebnis der Studie &#8220;Online-Banking&#8221;, des  Hamburger Software- und Beratungshauses PPI.</p>
<p><span id="more-4094"></span></p>
<p>Seit Einführung der  mTAN ist das Phishing-Risiko im Homebanking erheblich gesunken.  Geheimnis des Erfolgs ist, dass der Transaktionscode dabei direkt per  SMS auf das Handy des Kunden geschickt wird. Damit wird der bisher  übliche TAN-Block in ausgedruckter Form überflüssig und die  Wahrscheinlichkeit sinkt, dass die Codes in falsche Hände geraten.  Phishing oder Trojaner sind ebenfalls chancenlos, weil mobile TANs  ausschließlich für die in der Kurzmitteilung wiederholte  Empfängerkontonummer und den Betrag gültig sind.</p>
<p>&#8220;Die meisten  Banken haben inzwischen mehr Nachholbedarf in der Kommunikation als bei  ihrer Sicherheitstechnik&#8221;, sagt Michael Schunk, Bankexperte beim  Beratungshaus PPI. &#8220;Die Institute sollten ihre Kunden gezielt über die  Fortschritte in der Absicherung des Online-Bankings informieren. Gerade  ein wichtiger Schritt wie die Einführung der mTAN-Technik bietet eine  gute Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit einen Namen als besonders  sichere Bank zu machen und Aufklärungsarbeit zu leisten&#8221;, erklärt der  Experte.</p>
<p>Wer seine Kunden von dem eigenen Sicherheitsstandard  beim elektronischen Zahlungsverkehr nicht überzeugt, geht das Risiko  ein, Vertriebspotenziale zu verschenken. Die Mehrheit der Online-Nutzer  würde sogar ihre Bank wechseln, wenn sie das Gefühl haben, bei einem  anderen Anbieter ein sichereres Online-Verfahren geboten zu bekommen.</p>
<p>Hintergrundinformationen</p>
<p>Die  vorliegenden Studienergebnisse basieren auf einer repräsentativen  Umfrage im Auftrag der PPI AG. Dafür wurden 500 Bundesbürger im August  2010 befragt.</p>
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		<title>Der Kunde ist kein König mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Guter Service ist im Handel der wichtigste Wettbewerbsfaktor. Diesen  jedoch können viele Firmen und Dienstleister in Deutschland nicht  bieten. Lediglich jeder vierte Deutsche (27%) glaubt, dass der Ausspruch  &#8220;der Kunde ist König&#8221; heute noch zutrifft. Dieses geht aus einer  aktuellen Untersuchung der Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der  repräsentativ 2.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Service ist im Handel der wichtigste Wettbewerbsfaktor. Diesen  jedoch können viele Firmen und Dienstleister in Deutschland nicht  bieten. Lediglich jeder vierte Deutsche (27%) glaubt, dass der Ausspruch  &#8220;der Kunde ist König&#8221; heute noch zutrifft. Dieses geht aus einer  aktuellen Untersuchung der Stiftung für Zukunftsfragen hervor, in der  repräsentativ 2.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden.</p>
<p><span id="more-4092"></span></p>
<p>Professor Dr. Ulrich Reinhardt sieht zwei wesentliche Gründe für  die geringe Dienstleistungsorientierung: &#8220;Mit wachsendem Wohlstand  unserer Gesellschaft haben sich auch die Ansprüche erhöht. Was vor 20  Jahren noch nicht erwartet wurde, wird heute fast vorausgesetzt. Daneben  darf nicht vergessen werden, dass im Dienstleistungssektor oftmals  schlecht bezahlt wird. Die Motivation der Mitarbeiter, sich unter diesen  Umständen mit dem Thema &#8220;Service&#8221; auseinanderzusetzen und sich ständig  zuvorkommend zu präsentieren, bleibt da manchmal auf der Strecke.&#8221;</p>
<p>Dabei  sollte der Bedeutung von gutem Service ein hoher Stellenwert  beigemessen werden, denn unzufriedene Kunden zeigen sich konsequent:  Werden sie unfreundlich bedient oder schlecht beraten, verlassen die  Deutschen mehrheitlich das Geschäft (75%). Für Reinhardt sind diese  Ergebnisse gesellschaftlich bedingt: &#8220;In Deutschland ist es üblich, eher  das Negative, als das Positive wahrzunehmen. Wenn eine Dienstleistung  zur vollen Zufriedenheit vorhanden ist, wird dieses als Normalzustand  gesehen.&#8221;</p>
<p>Es ist heute oftmals guter Service, der bestimmt, wo  der Kunde einkauft, denn die Globalisierung der Wirtschaft hat  Grundlagen geschaffen: Die Qualität von vergleichbaren Artikeln  unterscheiden sich kaum noch voneinander, die Verfügbarkeit ist  innerhalb kürzester Zeit garantiert und  die Preise sind weitestgehend  transparent. Für den Konsumenten sind daher die Faktoren Service und  Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Kompetenz besonders wichtig. Die  Erfüllung der Kundenwünsche ist heute entscheidend, wenn man zufriedene  Kunden und Gäste binden möchte.</p>
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		<title>Brüderle startet neuen &#8220;Gründerwettbewerb &#8211; IKT Innovativ&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gründerwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute  die erste Runde des neuen &#8220;Gründerwettbewerbs &#8211; IKT Innovativ&#8221; gestartet. Im  Rahmen der Initiative &#8220;Gründerland Deutschland&#8221; gibt das Bundesministerium für  Wirtschaft und Technologie mit diesem neuen Wettbewerb gezielt Impulse, um die  Zahl der Unternehmensgründungen im zukunftsträchtigen Bereich der Informations-  und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute  die erste Runde des neuen &#8220;Gründerwettbewerbs &#8211; IKT Innovativ&#8221; gestartet. Im  Rahmen der Initiative &#8220;Gründerland Deutschland&#8221; gibt das Bundesministerium für  Wirtschaft und Technologie mit diesem neuen Wettbewerb gezielt Impulse, um die  Zahl der Unternehmensgründungen im zukunftsträchtigen Bereich der Informations-  und Kommunikationstechnologien (IKT) weiter zu steigern.</p>
<p><span id="more-4090"></span></p>
<p>Bundesminister Brüderle: &#8220;Menschen, die  sich selbständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen, sind unverzichtbar  für Deutschland. Im internationalen Vergleich fehlt in Deutschland allerdings  oft der Mut zur Selbständigkeit. Mit der Initiative &#8216;Gründerland Deutschland&#8217;  wollen wir deshalb eine neue Aufbruchstimmung auslösen und Unternehmergeist  fördern. Vor allem Hochtechnologie-Gründungen in der Informations- und  Kommunikationstechnik, die heute in nahezu allen Anwendungsbereichen wichtige  Ausgangspunkte für innovative Produkte und Dienstleistungen bilden, sind Erfolg  versprechend und volkswirtschaftlich besonders wertvoll. Hier gilt es, unser  Potenzial noch stärker auszuschöpfen!&#8221;</p>
<p>Der Gründerwettbewerb ist offen für alle  innovativen Geschäftsideen, die auf IKT-basierten Produkten und Dienstleistungen  beruhen. Viel versprechende Anwendungen finden sich etwa in den Bereichen  Energie und Automobile, in den mittelständisch geprägten Branchen Anlagen- und  Maschinenbau sowie in den Feldern Logistik, Gesundheit und insbesondere der  Kultur- und Kreativwirtschaft.</p>
<p><strong>Wertvolle Preise und umfangreiche  Unterstützung</strong></p>
<p>In jeder Wettbewerbsrunde sind bis zu sechs  mit jeweils 30.000 Euro dotierte Hauptpreise als Startkapital für die eigene  Unternehmensgründung und bis zu 15 weitere Preise von je 6.000 Euro zu gewinnen.  Einen mit 6.000 Euro dotierten Sonderpreis zum Thema &#8220;Green IKT&#8221; hat darüber  hinaus die Firma Ecointense ausgelobt, die selbst Preisträgerin des  vorhergehenden Gründerwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und  Technologie gewesen war.</p>
<p>Neben wertvollem Startkapital bedarf es  gerade bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit auch einer gezielten  fachlichen Unterstützung. Deshalb umfasst der Preis auch ein maßgeschneidertes  individuelles Coaching durch ein eigens eingerichtetes, überregionales Netzwerk  von Experten. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten zur Präsentation des eigenen  Geschäftskonzepts im Rahmen eines jährlichen Gründerkongresses und vor  potenziellen Investoren.</p>
<p><strong>Teilnahme ab sofort</strong></p>
<p>Beim &#8220;Gründerwettbewerb &#8211; IKT Innovativ&#8221;  werden jährlich zwei Wettbewerbsrunden veranstaltet. Zur Teilnahme genügt eine  nachvollziehbare Darstellung der eigenen Gründungsidee im Umfang von etwa zehn  Seiten. Ein ausgearbeiteter Geschäftsplan ist nicht erforderlich. Für eine  erfolgreiche Teilnahme sind insbesondere die Kompetenz des Gründungsteams sowie  die Kriterien Innovationshöhe, Umsetzbarkeit und Marktaussichten der  Geschäftsidee entscheidend. Die Auswahl der Preisträger erfolgt mit  Unterstützung einer unabhängigen Jury von Vertretern aus Wissenschaft und  Wirtschaft. Alle Teilnehmer erhalten ein qualifiziertes Feedback zu den Stärken  und Schwächen ihres Gründungskonzepts. Auch Nichtgewinner profitieren somit von  einer Teilnahme und können die aufgezeigten Verbesserungspotenziale für einen  neuen Anlauf nutzen.</p>
<p>Der Gründerwettbewerb steht allen  Interessierten ab sofort offen. In der ersten Wettbewerbsrunde können bis zum  30. November 2010 Bewerbungen eingereicht werden.</p>
<p>Weitere Informationen sowie die  Teilnahmebedingungen zum neuen &#8220;Gründerwettbewerb &#8211; IKT Innovativ&#8221; gibt es unter  <a href="http://www.gruenderwettbewerb.de/" target="_blank">www.gruenderwettbewerb.de</a>.</p>
<p><strong>Ansprechpartner für  Teilnehmer:</strong><br />
VDI/VDE Innovation  + Technik GmbH<br />
Projektdurchführung im  Auftrag des BMWi<br />
Steinplatz 1, 10623  Berlin<br />
Tel.: 030-310 078-123, Fax:  030-310 078-189<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@gruenderwettbewerb.de" target="_blank">info@gruenderwettbewerb..de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>KPMG-Studie: Milliardenschäden durch Computerkriminalität</title>
		<link>http://bank.ag/2010/09/kpmg-studie-milliardenschaden-durch-computerkriminalitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes vierte Unternehmen in Deutschland war in den letzten drei  Jahren Opfer von Computerkriminalität. Noch alarmierender: 86 Prozent  der Unternehmen stufen e-Crime inzwischen als große Gefahr ein, allen  voran die Stützen der deutschen Industrie, der Maschinenbau und die  Automobilindustrie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen  KPMG-Umfrage unter 500 Unternehmen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes vierte Unternehmen in Deutschland war in den letzten drei  Jahren Opfer von Computerkriminalität. Noch alarmierender: 86 Prozent  der Unternehmen stufen e-Crime inzwischen als große Gefahr ein, allen  voran die Stützen der deutschen Industrie, der Maschinenbau und die  Automobilindustrie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen  KPMG-Umfrage unter 500 Unternehmen in Deutschland.*</p>
<p><span id="more-4088"></span></p>
<p>Unter e-Crime  werden wirtschaftskriminelle Handlungen unter Einsatz von Computer-  oder Kommunikationssystemen verstanden. Mit der zunehmenden Präsenz  solcher Systeme in unserer Unternehmenswelt und der voranschreitenden  globalen Vernetzung wachsen auch die Angriffsflächen der Unternehmen.  KPMG-Partner Alexander Geschonneck, Leiter des Bereichs Forensic  Technology: &#8220;Vor allem dort, wo es viel zu holen gibt, treten die  häufigsten Delikte auf. Wertvolle Konstruktionsunterlagen können mit dem  Handy abfotografiert, Millionen von Kunden- und Mitarbeiterdaten  ausgespäht und bequem auf einem USB-Stick oder einem iPod in der  Westentasche transportiert werden.&#8221;</p>
<p>Häufigstes Delikt ist der  Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten. 61 Prozent der von e-Crime  betroffenen Unternehmen waren in den letzten drei Jahren Opfer von  Datenraub. Ein weiteres hohes Risiko ist mit dem Diebstahl von  geschäftskritischem Know-how verbunden: Jedes zweite Unternehmen (52  Prozent) war davon betroffen.</p>
<p><strong>Enorme Schadenshöhen</strong></p>
<p>Erstmals  wurde in dieser Studie eine differenzierte Betrachtung der  Schadenshöhen vorgenommen. Anders als in früheren Untersuchungen wurden  nicht nur Angaben zu Schäden durch Systemausfälle gemacht, sondern auch  der betriebswirtschaftliche Verlust beziffert. Geschonneck: &#8220;Wir kommen  zu dem Schluss: Der Schaden, der der deutschen Wirtschaft pro Jahr durch  Computerkriminalität entsteht, geht sogar in den zweistelligen  Milliardenbereich und liegt damit deutlich höher als bisher angenommen.&#8221;</p>
<p>Die in der KPMG-Studie ermittelten Schadenshöhen bei  e-Crime-Delikten können pro Einzelfall viele Millionen Euro betragen.  Das gilt vor allem für die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten,  das Ausspähen von geschäftskritischen Unternehmensinformationen und  Datendiebstahl. Geschonneck: &#8220;Für ein mittelständisches Unternehmen kann  das das Ende seiner Existenz bedeuten.&#8221;</p>
<p><strong>Der Täter im eigenen Haus</strong></p>
<p>Bisher  ging man davon aus, dass die größte Gefahr vom Spion aus dem Ausland  droht. Alexander Geschonneck: &#8220;Dieses Bild haben die befragten  Unternehmen deutlich korrigiert: 70 Prozent nennen in erster Linie  ehemalige Mitarbeiter oder Insider als Risikogruppe.&#8221; Laut Umfrage kamen  in 48 Prozent der von e-Crime-Fällen tatsächlich betroffenen  Unternehmen die Täter aus dem eigenen Haus. In 24 Prozent der Fälle  waren es sonstige Insider. Insbesondere die folgenden Delikte werden von  Mitarbeitern verübt: Datendiebstahl bzw. Verletzung von Geschäfts- und  Betriebsgeheimnissen (jeweils 62 Prozent), Erpressung (60 Prozent),  Manipulation von Finanzdaten (58 Prozent) und Betrug (55 Prozent).</p>
<p>Unbekannte  Dritte sind an 47 Prozent der e-Crime-Delikte beteiligt. Sie sind vor  allem verantwortlich für Wirtschaftsspionage (70 Prozent), für die  Verletzung von Schutz- und Urheberrechten (56 Prozent), für  Computersabotage (ebenfalls 56 Prozent) oder für das Ausspähen bzw.  Abfangen von Daten (55 Prozent).</p>
<p>Das Angriffsrisiko aus fremden  Ländern ist in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. Als nach wie  vor durch aufstrebende Wirtschaftsmächte besonders gefährdet müssen  exportintensive Bereiche wie der Maschinenbau, die Automobilindustrie  sowie die Elektronik- und Softwarebranche gelten. In der Umfrage werden  als Gefahrenquelle vor allem China (89 Prozent) und Russland (69  Prozent) genannt; zu ähnlichen Einschätzungen kommt auch das  Bundesministerium des Innern.</p>
<p><strong>Nur jeder zweite Täter wird überführt</strong></p>
<p>Die  KPMG-Studie hat ergeben, dass es nur in gut der Hälfte der Fälle  gelingt, die Täter zu ermitteln &#8211; unabhängig von Unternehmensgröße und  Branche. Alexander Geschonneck: &#8220;Damit bleibt die abschreckende Wirkung  einer hohen Aufklärungsquote auf der Strecke.&#8221; Allerdings: Wenn Fälle  aufgedeckt werden, dann werden sie auch konsequent sanktioniert. So  haben 64 Prozent der von Computerkriminalität betroffenen Unternehmen  Delikte zur Anzeige gebracht, bei Großunternehmen lag die Quote sogar  bei 72 Prozent.</p>
<p><strong>Prävention hinkt hinterher</strong></p>
<p>86 Prozent der  Unternehmen beklagen, dass die Angriffe aus dem Netz immer komplexer  werden und die Spur immer seltener zum Täter zurückverfolgt werden kann.  Alexander Geschonneck: &#8220;In den letzten Jahren hat sich viel getan:  Firewalls und Antivirenprogramme als Standardschutz halten die e-Crime  Täter längst nicht mehr fern. Der größte Schaden entsteht allerdings,  wenn die Angriffe ganz gezielt auf relevante Geschäftsbereiche und  sensible Daten ausgerichtet sind &#8211; und dazu gehört in den meisten Fällen  eine gehörige Portion Insiderwissen um die wirklichen Schätze im  Unternehmen.&#8221;</p>
<p>Um die Gefahren abzuwehren, wurde trotz Finanz- und  Wirtschaftskrise viel in die IT-Sicherheit investiert. Im Durchschnitt  haben die befragten Unternehmen ihre Stellen in diesem Bereich in den  vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent aufgestockt. Maßnahmen zur  Sensibilisierung der Mitarbeiter sind heute fast überall gang und gäbe.  Aber nicht einmal jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) überprüft  regelmäßig, ob die Verhaltensregeln auch tatsächlich eingehalten werden.</p>
<p>Geschonneck: &#8220;Das ist ein Alarmzeichen. Zwar ist das Wissen um  die mit e-Crime verbundenen Risiken in den Führungsetagen der  Unternehmen angekommen. Aber bei Prävention, Aufklärung und Reaktion  gibt es noch erhebliche Defizite.&#8221; Um das Risiko und den Schaden durch  e-Crime-Delikte möglichst gering zu halten, empfiehlt er den Unternehmen  vor allem, den potenziellen Innentäter in das Schutzkonzept  einzubeziehen. Da, wo der interne Zugriff auf geschäftskritisches  Know-how möglich ist, müssen gesonderte Schutzmaßnahmen her. Außerdem  sollten regelmäßige Kontrollmaßnahmen durchgeführt werden; mit Hilfe von  Notfalltests sowie Schulungs- und Kommunikationsmaßnahmen kann das  Bewusstsein aller Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden geschärft  werden. Klar definierte Prozesse im Unternehmen können helfen, auf einen  e-Crime Verdacht oder auf konkrete Vorfälle schnell und professionell  zu reagieren.</p>
<p>* Das Emnid-Institut hat im Auftrag der  Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG 500 Führungskräfte  aus Unternehmen aller Größenklassen und Branchen befragt. Etwa ein  Drittel davon sind (inhaber- oder familiengeführte) mittelständische  Unternehmen. Der Fragebogen wurde von KPMG mit Unterstützung des  Bundeskriminalamts (BKA) und des Bundesministerium des Innern (BMI)  konzipiert. Sie finden  die &#8220;e-Crime-Studie 2010 &#8211; Computerkriminalität  in der deutschen Wirtschaft&#8221; unter <a href="http://www.kpmg.de/">www.kpmg.de</a></p>
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